Betriebswirtschaft / Volkswirtschaft 3. Semester
Organisation, Finanzen, Geld
Organisation, Finanzen, Geld
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Lernkarten
Liquiditätsgrad 2
Quick ratio
Liq. Mittel + Forderungen x 100 / kurzfristiges Fremdkapital
Norm 100%
Anlagedeckungsgrad 2
Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital x 100 / Anlagevermögen
Mindestens 100%
Eigenkapitalrendite
Reingewinn x 100 / Durchschnitt Eigenkapital
Mindestens 8%
Umsatzrentabilität
Reingewinn x 100 / Verkaufsumsatz
Handel: 2.5 % und mehr
Industrie: 1.5 % und mehr
mit Branchendurchschnitt zu vergleichen.
Goldene Bilanzregel
Risikogeschäfte dürfen nicht mit fremdem Geld finanziert werden.
Deckungsgrad 2 mindestens 100%
Finanzierung
Beschaffung von finanziellen Mitteln (z.B. Bankkredit)
Investition
Verwendung der finanziellen Mitteln (z.B. Kauf von Maschine)
Finanzierungsmassnahmen
- AK erhöhen (Bank + EK nimmt zu)
- Langfr. Darlehen aufnehmen
- Umfinanzierung (Kreditoren => Darlehen + Zins)
Wertpapiere
auch Effekten genannt
Urkunden, mit denen Rechte so verbunden sind, dass sie nur mit der Urkunde geltend gemacht & auf andere übertragen werden können.
- Inhaltlicher Unterschied nur durch Ordnungsnummer
Obligation
Fremdkapital
Aufgaben von Geld
-Tauschmittel
- Wertaufbewahrungsmittel
- Masseinheit
Eigenschaften von Geld
- allg. akzeptiert
- selten bzw. nicht reproduzierbar
- dauerhaft
- teilbar
Zentralbank
staatliches Monopol, von Regierung und Parlament unabhängig
Ziel SNB
Geld und Währungspolitik führen, dient dem Gesamtinteresse des Landes (Aufsicht hat Bund).
Gewährleistet Preisstabilität, trägt Rechnung der konjunkturellen Entwicklung
Buchgeld
Geld auf Bankkonten
Weiter:
- Noten + Münzen
Notenbankmenge
Bargeld + Konten der Geschäftsbanken bei der SNB
M1
Bargeld, Sichteinlagen und Transaktionskonten (sehr liquide)
M2
M1 + Spareinlagen (weniger liquide)
M3
M2 + Termineinlagen (erst bei Fälligkeit in Bargeld umzutauschen)
M-Geld
vom inländischen Publikum (natürliche + juristische Personen) gehaltene CHF-Bestände
Geldschöpfungsmultiplikator
Reservesatz bei Kreditvergabe (z.B. 10 % )
1 / Reservesatz
Offenmarktpolitik
Repogeschäft
Steuerung der Geldmenge durch Kauf + Verkauf von Wertpapieren (Sicherheit Geschäftsbanken)
Mit Offenmarktpolitik versucht SNZ den Libor im Zielband (1 %) zu halten.
Expansiv
Geldmenge erhöhen, Bilanz der SNB wird länger, Preise werden höher
Repogeschäft
Laufzeit kurz (1 Jahr, wenige Tage, Overnight-Repo)
Geschäftsbank übergibt der SNB Wertschriften und erhält dafür Kredit, GB bezahlt für die Laufzeit Repozins. Die Wertschriften werden danach wieder durch die GB zurückgekauft.
Restriktiv
vermindern der Geldmenge, Bilanz der SNb wird kürzer, Preise sinken
Kommunikation der Geldpolitik
expansiv / restriktiv
über kurzfristigen Zinssatz (Leitzins) => wird von SNB festgelegt
Offenmarktpolitik wird so lange gesteuert bis Leitzins erreicht wird.
Leitzins in CHf => 3 Monats-Libor
3-Monats-Libor
kurzfristiger Zinssatz für CH-Franken Kredite (Preis für CHF) zwischen Banken mit Laufzeit 3 Monate.
Devisen
Gelder & Kontoguthaben in fremden Währungen
Finanzmarkt
Markt auf dem Wertschriften gehandelt werden.