Betriebswirtschaft

Kartei zu Betriebswirtschaft und Managementlehre

Kartei zu Betriebswirtschaft und Managementlehre


R. G.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über betriebswirtschaftliche Grundlagen und Konzepte. Sie decken Themen wie Wertschöpfung, Organisation, Modelle und Tätigkeiten ab, wobei auch Stakeholder, Kapitalgeber und Arbeitnehmer berücksichtigt werden. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und Berufstätige, die ihr Verständnis von betriebswirtschaftlichen Prozessen vertiefen möchten.
Flashcards
24
Students
4
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
Other
Created / Updated
18.10.2014 / 18.01.2025

Flashcards

Was ist ein Modell?

Ein Modell ermöglicht die bildhafte Darstellung theoretischer Zusammenhänge, es ist ein vereinfachtes Abbild der Realität. Ein Modell kann dazu dienen, eine Theorie zu erklären.

Was besagt die Wertschöpfung?

Wertschöpfung bringt zum Ausdruck, wie vorhandene Güter in Güter mit höherem Geldwert transformiert werden.

Alle Tätigkeiten, die der direkten Wertschöpfung des Unternehmens dienen:

Tätigkeiten, die von Führungskräfte in allen Bereichen der Unternehmung in Erfüllung ihrer Führungsaufgabe zu erbringen sind.

Probleme lösen -> Management

Oberbegriff für Techniken, verschiedene Alternativen erzeugen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Kreativitätstechnik (SWOT-Analyse, Morphologischer Kasten, Netzwerk)

Visualisierung der Risikolandschaft einer Unternehmung.

Risikomatrix oder Risk Map

Etwas, worauf jemandes Handeln, Tun o.ä. ganz bewusst gerichtet ist, was jemand als Sinn und Zweck, angestrebtes Ergebnis seines Handelns zu erreichen sucht:

Ziel oder Strategie

Verfahren, um Alternativen zu bewerten und die "beste" Alternative zu wählen:

Nutzwertanalyse

Verfahren zur Bestimmung der Gewichtungsfaktoren:

Rangreihenverfahren

Vereinfachtes Abbild der Realität:

Modell

Eine Organisation steht in einer Umgebung, d.h. Kontext der unternehmerischen Tätigkeit:

Umweltsphäre

Organisierte und nichtorganisierte Gruppe von Menschen, Organisationen und Institutionen, die von den unternehmerischen Entscheidungen und Wertschöpfungsaktivitäten betroffen sind:

Stakeholder oder Anspruchsgruppe

Wechselseitiges Aufeinanderwirken der Umwelt auf die Organisation. (St. Galler Management Modell)

Interaktionsthema, Interaktion

Regeln für menschliches Verhalten (Sitte, Brauch, Vorschrift, Gesetz, Gebot), die in einer Gesellscahft in Geltung sind und den Anspruch erheben, befolgt zu werden:

Normen und Werte

Folge logisch zusammenhängender Aktivitäten zur Erstellung einer Leistung:

Prozess

Tätigkeiten, die der Bewältigung der Risiken einer Organisation dienen:

Risikomanagement

Tätigkeiten, die der Verbesserung der Tätigkeiten einer Organisation dienen:

Prozessmanagement

Wie berechnet sich die Bruttowertschöpfung?

Verkaufserlös

./. Warenaufwand

./. Betriebsaufwand
= Bruttowertschöfpung

Auswirkung auf die Wertschöpfung:
Die Verlage senken die Preise für die gelieferten Bücher, die Verkaufspreise bleiben konstant.

Zunahme (Warenaufwand wird kleiner, Nettoerlös bleibt)

Auswirkung auf die Wertschöpfung:
Die Sozialversicherungsbeiträge steigen aufgrund neuer Vorschriften der Pensionskasse.

Unverändert. Keine Auswirkung, da keine Vorleistung.

Auswirkung auf die Wertschöpfung:
Der Controller verlangt eine neue Abschreibungspollitik. Teile des Anlagevermögens werden nicht mehr über 5, sondern über 3 Jahre abgeschrieben.

Abnahme. Kürzere Abschreibungsdauer, mehr jährliche Abschreibungen, weniger Nettowertschöpfung

Welche Stakeholder bzw. Anspruchsgruppen sind an der Nettwertschöpfung der Organisation interessiert?

Eigentümer, Arbeitnehmer, Kapitalgeber, Staat

An der Nettowertschöpfung sind die Stakeholder bzw. Anspruchsgruppen, Eigentümer, Arbeitnehmer, Kapitalgeber und Staat interessiert. Woran genau?

Eigentümer: Gewinn
Arbeitnehmer: Lohn
Kapitalgeber: Zins
Staat: Steuern

Auswirkung auf die Wertschöpfung:
Sämtliche Werbeaktivitäten werden neu "inhouse" d.h. über eine neu geschaffene Marketingabteilung getätigt.

Zunahme. Weniger Vorleistungen, mehr Nettowertschöpfung und mehr Personalaufwand.

Study