Teil 2
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Cartes-fiches
Was ist hinsichtlich der Geschlechtsgliederung von Interesse?
- Die Sexualproportion wird zur Charakterisierung verwendet
- Hier fallen weltweit betrachtet wesentliche Unterschiede zwischen Industrie- und Entwicklungsländern auf
- Weniger entwickelte Staaten: höherer Männeranteil (103:100)
- Geringerer in den übrigen Ländern (94:100)
- Im Weltmittel ist Verhältnis annähernd ausgeglichen
- Leicht höherer Anteil von geborenen Jungen (106:100). Sexualproportion in den unteren Jahrgangsklassen ist zugunsten des männlichen Bevölkerungsteils verschoben
- Allmähliche Angleichung der Prozentanteile und späteres Überwiegen der Frauen ist durch alters- und geschlechtsspezifischen Sterblichkeitsverhältnisse bestimmt: generell in höherem Alter: Übersterblichkeit der Männer
Wodurch erhält man genaue Einsichten in die Geschlechts- und Altersgliederung einer Bevölkerung?
Durch eine Auswertung und Interpretation von Alterspyramiden
Was versteht man unter einer Alters-/ Bevölkerungspyramide?
- Graphische Darstellung der Anzahl (oder der Anteile) der Mitglieder einer Bevölkerung eines bestimmten Landes nach Alter bzw. Altersgruppen und Geschlecht.
- Am unterschiedlichen Aufbau einer Bevölkerungspyramide lassen sich die Bevölkerungsdynamik der betreffenden Region und die sie bestimmenden Faktoren sehr genau ablesen.
Wie erklärt sich das Demographische Altern?
Demographische Alterung: Für viele Industrieländer typischer und durch den langfristigen Geburtenrückgang verursachter Prozess, der die Zunahme des Anteils älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung beinhaltet.
Ursachen der demographischen Alterung Es sind im Wesentlichen zwei Ursachen für die demographische Alterung verantwortlich: das Geburtenniveau liegt unter dem Bestandserhaltungsniveau und die Lebenserwartung steigt weiter an.
Wie lassen sich innerhalb der Alterspyramide extremere Verschiebungen erklären?
Extreme Verschiebungen zwischen einzelnen Jahrgängen sind auf außergewöhnliche Einwirkungen auf Sterblichkeit und Geburtenhäufigkeit (z.B. Kriege) oder selektive Wanderungsvorgänge zurückzuführen
- z.B. Mecklenburg Vorpommern: Abwanderungsgebiet, Defizit in den Jahrgängen zwischen 20 und 35 Jahren besteht
Welche 6 Grundformen von Alterspyramiden lassen sich unterscheiden?
- a. Hohe konstante Geburten und Sterberate (Pyramiden-/Dreiecksform) Entwicklungsland
- b. Sterberate (v.a. Kindersterblichkeit) sinkt ab (modifizierte Dreiecksform) Niger
- c. Niedrige, konstante Geburten- u. Sterberaten (Bienenkorbform) Chile
- d. Wie C aber Zunahme der Geburtenrate (Glockenform)
- e. Geburtenrückgang bei niedriger konstanter Sterberate (Urnenform) Deutschland/Japan/Thailand/China
- f. Sinkende Sterberate bei Geburtenrückgang (Segelschiffform) Italien
Worin liegt der Kontrast zwischen Entwicklungs- und Industrieländern hinsichtlich der Altersstrukturen?
- Afrika als der Kontinent mit der jugendlichsten Bevölkerung der Erde, über 40% der hier lebenden Menschen sind unter 15 Jahre, nur gut 3% haben das 64. Lebensjahr überschritten
- In Europa fallen nur noch 16% der Bevölkerung auf die Altersjahrgänge unter 15 Jahre , ebenfalls 16% auf diejenigen über 64
- Kennzeichnend für alle Industrienationen: eine mehr oder weniger weit fortgeschrittene Alterung, verbunden mit einer zur weiblichen Seite verschobenen Sexualproportion, hier gibt es jedoch auch interregionale Unterschiede,
- z.B. „Altenstädte“ in Form von gated communities in Florida oder Kalifornien, in Deutschland: Ruhesitz häufig auf Mallorca/ Kanaren
- Weltbevölkerung: 100 Menschen im erwerbsfähigen Alter müssen für 55 Kinder, Jugendliche oder alte Menschen aufkommen und ihre Ernährung, Ausbildung und Altersversorgung sicherstellen
- in vielen Ländern, wie z.B. in Mali wird sogar die Gleichgewichtsschwelle von 100 überschritten!
Warum sind Fertilität und Mortalität grundlegend zu unterscheiden?
- „Das Sterben ist ein sich in jedem Leben mit Sicherheit vollziehendes Ereignis, während nicht jede Frau Kinder zur Welt bringt. Sterben kann jeder nur einmal, dagegen kann eine gebährfähige Frau mehrmals Kinder bekommen.“
Wie entwickelte sich die Sterberate in Entwicklungs- und Industrieländern in den letzten Jahrzehnten?
- Die allgemeine Sterberate ist in Industrieländern und Entwicklungsländern mit durchschnittlich ca. 10 ‰ und 8 ‰ sehr ähnlich
- Erhebliche Unterschiede bei einzelnen Indikatoren
(z.B. Lebenserwartung, Kindersterblichkeit)
Wie lässt sich der Rückgang der Sterberate und das Ansteigen der Lebenserwartungen begründen?
- Struktur: kontextuelle Bedingungen von Kultur, Gesellschaft, Ökonomie, Politik
- Verbessertes Gesundheitswesen und Hygienestrukturen
- soziale Ungleichheit
- Wertestrukturen bezüglich Lebensstilen
- Arbeits-, Familien-, Ernährungsstrukturen und –gewohnheiten
- Gesundheits- und Sozialpolitik
- Handlung: individuelle, familien- und haushaltsbezogene Handlungsmuster
- Zugang zu Gesundheitseinrichtungen
- finanzielles und soziales Kapital
- psychosoziale Bedingungen
- familiale/individuelle Lebensstile
- gesundheitliche Selbstbestimmung
- informiertes Handeln in Bezug auf Gesundheit etc.
Vergleiche die Todesursachen in Ländern mit hohem oder geringem Pro-Kopf-Einkommen.
geringes Pro-Kopf-Einkommen: hohes Pro-Kopf-Einkommen:
- Infektion Atemorgane Herzerkrankungen
- Herzerkrankungen Schlaganfall, Hirninfarkt
- HIV/Aids usw. Lungenkrebs usw.
Was versteht man unter der totalitären bzw. zusammengefassten Fertilitätsrate?
- ist ein in der Demografie verwendetes Maß, das angibt, wie viele Kinder eine Frau durchschnittlich im Laufe des Lebens hätte, wenn die zu einem einheitlichen Zeitpunkt ermittelten altersspezifischen Fruchtbarkeitsziffern für den gesamten Zeitraum ihrer fruchtbaren Lebensphase gelten würden. Sie wird ermittelt, indem die altersspezifischen Fruchtbarkeitsziffern summiert und durch 1000 geteilt werden.
- vom Altersaufbau unabhängig, eine wesentlich bessere Grundlage zur Beurteilung des generativen Verhaltens als die Geburtenrate
In welchen Ländern liegen mittlere/hohe, niedrige und extrem niedrige Geburten- und Fruchtbarkeitsraten vor?
- Länder mit mittlerem bis hohem Geburten- und Fruchtbarkeitsniveau (TFR 3,5-5,4): in allen Entwicklungskontinenten verbreitet
- Länder mit niedrigem Geburten- und Fruchtbarkeitsniveau (TFR 1,3-2,4): Chin, Sri Lanka, Indonesien; haben in jüngster Zeit einen raschen Geburtenrückgang erlebt,
- Länder mit extrem niedrigem Geburten- und Fruchtbarkeitsniveau (TFR >1,5): das langfriste Erhaltungsniveau der Bevölkerung ist in dieser Grippe deutlich unterschritten. Sie wird von einer größeren Zahl europäischer Länder, Kanada, Japan, Südkorea sowie einzelnen Kleinstaaten gebildet
- Deutschland liegt bei 1,4
- Vor etwa 130 jahren waren die rohen Geburtenziffern in den meisten europäischen Staaten zwei bis dreimal höher als heute, seit ungefähr 1880 setzte ein erheblicher Rückgang ein, in den 1920er(30er) Jahren weitgehend abgeschlossen
Welche gesellschaftlichen Gründe lassen sich in Bezug auf die Erklärung des Fertilitätsrückgangs in Deutschland heranziehen?
- Der hohe gesellschaftliche Erwartungsdruck sowie die schwierige Vereinbarkeit von Familie und Beruf machen die Elternschaft in Deutschland unattraktiv
- Erwerbstätigkeit mit kleinen Kindern erscheint noch immer als nicht toleriert, daher werden Entscheidungen gegen Kinder begünstigt (v.a. in Westdeutschland)
Aufgrund welcher Faktoren hat Frankreich in Bezug auf die Fertilität deutlich höhere Werte als andere europäische Länder?
- Frankreich (2,01). Dass die Franzosen beim Kinderkriegen so weit vorne liegen, erklären die Statistiker mit der dortigen jahrelang verfolgten Politik, die darauf abzielt, dass sich Familie und Beruf miteinander vereinbaren lassen. Und in Nordeuropa wirke sich die Politik zur Gleichstellung der Geschlechter auf die Geburtszahlen positiv aus.
Welche Zusammenhänge lassen sich hinsichtlich der Fertilität in Bezug auf den Ausbildungsabschluss von Frauen herstellen?
- Mehr als 30 Prozent der Frauen mit Hochschulabschluss sind kinderlos geblieben, je niedriger der berufliche Ausbildungsabschluss ist, desto mehr Kinder bringen die Frauen zur Welt. Frauen in Deutschland ohne Berufsabschluss haben durchschnittlich 1,8 Kinder geboren.
Wie kann es sein, dass Frauen des Geburtsjahrganges 1865 noch durchschnittlich 4,7 Kinder geboren haben, während Frauen aus dem Jahr 1965 durchschnittlich lediglich 1,55 Kinder geboren haben? Aufgrund welcher Faktoren kam es zu einem solchen Wandel?
- Viele Faktoren zählen hier mit:
- natürlich die bewusste Geburtenkontrolle
- Kinder begannen ihre Rolle als Alterssicherung der Eltern zu verlieren
- Diese konnten nach der Geburt von zwei Kindern inzwischen damit rechnen, dass beide das Erwachsenenalter erreichen würden; zwei bis drei Generationen zuvor war dies wegen der hohen Sterblichkeit noch nicht der Fall gewesen.
- Sicher ist, dass sich nach 40 Jahren Geburtentief das Verhaltensmuster "Kleine Familie, wenig Kinder" verfestigt hat
Nenne die 5 Phasen des Modells des Demographischen Übergangs.
1. Die prätransdormative und präindustrielle Phase
2. Die frühtransformative Phase
3. Die mitteltransformative Phase
4. Die spättransformative Phase
5. Die posttransformative Phase
Was zeichnet die prätransformative Phase in Deutschland aus?
- Deutsches Reich vor 1870
- Paralleler Verlauf von Geburten- und Sterberate
- Starke, unregelmäßige Schwankungen (z.B. wegen Hungerkrisen oder Epidemien)
- Pyramidenform
- Familie als Leitbild
Was zeichnet die frühtransformative Phase aus?
- Deutsches Reich ab 1870
- Sterblichkeitsrückgang (merkliche Verbesserung der Ernährungssituation)
- Intensivierung der Landwirtschaft, Welthandel, Verbesserung der Verkehrswege, sauberes Wasser und Sterilisation der Milch
- Weiterhin hohe Geburtenrate (geringere Mortalität aufgrund medizinischer Fortschritte)
- Infektionskrankheiten verlieren an Bedeutung; degenerative und zivilisatorische Krankheiten nehmen zu
- Natürliches Bevölkerungswachstum erhöht sich
- Bsp.: Niger/Uganda/Burkina Faso
Warum lässt sich die mitteltransformative Phase auch als Umschwungsphase bezeichnen?
- 1920 einsetzender Geburtenrückgang und das natürliche Wachstum rückläufig (von 4 auf 2 Geburten pro Frau)
- Weiterer Sterblichkeitsrückgang
- Verstädterung, Wandel von der Agrargesellschaft zur industriellen Erwerbsstruktur
- Westafrika/Ostafrika
Was kennzeichnet die spättransformative Phase?
- Rascher Abfall des Geburtenniveaus (gesellschaftliche Modernisierung)
- Leicht abnehmende Sterblichkeit
- Stark zurückgehende Wachstumsrate
- Beginnende Emanzipation der Frau
- Heben der Emanzipation der Frau
- Schulpflicht/Sozialpolitik
- Kinder waren nicht mehr nur billige Arbeitskräfte
- Südliches Afrika
Was kennzeichnet die posttransformative Phase?
- Nach 1945 mit niedrigem Niveau der Geburten- und Sterbeziffer
- Stagnierende Wachstumsrate
- Geburtenrate fällt unter Sterberate
- Wachsender Wohlstand aller gesellschaftlicher Gruppen
- Materialistische Wertevorstellungen
- Trifft auf viele Länder Europas, Australien, Neuseeland zu
Wie lassen sich die Entwicklungen innerhalb der 5 Phasen des demographischen Überganges zusammenfassen?
- Regelhafte Veränderung von Sterblichkeit und Fruchtbarkeit während der letzten beiden Jahrhunderte
- Ausgangssituation: hohe und stark fluktuierende Sterbe- und Geburtenraten
- Situation nach der Transformation: Sehr viel niedrigere und sich kurzfristig kaum noch verändernde Raten
- „Scherenöffnung“ zwischen der Geburten- und Sterberate
Welche Kritikpunkte lassen sich zum Modell des demographischen Übergangs aufführen?
Kritik:
kulturspezifisch und historisch relativ
- die den Prozess bestimmenden Faktoren und wechselseitigen Beziehungen sind nicht hinreichend geklärt
- Theorie hat nur geringen Prognosewert
- keine Aussagen über Verlauf der Bevölkerungsentwicklung von Ländern, die den idealtypischen Prozess durchlaufen haben
- kann nicht abweichende gesellschaftliche Bedingungen des Furchtbarkeitsrückgangs in Entwicklungsländern oder das Absinken der Geburtenhäufigkeit unter das Reproduktionsniveau in den Industriestaaten erklären oder den Anstieg der Mortalität in Russland oder südlich der Sahara auf Grund von AIDS
- es besitzt keine allgemeine Gesetzmäßigkeit
Erläutere die zweite demographische Transformation in Europa.
- 1987 lag die Zahl der Geburten bei 1,4 --> zweiter demographischer Übergang
- Absinken der Geburtenrate in vielen europäischen Ländern unter Reproduktionsniveau, d.h. ohne Zuwanderung werden nicht mehr genügend Kinder geboren um die Wachstumsrate stabil zu halten.
- In dem zweiten demographischen Übergang spiegelt sich ein gesellschaftlicher Werte- und Normenwandel mit starken Individualisierungstendenzen wider
Welche Gründe lassen sich für den zweiten demographischen Übergang heranziehen?
- Säkularisierung
- Frauenerwerbstätigkeit
- Verlust der Ehewerte
- Pluralisierung der Lebensentwürfe
- Neue Familienformen
- Ökonomische Gründe
- Fehlen kindgerechter Umwelt
- Pessimistische Zukunftsbeurteilung
- Sinkende Heiratsneigung
- Anstieg des mittleren Alters der Frau bei der Geburt des ersten Kindes
- Autonomie der Person (Individualisierungstendenzen)
- Pessimistische Zukunftsbeurteilungen
- Verbesserte Möglichkeiten der Empfängnisverhütung
- Veränderungen von gesellschaftlichen Normen und Werten
- Weniger, grauer, bunter, vereinzelter, älter
Welche Folgen führt das Demographische Altern mit sich?
- Gesetzliche Rentenversicherung – Umlagenfinanziert – immer mehr Rentenempfänger, weniger Beitragszahler
- Krankenversicherungen – höhere Lebenserwartung, immer mehr Menschen pflegebedürftig
- Arbeitsmarkt – Fachkräftemangel branchenübergreifend,
- Maßnahmen: In Deutschland wird sehr viel Geld in die Deutsche Familienpolitik investiert
- Verjüngung der Gesellschaft durch Zuwanderung wird diskutiert
- Grundlegende Reform des Sozialversicherungssystems – sensibles Thema in der Politik, da mit ihr viele unpopuläre Maßnahmen einhergingen
- Annahmen prognostizieren eine Bevölkerungsschrumpfung ebenso wie eine beschleunigte demographische Alterung
Erläutere Grundsätzliches hinsichtlich der globalen Bevölkerungsentwicklung.
- Insgesamt: Zunahme der Weltbevölkerung; resultiert aus dem Zusammenspiel von Geburten- und Sterbeverhältnissen
- Weltbevölkerungszunahme blieb jahrtausendelang gering
- Heute: ca. 7,39 Milliarden Menschen, vor 100 Jahren lediglich 1,7 Mrd à Zuwachs um fast das Dreifache in nur einem Jahrhundert
Erläutere den historischen Entwicklungsprozess der Weltbevölkerung.
- Vor 36000 Jahren: Homo sapiens als Wildbeuter, max. 5-10 Millionen Menschen
- Sammler, Jäger und Fischer
- Beginn des sesshaften Ackerbaus – Wechselbeziehung zwischen Bevölkerungsanstieg und Veränderungen im Agrarbereich à These: Bevölkerungsdruck könnte als „Schlüsselfaktor“ für den Übergang von extensiveren zu intensiveren Formen der Landbewirtschaftung dient; Bevölkerungsdichte nahm auf das Zehn- und Fünfzigfache zu
- Nahrungsmittelrevolution der Jungsteinzeit, begann vor etwa 9000-11000 Jahren im Nahen Osten
- Zeit um Christi Geburt – erstmals genauere Bevölkerungsschätzungen für einzelne Teilräume der Erde: ca. 270-330 Millionen
- Beginn der Neuzeit (um 1500) 440 bis 540 Millionen
- 1750 um 805 Millionen
- Umbruch in der Entwicklung der Weltbevölkerung seit Ende des 18. Jh.s: langsame Abnahme der Sterberate, Geburtenziffern noch auf einem recht hihen Niveau à allmähliche Öffnung der Bevölkerungsschere, Beschleunigung der Bevölkerungsprogression
Was ist mit der "tragfähigkeit der Erde" gemeint?
- 18. Jahhrundert Ausgangspunkt der wissensch. Diskussion über „Problem der Tragfähigkeit der Erde“
- hohe Wachstumsgeschwindigkeit der Weltbevölkerung (1750-2010)
- 1798: Formulierung des Bevölkerungsgesetz (Malthus): die Vermehrungskraft der Bevölkerung ist unbegrenzt größer als die Kraft der Erde, Unterhaltsmittel für den Menschen hervorzubringen
- Tragfähigkeitsgrenze, Anpassung des Bevölkerungswachstums um Engpässe in Ressourcen bei Überbevölkerung zu vermeiden
Auf welche Grenzen stößt der Bevölkerungswachstum?
- Wasserknappheit
- Überbevölkerung
- Nahrungsmittelknappheit in einigen Erdteilen
- Ressourcenknappheit (Erdöl, ...)