Betriebssysteme

Karteikarten für Betriebssysteme

Karteikarten für Betriebssysteme


Arthur Rehm
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Überblick über Betriebssysteme und deren Funktionsweisen. Sie behandeln Themen wie RAID, Festplatten, Netzwerkdienste, Sicherheit und die Unterschiede zwischen verschiedenen Systemen. Die Karteikarten sind ideal für Anfänger, die die Grundlagen von Betriebssystemen verstehen möchten, und helfen dabei, die Vor- und Nachteile verschiedener Technologien zu erkennen.
Karten
39
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
31.01.2013 / 03.03.2019

Lernkarten

Welche Vorteile hat ein Raid System?

  • schnelligkeit durch paralleles Lesen
  • Potentielle Fehlertoleranz
  • Inkrementelle Speichererweiterung möglich

Vor- und Nachteile eines RAID 1 Systems!

Vorteile:

  • schnelles paralleles lesen
  • Kopie sofort verfügbar bei Ausfall einer Platt

Nachteil:

  • paralleles schreiben auf zwei Platten ist aufwendiger
  • Kopie muss immer aktuallisiert werden

Was zeichnet ein RAID 2 System aus?

Fehlerkorrektur durch Paritätsbildung.

Aber Spindelsynchronisation nötig.

Was zeichnet ein RAID 3 System aus?

 

  Striping mit Paritätsinformationen auf separater Festplatte.

Aber Spindelsynchronisation nötig!

Was zeichnet ein RAID 4 System aus?

 

Block-Level Striping mit Paritätsinformationen auf separater Festplatte.

 

Keine Spindelsynchronisation.

Was ist ein  RAID 5 System?

Fehlertoleranz-Information jeweil auf anderer Platte gespeichert. (schneller)

RAID-Level 5 ist eine gute Kombination aus Datensicherheit und Speicherausnutzung

 

Bei RAID 5 müssen mindestens 3 Festplatten vorhanden sein.

Nachteile: Verkraftet nur den ausfall von einer Festplatte. Kapazitätverlust für Paritätsinformationen.

 

 

 

Was versteht man unter einem RAID 0 System?

RAID  0 = striping

Hierbei werden zwei oder mehr Festplatten zu einer großen zusammengefasst.

Die Speicherkapazität errechnet sich mit.

Kap. kleinste Festplatte * Anzahl Festplatten

Vorteil:

schneller Datenzugriff

Nachteil:

Fällt nur eine Festplatte aus - sind alle Daten weg

Was ist ein RAID 1 System?

Bei RAID handelt es sich um ein Zusammenschluss von zwei oder mehr festplatten. Dabei wird der Inhalt von jeweils zwei Platten gespiegelt.

Die kleinste Festplatte bestimmt die Kapazität 

Vorteile:

schneller Lesezugriff. (Ideal Doppelt so schnell)

Fällt eine Festplatte aus, kann man mit der anderen weirter arbeiten.

Nachteile:

100% Redundanz also auch doppelt so teuer wie normaler Speicherplatz.

Anforderung an einen Treiber?

  • Multiprozessfähig
  • Energieverwaltung
  • Reaktion auf power failure
  • Ein und Ausschalten im laufenden Betrieb
  • PnP-fähig

 

Nennen Sie Treiberfunktionen.

  • Initialisierungsprozeduren
  • Abschlussprozedur
  • Service-Funktion
  • Datentransfer
  • Interrupt-Service-Routine
  • Error Logging

 

Verteilte Systeme vs. Verteilte Betriebssysteme.

Verteilte Systeme: Aufteilung von Funktionen in einem Rechnernetz, wobei Betriebssystem auf jedem Rechner existiert. 

Verteiltes Betriebssystem:

Jede Betriebssystemfunktion existiert nur einmal im Netz

Was zeichnet ein MACH-Kern aus und welche Vor- und Nachteile gibt es?

Funktionen des Betriebssystems werden durch Module repräsentiert. Dadruch sind sie leichter austauschbar - und man kann das Betriebssystem besser an die Anforderungen anpassen. Wenn zum Beispiel eine abgespeckte Version - speziell für den mobilen Einsatz gewünscht ist.

wichtigste Eigenschaften:

  • Multitasking
  • Threads
  • Interprozesskommunikation
  • Speicherschutz

 

Vorteil:

minimaler Kern, alle Funktionen modularisiert austauschbar

Nachteil:

Kommunikationsdauer zwischen Manager.

 

 

Vor und Nachteile von Verteilten Betriebssystemen:

Vorteile:

  • Flexibilität
  • Transparenz
  • Leistungssteigerung
  • Fehlertoleranz

Nachteile

  • Leistungseinbuße
  • Kein Fehlertoleranz

Fazit:

  • Alle BS sind Mischsysteme aus netzbasierten und lokalen BS-Funktionen

Nennen Sie Netzwerkschichten OSI-ISO

Layer 7: Anwendungsschicht (FTP)

Layer 6: Päsentationsebene (Kodierung)

Layer 5: Sitzungsebene (Sender/Empfänger)

Layer 4: Transportschicht (TCP)

Layer 3: Netzwerkschicht (Rounting, IP)

Layer 2: Datenverbindung (Ethernet)

Layer 1: pysikalische Signale (Bits->Impulse)

Wie ist die Kommunikationsschicht von Unix aufgebaut?

7. Anwendung : pipes

6. Präsentation: XDS, sockets

5. Sittung: ports, IP Adresse

4-3: Transport/Netzwerk: TCP/IP

2-1: Datenverbindung/Phys. Verbindung: Netzwerk Access Layer

Wozu dient ein VPN?

VPN = Virtual Private Networks verschlüsseln die Kommunikation in Netzwerken auf der Anwenderebene.

 

NETZWERKE: Wenn man VIdeo oder Audio Dateien übers Netzwerk verschickt, was Ändert sich im Transport Protokoll. 

Man fasst mehrere samples zu einem Paket zusammen und reduziert damit den Overhead.

Stichwort UDP, RTP

KOMMUNIKATION IN NETZEN: 

Was ist ein Symbolic link?

Symbolic Link:

Referenz auf die Zieldatei oder Zielverzeichnis.

NETZWERKDIENSTE: Was ist ein Journaling-Dateisystem?

Alle Änderungen werden vor dem eigentlichen Schreiben in einen reservierten Speicherbereich (Journal) aufgezeichnet. Damit wird die Konsistenz der Daten gewehrleistet. Absicherrung bei Systemabsturz und Stromausfall.

NETZWERKDIENSTE: Zustandsbebehaftete vs zustandslose Server

Zustandsbehaftet

Vorteile:

  • schneller Zugriff
  • effizienter Cache
  • Vermeidung von Auftragskopien
  • Dateisperrung möglich (Exklusiver, atomarer Zugriff)

Nachteile:

  • Client crash (keine Löschen der Strukturen+Puffer)
  • Server crash (kein Löschen der Struktur+Puffer)
  • Begrenzte, gleichzeitige benutzte Dateienzahl

Fazit:

Verbindung mit Zustand kann Dateien reservieren, Auftragskpien vermeiden.

Verbindung ohne Zustand ist fehlertoleranter, kann mehr Benutzer gleichzeitig verwalten

NETZWERKDIENSTE: Vor- und Nachteile von Cache?

Vorteil: Puffer auf Client beschleunigt Lesen/Schreiben

Nacteil: lokaler Puffer führt zur Inkonsistenz bei Zugriffen anderer Rechner.

NETZWERKDIENSTE: Nennen Sie Konsistenzstrategien für Cache und Puffer. 

Zentrale Kontrolle (VersionsNr / Quersumme)

Delayed Write (Sammeln der Änderungen, dann erst schicken)

Wirte on Close (lokale Kopie geht an Server bei close())

Write Trough (Änderungen gehen am Puffer vorbei zum Orignial) 

Fazit:

Pffern auf Serverseite ist einfacher - auf Clientseite effizienter, aber komplexer.

NETZWERKDIENSTE: Vor und Nachteile von Netzcomputern?

Vorteile:

  • Billigere Hardware (Anschaffung)
  • Aktuelle Daten und Programme (zentralle Wartung)
  • Billigere Wartung (Konfiguration)
  • Höhere Datensicherheit (Ausfall, Viren)
  • Ressourcennutzung (Massenspeicher)

Nachteile:

  • Erhöhter Netzaufwand (HW für Netz und Server)
  • Erhöhter Pufferaufwand (RAM für Netz und Datenpuffer)
  • Benutzerbevormundung (Zentrale entscheidet über Daten + Apllikationen)

NETZWERKDIENSTE:  Zentrale vs. Dezentrale Aktualisierung beim mobilen Peripherierechner?

Zentrale Aktualisierung

Pro: konsistente Wartung

Contra: Nicht-einheitliche Systeme verboten

 

Dezentrale Aktualisierung

Pro: lokal angepasste Nicht-standardfkt.

Contra: arbeitsaufwändig

 

Kernfunktion zentral gewartet: Schattenserver!

 

NETZWERKDIENSTE: Schattenserver zur Datenhaltung + Vorteile

  • Initiale Festlegung gespiegelter Pfadteile
  • Arbeit wie ein Netzcomputer (Daten + Programm + Cache)
  • Aktualisierung durch Cache-Snooper

Vorteile:

  • Automatische Datei- und Programmaktualisierung
  • Automatische Datensicherung
  • Netzunabhängiger stand-alone Betrieb möglich
  • Benutzerangepaßte Konfiguration
  • Rechnerunabhängige Konfiguration
  • Geringe Wartungskosten

NETZWERKDIENSTE: WindowsNT Schattenserver

  • Deklaration von Netz-bekannten Ordnern (Freigabe)
  • Einrichtung als Offline Datei
  • Resynchronisierung (Offline Aktualisierung)
  • Semantik (Überschreiben, Speichern mit neuem Namen) individuell pro Datei oder einmalig für alle Dateien festgelegt.

Was verbirgt sich hinter Service-Orientierte  Architektur SOA?

Problem: Viele alte, teuer zu wartende Dienste

Lösung:

Kapselung durch Middelware Ansatz

Gemeinsames Kommunikationsprotokol

Voraussetzung: Modellierung der Geschäftsprozesse

Nennen Sie SOA Anforderungen

  • robuste,skalierbare Datenübertragung
  • Kapselung
  • Serviceorchestrierung
  • Verteilte Services
  • Zentrale Installation
  • Gemeinsame Datenformate (XML)

Nennen Sie Vorteile von SOA

  • preisgünstige Anpassung und Änderung neuer Geschäftsprozesse
  • Systeme werden beherrschbarer und leichter wartbar
  • Outsourcing wird vereinfacht
  • Bewährte, ältere Systeme können weiter genutzt werden.
  • Ältere Einzeldienste können Stück für Stück durch moderne Verisonen ersetzt werden

SICHERHEIT: Wie funktioniert eine Kontrollübernahme durch Buffer-Overflow?

Überladen von Unix-Programmcode bzw. Rücksprungadressen auf Stack.

Vorbeugung:

Benutzung von Stacksicherung

keine write auf read-only-Code

kein execute auf read/write-Daten zulassen

Einsatz einer sicheren Bibliothek libsafe

SICHERHEIT: Was versteht man unter einem Rootkit-Angriff.

Idee: Verhindere, dass ein Virus (Wurm, Trojaner) entdeckt und beseitigt wird.

Angriff: Fange alle Aufrufe ab, die Dateien, Ordner, Prozesse auflisten können und manipuliere sie.

Welche Typen von Rootkits gibt es?

Treiber Methode --- Kernel-Rootkit 

ersetzt Teile des Betriebssystemkern durch eigenen Code.

API - Methode --- Userland-Rootkis

Benötigit keinen Zugriff auf Kernel-Ebene. Klinkt sich durch API-Methoden direkt in Prozesse ein.

Speicher-Rootkits

existieren nur temporär im Arbeitsspeicher - nach reboot des System sind sie nicht mehr vorhanden.

 

SICHERHEIT: Welche Möglichkeit der Rootkit-Erkennung sind Ihnen bekannt?

Datensammeln und Vergleichen -> wenn verdächtige Differenzen --> Rootkits

SICHERHEIT: Capability-Modell vs. ACL

Capability-Erweiterungen:

Rollen-basiertes Modell: User können Rollen mit Capabilities annehmen

Vertraulichkeit: Kein User darf Objekte lesen/schreiben, die höher klassifiziert sind als er selbst

SICHERHEIT: Was versteht man unter Trusted Computing?

Programme kontrolliert Hardwaregeprüft auszuführen.

Vertrauenskette:

CPU->BIOS->BS-Lader->BS->Anwendung

 

SICHERHEIT: Was ist die Idee hinter Qubes OS?

Isolierung aller Prozesse von einander durch individuelle, leichte VMs.

Isolierung auch der grafischen Benutzeroberflächeninstanzen

Insolierung auch der benötigten BS-Kernfunktionen

Abgesicherte Arbeit auf gemeinsamen Dateien

Mikrokernbasis

Was ist der Unterschied zwishcen einem Interface und einer virtuellen Maschine?

Interface ist eine reine Schnittstelle

- gibt das Format von Funktionen, Daten und Protokollen vor

- keine Implementierung

VM haben zwei Schnittstellen

- werden über eine Schnittstelle angesprochen

- gibt Aufträge über zwei Schnittstellen an einen Unterauftragnehmer weiter d.h. eine weitere VM oder ein Gerät

- enthält keine Implementierung

Was ist der unterschied zwischen lightweight-Thread und heavyweight-Threads?

leightweight:

- Implementierung durch Bibliothken

- ein blockierender Thread(I/O) blockiert alle anderen des selben Prozesses

- Sind dem BS nicht bekannt. Es gibt kein BS Scheduling (keine echte Parallilität)

Beispiel: Unix-C-Bibliothkes Threads

 

heavyweight Threads

werden beim BS angemeldet und verwaltet (Scheduling, (I/O Blockierung))

echte Palrallelität möglich auf Multiprozessorsystemen

Beispiel: Windows NT

Unterschied zwischen TCP und UDP

Siehe Bild

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