Betriebssysteme
Grundlagen Betriebssysteme - Speicherverwaltung - Prozesse -Dateisysteme
Grundlagen Betriebssysteme - Speicherverwaltung - Prozesse -Dateisysteme
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Cartes-fiches
Was ist der Unterschied zwischen Präemptiven und Nicht-Präemptiven Scheduling?
Nicht Präemtiv: Der Prozess wird hier nicht unterbrochen.
Präemtiv : Hier besteht die Möglichkeit den Prozess zu unterbrechen.
Was ist ein Idealer Speicher ?
- unendlich groß
- unendlich schnell
- nicht flüchtig
- geringe Kosten
Nennen Arten von Speicher der Reihe nach ihren Zugriffszeiten.
von langsam nach schnell
- Magnetischen Bandlaufwerke
- Festplatten
- Hauptspeicher ( RAM )
- Cache -Register
Hängt von der Größe des physikalischen Arbeitsspeichers ab.
Wozu braucht man Speicherverwaltung? Was leistet sie?
Ressourcenverwaltung, damit das System immer gut ausgelastet und viele Prozesse quasi gleichzeitig abgearbeitet werden können.
- teilt Speicher zu ( Zuweisung )
- gibt Speicher frei ( Auslagerung )
Wie lautet die Formel zur Berechnung der CPU - Auslastung?
1-pn
p = Wartezeit in Dezimal
n = Anzahl der Prozesse/Programme
Erkläre die Platzierungsstrategie First Fit.
Platziert den neuen Prozess in der ersten möglichen Speicherlücke die groß genug ist.
Erkläre die Platzierungsstrategie Best Fit.
Durchsucht den kompletten Speicher nach der optimalsten Speicherlücke.
-langsam
Erkläre die Platzierungsstrategie Worst Fit.
Durchsucht den kompletten Speicher nach der größte Lücke im Speicher und lagert den Prozess dort ein.
Erkläre die Platzierungsstrategie Rotating First Fit.
Die Speicherverwaltung merkt sich an welcher Stelle der letzte Prozess platziert wurde und beginnt ab diesem Punkt den neuen Suchvorgang ähnlich First Fit.
Erkläre die Platzierungsstrategie Quick Fit.
Hier hat die Speicherverwaltung eine Liste über sämtliche Speicherlücken und platziert den Prozess in der optimalsten Lücke.
Durch die Paging Tabelle.
Woran erkennt das Betriebssystem, ob sich eine Speicherseite eines Prozesses im Hauptspeicher befindet oder nicht?
Am valid Bit welches anzeigt ob die Speicherseite im RAM ist oder nicht.
Nennen Sie verschiedene Arten des Dateizugriffes.
Sequentieller Zugriff:
- Alle Bytes/Records nacheinander von Anfang an lesbar
- Überspringen oder Zugriffe außerhalb der Reihenfolge ist nicht möglich
- Komfortabel, solange es sich um Magnetbänder handelt
Random access:
- Bytes/Records werden in beliebiger Reihenfolge gelesen
- Essentiell für Datenbanksysteme
- Lesevorgang beginnt
- an der aktuellen Stelle oder
- die SEEK Operation setzt die Startposition fest
Wozu dienen Dateiattribute? Nennen Sie exemplarisch 6 Typische.
- zusätzliche Dateiinformationen
- variieren von Dateisystem zu Dateisystem
Beispiele für Attribute:
- Erstellungs Datum
- Änderungs Datum
- Zugriffs Datum
- Rechte
- Eigentümer
- Größe
- Passwörter
- versteckt / nicht versteckt
- schreibgeschützt ja / nein
- read only
Nennen Sie allgemein 4 typische Dateioperationen.
- create
- delete
- open
- close
- read
- write
- execute
- append --> anhängen an eine Datei
- seek --> positioniert den Dateizeiger an eine bestimmte Stelle
- set attributes
- get attributes
- rename
Was ist ein Verzeichnis und wozu ist es überhaput notwendig?
Ein Verzeichnis ist eine Datei. Diese kann wiederrum Verzeichnisse und Dateien enthalten.
Verzeichnisse dienen der Übersichtlichkeit, erleichtert die Multi User Fähigkeit. ( Rechtemanagment )
Wie werden prinzipell Dateisysteme auf Hardware ( HDD ) abgebildet und wie von OS eingebunden bzw. angesteuert?
Das Dateisystem registriert die Lage und die Aufteilung der Dateien und Ordner. Je nach Betriebssystem werden verschiedene Dateisysteme verwendet.
BIOS liest MBR ein und führt ihn aus
MBR enthält Partitionstabelle mit Bootpartition.
Nennen Sie die 3 Technicken der Speicherverwaltung.
Swapping ( einfache Strategie , jeder Prozess komplett in den Speicher geladen - eine Zeit verweilen und dann wieder auf die Festplatte ausgelagert )
Virtual Memory
- Paging ( der physikalische Speicher wird durch den virtuellen Speicher erweitert gleichgroße Adressräume Paging Tabelle)
- Segmentierung ( eine variable Version des Paging , flexible Adressräume )
Partitionierung
- statisch ( feste Adressräume )
- dynamisch ( flexible Adressräume )