Betriebswirtschaftslehre für technische Kaufleute

Kapitel 8 Das St. Galler Managment-Modell

Kapitel 8 Das St. Galler Managment-Modell


A. M.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über das St. Galler Management-Modell und ist für Fortgeschrittene geeignet. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Prozesse, Ordnungsmomente, Anspruchsgruppen und Umweltsphären, die für das Management von Unternehmen entscheidend sind. Technische Kaufleute profitieren davon, da sie lernen, wie sie Unternehmensstrategien entwickeln, Prozesse optimieren und die Interaktion mit verschiedenen Anspruchsgruppen gestalten können.
Flashcards
10
Students
24
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
Other
Created / Updated
07.01.2016 / 11.11.2025

Flashcards

In welchem Mangement wird die Unternehmenspolitik festgelegt?

 

  • Normatives Management
  • Im normativen Managment werden die generellen Normen, Regeln und Ziele des Unternehmens festgelegt

 

Was macht das strategische Managment?

  • Das strategische Managment entwickelt die Vorgehensweise, mit der die im normativen Management bestimmten Ziele erreicht werden können
  • Strategien sind handlungsorientiert und geben an wie Ziele, Massnahmen und Mittel aufeinander abszustimmen sind.

Was macht das operative Management?

  • Das operative Managment setzt die Strategien um. 
  • Es gibt Prozesse..
    • ..der Mitarbeiterführung
    • ..der finanziellen Führung
    • des Qualitätsmanagment
    • usw.

Wie lauten die sechs Begriffskategorien im neuen St. Galler Modell?

  • Umweltspähren
  • Anspruchsgruppen
  • Interaktionsthemen
  • Prozesse
  • Ordnungsmomente
  • Entwicklungsmodi

Wie lauten die 4 Umweltsphären im neuen St. Galler Managment-Modell?

  • Gesellschaft (Soziale Sphäre)
  • Natur (ökologische Sphäre)
  • Technologie (technologische Sphäre)
  • Wirtschaft (ökonomische Sphäre)

Wie lauten die 7 Anspruchsgruppen im neuen St. Galler Managment-Modell?

  • Kaptialgeber
  • Kunden
  • Mitarbeitende
    • Anspruchsgruppen die von der unternehmerischen Wertschöpfung direkt betroffen sind
  • Konkurrenz
  • Lieferanten
  • Staat
  • Öffentlichkeit und NGO
    • Anspruchsgruppen die Rahmenbedingungen setzen oder Ressourcen bereitstellen

Wie lauten die 3 Interaktionsthemen im neuen St. Galler Management-Modell?

Zwischen dem Unternehmen und seinen Anspruchsgruppen bestehen Interaktionen (Austauschbeziehungen)

  • Ressourcen (Produktionsfaktoren)
  • Normen und Werte (ethnische Grundlage der Unternemenstätigkeit)
  • Anliegen und Interessen (der Anspruchsgruppen)

Wie lauten die 3 Prozesse im neuen St. Galler Management-Modell?

  • Managmentprozesse (Gestaltung, Lenkung und Entwicklung des Unternehmens)
    • Normative Orientierungsprozesse
    • Strategische Entwicklungsprozesse
    • Operative Führungsprozesse
  • Geschäftsprozesse (Vollzug der marktbezogenen Tätigkeiten des Unternehmens)
    • Kundenprozesse
    • Prozesse der Leistungserstellung
    • Prozesse der Leistungsinnovation
  • Unterstützungsprozesse (stellt Infrastruktur bereit und erbringt Dienstleistungen)
    • Informationsmanagment
    • Personalmanagment
    • Bildungsmanagement
    • Risikomanagement
    • Rechtsaufgaben
    • Infrastrukturmanagment
    • Komunikationsmanagment

Was sind die 3 Ordnungsmomente im neuen St. Galler Management-Modell?

Als Ordnungsmomente werden 3 Aspekte des Unternehmens bezeichnet, mit deren Hilfe bessere Leistungen erzielt werden können

  • Strategie
  • Strukturen
  • Kultur

Wie lauten die 2 Entwicklungsmodi des neuen St. Galler Managemant-Modell?

  • Erneuerung (neue Strukturen und Arbeitsabläufe)
  • Optimierung (Feinabstimmungen oder kleinere Anpassungen von Aufgaben und Prozessen)

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