Betriebswirtschaft
Kartei zu Betriebswirtschaft und Managementlehre
Kartei zu Betriebswirtschaft und Managementlehre
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Flashcards
Was ist ein Modell?
Ein Modell ermöglicht die bildhafte Darstellung theoretischer Zusammenhänge, es ist ein vereinfachtes Abbild der Realität. Ein Modell kann dazu dienen, eine Theorie zu erklären.
Was besagt die Wertschöpfung?
Wertschöpfung bringt zum Ausdruck, wie vorhandene Güter in Güter mit höherem Geldwert transformiert werden.
Alle Tätigkeiten, die der direkten Wertschöpfung des Unternehmens dienen:
Tätigkeiten, die von Führungskräfte in allen Bereichen der Unternehmung in Erfüllung ihrer Führungsaufgabe zu erbringen sind.
Probleme lösen -> Management
Oberbegriff für Techniken, verschiedene Alternativen erzeugen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.
Kreativitätstechnik (SWOT-Analyse, Morphologischer Kasten, Netzwerk)
Visualisierung der Risikolandschaft einer Unternehmung.
Risikomatrix oder Risk Map
Etwas, worauf jemandes Handeln, Tun o.ä. ganz bewusst gerichtet ist, was jemand als Sinn und Zweck, angestrebtes Ergebnis seines Handelns zu erreichen sucht:
Ziel oder Strategie
Verfahren, um Alternativen zu bewerten und die "beste" Alternative zu wählen:
Nutzwertanalyse
Verfahren zur Bestimmung der Gewichtungsfaktoren:
Rangreihenverfahren
Vereinfachtes Abbild der Realität:
Modell
Eine Organisation steht in einer Umgebung, d.h. Kontext der unternehmerischen Tätigkeit:
Umweltsphäre
Organisierte und nichtorganisierte Gruppe von Menschen, Organisationen und Institutionen, die von den unternehmerischen Entscheidungen und Wertschöpfungsaktivitäten betroffen sind:
Stakeholder oder Anspruchsgruppe
Wechselseitiges Aufeinanderwirken der Umwelt auf die Organisation. (St. Galler Management Modell)
Interaktionsthema, Interaktion
Regeln für menschliches Verhalten (Sitte, Brauch, Vorschrift, Gesetz, Gebot), die in einer Gesellscahft in Geltung sind und den Anspruch erheben, befolgt zu werden:
Normen und Werte
Folge logisch zusammenhängender Aktivitäten zur Erstellung einer Leistung:
Prozess
Tätigkeiten, die der Bewältigung der Risiken einer Organisation dienen:
Risikomanagement
Tätigkeiten, die der Verbesserung der Tätigkeiten einer Organisation dienen:
Prozessmanagement
Wie berechnet sich die Bruttowertschöpfung?
Verkaufserlös
./. Warenaufwand
./. Betriebsaufwand
= Bruttowertschöfpung
Auswirkung auf die Wertschöpfung:
Die Verlage senken die Preise für die gelieferten Bücher, die Verkaufspreise bleiben konstant.
Zunahme (Warenaufwand wird kleiner, Nettoerlös bleibt)
Auswirkung auf die Wertschöpfung:
Die Sozialversicherungsbeiträge steigen aufgrund neuer Vorschriften der Pensionskasse.
Unverändert. Keine Auswirkung, da keine Vorleistung.
Auswirkung auf die Wertschöpfung:
Der Controller verlangt eine neue Abschreibungspollitik. Teile des Anlagevermögens werden nicht mehr über 5, sondern über 3 Jahre abgeschrieben.
Abnahme. Kürzere Abschreibungsdauer, mehr jährliche Abschreibungen, weniger Nettowertschöpfung
Welche Stakeholder bzw. Anspruchsgruppen sind an der Nettwertschöpfung der Organisation interessiert?
Eigentümer, Arbeitnehmer, Kapitalgeber, Staat
An der Nettowertschöpfung sind die Stakeholder bzw. Anspruchsgruppen, Eigentümer, Arbeitnehmer, Kapitalgeber und Staat interessiert. Woran genau?
Eigentümer: Gewinn
Arbeitnehmer: Lohn
Kapitalgeber: Zins
Staat: Steuern
Auswirkung auf die Wertschöpfung:
Sämtliche Werbeaktivitäten werden neu "inhouse" d.h. über eine neu geschaffene Marketingabteilung getätigt.
Zunahme. Weniger Vorleistungen, mehr Nettowertschöpfung und mehr Personalaufwand.