Betriebssysteme

Kartei zur Vorlesung Bsys

Kartei zur Vorlesung Bsys


Arkadius P.
Diese Lernkarten decken fortgeschrittene Konzepte von Betriebssystemen auf Universitätsniveau ab. Sie behandeln zentrale Themen wie Prozesse, Programme, Speicherverwaltung und Scheduling, einschließlich spezifischer Algorithmen und Mechanismen wie Semaphoren, kritische Bereiche und Threads. Die Karteikarten beleuchten auch Unterschiede zwischen Windows und Unix/Linux sowie praktische Beispiele und Systemaufrufe. Ideal für Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis von Betriebssystemen vertiefen möchten, bieten diese Karten eine strukturierte Übersicht über komplexe Systeme und deren Implementierung.
Cartes-fiches
196
Utilisateurs
9
Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
28.07.2014 / 02.06.2025

Cartes-fiches

Was ist ein Betriebssystem?

  • Alles was nicht Betriebssystem ist
  • Software zwischen Anwendung und Hardware
  • Hilfsprogramm  zum Ansteuern der Hardware

Was  sind Aufgaben eines Betriebssystems?

  • Systemstart
  • Geräteverwaltung
  • Starten von Programmen
  • Verwalten von Resourcen
  • Benutzerverwaltung
  • ...

Nennen sie einige Beispiel von Betriebssystemen?

Linux

Windows

Mac OS X

iOS, Android

MS-DOS

Welche Generationen von Betriebssystemen gibt es?

  • Röhren und Steckkarten,
  • Transistoren und Stapelverarbeitung (Lochkarten, Ablauf beschreiben)
  • IC's und Mehrprogrammbetrieb
  • PC's (C64, CP/M, IBM-PC MS-DOS)
  • Vektorenrechner

Welche Aufgaben hat die Memory-Management-Unit? (MMU)

Eine logische Adresse in eine physikalische Umwandeln

Was ist der Unterschied zwischen logischer und physikalischer Adresse?

Logische Adressen sind Adressen die ein Programm sieht. Sie sind in Registern abgelegt und werden später auf physikalische Adressen abgebildet.

Physikalische Adressen existieren einmalig und werden durch physische Leitungen der CPU gebildet.

Zählen Sie die verschiedenen Betriebsstrukturen auf (5 Stück)

(Betriebssystemarten)

  • Monolitisches System
  • Mikrokernelsystem
  • Virtuelle Maaschinen
  • Netzwerksysteme
  • Hybridkernel

Wodurch zeichnet sich ein monolitisches System aus?

Besteht aus einer einzigen großen Datei

Was sind die Vor- und Nachteile eines monolitischen Systems?

Vorteile

  • Hohe Geschwindigkeit

Nachteile

  • Sehr unfelxibel weil bei änderung von Hardware und Treibern  der komplette Code neu kompiliert werden muss!

Nennen Sie Beispiele für monolitische Systeme

  • Unix
  • MS-DOS

Welche vorteile bieten Linux-Kernel Module?

Durch die Kernel-Module ist es möglich den Kernel eines Monolitischen Systems dynamisch zur laufzeit zu verändern. Das ist möglich da das Linken auf die Laufzeit verlagert wird.

Wie sind Mikrokernelsysteme aufgebaut? (Prinzip, Idee)

Der Kernel ist auf das notwendigste reduziert (teile von der Speicherverwaltung und Prozessverwaltung).

Der Rest wird auf Serviceprozesse ausgelagert (z.B Treiberverwaltung etc.)

Nennen Sie beispiele für Mikrokernelsysteme

  • Windows (bedingt)
  • NEXT
  • Minix

Welche Vor- und Nachteile bieten Mikrokernelsysteme?

Vorteile

  • Hohe Erweiterbarkeit
  • Sehr Stabil da Komponenten unabhängig voneinander sind (Modularität)

Nachteile

  • Wesentlich langsamer als Monolithische Systeme

Was ist eine Virtuelle Maschiene?

Eine virtuelle Maschine, kurz VM, ist ein Computer, der mittels Virtualisierung nicht direkt auf einer Hardware ausgeführt wird.

Eine Virtuele Maschiene simuliert eine nicht physikalisch vorhandene Komponente oder System.

Welche Arten von Virtuellen Maschinen gibt es?

  • Hardwarevirualisierung
  • Virtuelle Laufzeigumgebungen
  • Virtualisierung der Programmierer API

Wie funktioniert bzw. was ist die Hardwarevirtualisierung?

Die komplette Hardware eines Computersoder bestimmte komponenten werden Virtualisiert.

Nennen Sie einige virtuelle Laufzeitumgebungen (4 Stück)

  • Windows DOS-BOX
  • VMWare
  • Virtual PC
  • Java VM

Was ist ein Hypervisor?

Auch Virtual Machine Monitor genannt, ist ein Stück Software welches es erlaubt Virtuelle Systeme zu erzeugen,starten und zu managen. Es dient sozusagen als Zwischenschicht zwischen VMs und Hardware.

(Es simuliert für die VMs mit den nötigen Resourcen?)

Was ist ein Thin-Client

Ein Thin-Client ist ein auf wenige Funktionen abgespecktes Betriebssystem. Das System wird aus einem ROM oder über das Netzwerk geladen. Nach dem Start wird eine Applikation geladen, die sich mit einem geeigneten Protokoll mit einem Server verbindet.

Was sind "geeignete" Protokolle für einen Thin-Client um sich mit dem Server zu verbinden? (4 Stück)

  • X-Windows
  • RDP
  • Critix
  • VNC

Welche Vorteile bietet ein Thin-Client?

  • Einfacher Betrieb
  • günstiger als PC's (Fat-Clients)

Was ist ein Netz-PC?

Anders als beim Thin-Client wird eine lokale Laufzeitumgebung gestartet (JAVA). Alle Applikationen werden von einem zentralen Server geladen.

Welchen Vorteil bietet ein Netz-PC?

Die Lokale Rechenkapazität des Netz-PCs kann verwendet werden.

Was ist Middleware?

Als Middleawre bezeichnet man die Kommunikationsschicht zwischen Anwendung und Betriebssystem

Nennen Sie Beispiele für Middlewate (5 Stück)

  • Netzwerkkommunikation
  • Adressraumgrenzen
  • Proxy und Stubs
  • Marshalling
  • Endpunkte und Namensdienst
  • Sicherheit

Beschreiben Sie den prinzipiellen Aufbau einer Kommandozeile/Textschnittstelle

PROMPT> Kommando Parameter1 Parameter2 ParameterN

Im Prinzip handelt es sich bei der Textschittstelle um nichts anderes als die Implementierung einer unterpretierten Programmiersprache.

Die Kommandos werden syntaktisch überprüft und zeilenweise ausgeführt

Was ist ein Prompt>

Der Intrepreter teilt dem Benutzer mit dass er bereit ist, Befehle entgegenzunehmen.

Wie unterscheiden sich Befehle von Parametern?

Parameter wertet der Interpreter selbst aus.

Optionen (durch "/" "-" oder "--" eingeleitet) kennt der Interpreter nicht, sie werden vom aufgerufenen PRogramm ausgewertet.

Für den Interpreter sind sie einfache Parameter.

Was ist der unterschied zwischen Internen- und Externen Kommandos?

Interne Kommandos sind fest im Interpreter eingebaut. Er führt diese selbst aus.

Externe Kommandos sind immer neue Programme die als Prozesse gestartet werden. Solange diese ausgeführt werden ist der Kommandointerpreter blockiert und gibt kein prompt> aus.

Wo wird nach externen Kommandos gesucht?

In der System(Umgebungs-)Variable PATH

Aufgerufen mit echo %PATH%

Windows sucht auch um aktuellen Verzeichniss.

Linux nicht!

Wie kann man unter Linux erreichen das neben den Verzeichnissen in PATH auch das aktuelle Verzeichnis durchsucht wird?

mit einem "." 

./bsp.txt

Kann auch in die PATH Variable eingebunden werden. sollte jedoch dann ganz am ende stehen um kein UNIX Kommando zu überschreiben

Welche Standartdateien werden beim ausführen eines Prozesses geöffnet?

Standarteingabe, Standartausgabe und Standartfehler

Mit was werden die Standartdateien und Windows und Uni verbunden?

Windows: mit CON(=Console), einer Pseudodatei die in jedem Verzeichnis vorhanden ist.

UNIX: /dev/tty

Wie können Sie die drei Standarddateien Umleiten?

Kommando P1 ... PN 0<DateifürStandarteingabe 1>DateifürStandartausgabe 2>DateifürStandartfehler

0 und 1 können weggelassen werden, 2 ist notwendig!

Wie Funktioniert der Pipeoperator?

K1|K2

Dabei wird die Standartausgabe von K1 and die Standarteingabe vin K2 weitergeleitet

Was sind Umgebungsvariablen

Variablen die in der Umgebung eines Prozesses existieren (z.B in der Shell)

Welchen Datentyp haben Umgebungsvariablen?

Sie sind nicht typisiert, außer in der PowerShell.

Wie kann man Umgebungsvariablen zuweisen, abfragenund löschen?

Zuweisen: set name=wert

Abfragen: %name%

Löschen: set name=

Was ist eine Bat-Datei und wo kommt der Name her?

Ist eine Stapelverarbeitungsdatei. Der Name kommt aus dem Englischen vom Wort Batch = Stapel.

Étudier