Organisation, Finanzen, Geld


C. M.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre im dritten Semester. Sie decken Themen wie Geldpolitik, Finanzmärkte, Wertschriften, Zinssätze und die Rolle der Schweizerischen Nationalbank (SNB) ab. Besonders behandelt werden die Steuerung der Geldmenge, die Offenmarktpolitik und die Auswirkungen auf Preise und Wirtschaft. Diese Karteikarten sind ideal für Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis der Geld- und Währungspolitik vertiefen möchten, um fundierte Entscheidungen in der Wirtschaft zu treffen.
Karten
29
Lernende
8
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
28.03.2014 / 01.06.2023

Lernkarten

Liquiditätsgrad 2

Quick ratio

Liq. Mittel + Forderungen x 100 / kurzfristiges Fremdkapital

 

Norm 100%

Anlagedeckungsgrad 2

Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital x 100 / Anlagevermögen

 

Mindestens 100%

Eigenkapitalrendite

Reingewinn x 100 / Durchschnitt Eigenkapital

Mindestens 8%

Umsatzrentabilität

Reingewinn x 100 / Verkaufsumsatz

Handel: 2.5 % und mehr

Industrie: 1.5 % und mehr

mit Branchendurchschnitt zu vergleichen.

Goldene Bilanzregel

Risikogeschäfte dürfen nicht mit fremdem Geld finanziert werden.

Deckungsgrad 2 mindestens 100%

Finanzierung

Beschaffung von finanziellen Mitteln (z.B. Bankkredit)

Investition

Verwendung der finanziellen Mitteln (z.B. Kauf von Maschine)

Finanzierungsmassnahmen

- AK erhöhen (Bank + EK nimmt zu)

- Langfr. Darlehen aufnehmen

- Umfinanzierung (Kreditoren => Darlehen + Zins)

Wertpapiere

auch Effekten genannt

Urkunden, mit denen Rechte so verbunden sind, dass sie nur mit der Urkunde geltend gemacht & auf andere übertragen werden können.

- Inhaltlicher Unterschied nur durch Ordnungsnummer

Obligation

Fremdkapital

Aufgaben von Geld

-Tauschmittel

- Wertaufbewahrungsmittel

- Masseinheit

Eigenschaften von Geld

- allg. akzeptiert

- selten bzw. nicht reproduzierbar

- dauerhaft

- teilbar

Zentralbank

staatliches Monopol, von Regierung und Parlament unabhängig

Ziel SNB

Geld und Währungspolitik führen, dient dem Gesamtinteresse des Landes (Aufsicht hat Bund).

Gewährleistet Preisstabilität, trägt Rechnung der konjunkturellen Entwicklung

Buchgeld

Geld auf Bankkonten

Weiter:

- Noten + Münzen

Notenbankmenge

Bargeld + Konten der Geschäftsbanken bei der SNB

M1

Bargeld, Sichteinlagen und Transaktionskonten (sehr liquide)

M2

M1 + Spareinlagen (weniger liquide)

M3

M2 + Termineinlagen (erst bei Fälligkeit in Bargeld umzutauschen)

M-Geld

vom inländischen Publikum (natürliche + juristische Personen) gehaltene CHF-Bestände

Geldschöpfungsmultiplikator

Reservesatz bei Kreditvergabe (z.B. 10 % )

1 / Reservesatz

Offenmarktpolitik

Repogeschäft

Steuerung der Geldmenge durch Kauf + Verkauf von Wertpapieren (Sicherheit Geschäftsbanken)

Mit Offenmarktpolitik versucht SNZ den Libor im Zielband (1 %) zu halten.

Expansiv

Geldmenge erhöhen, Bilanz der SNB wird länger, Preise werden höher

Repogeschäft

Laufzeit kurz (1 Jahr, wenige Tage, Overnight-Repo)

Geschäftsbank übergibt der SNB Wertschriften und erhält dafür Kredit, GB bezahlt für die Laufzeit Repozins. Die Wertschriften werden danach wieder durch die GB zurückgekauft.

Restriktiv

vermindern der Geldmenge, Bilanz der SNb wird kürzer, Preise sinken

Kommunikation der Geldpolitik

expansiv / restriktiv

über kurzfristigen Zinssatz (Leitzins) => wird von SNB festgelegt

Offenmarktpolitik wird so lange gesteuert bis Leitzins erreicht wird.

Leitzins in CHf => 3 Monats-Libor

3-Monats-Libor

kurzfristiger Zinssatz für CH-Franken Kredite (Preis für CHF) zwischen Banken mit Laufzeit 3 Monate.

Devisen

Gelder & Kontoguthaben in fremden Währungen

Finanzmarkt

Markt auf dem Wertschriften gehandelt werden.

Étudier