zur Klausurvorbereitung


Simon Van Rennings
Diese Lernkarten decken die betrieblichen Notfallplanung und Objektsicherheit auf Universitätsebene ab. Sie behandeln kritische Infrastrukturen (KRITIS), Hochwasserschutz, IT-Sicherheit und Notfallkonzepte. Die Karteikarten erklären die Analyse von Abhängigkeiten, Schutzmaßnahmen und die Erstellung von Notfallplänen. Besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die sich mit Risikomanagement und Sicherheitstechnik befassen.
Cartes-fiches
29
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Catégorie
Technique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
11.03.2014 / 14.11.2019

Flashcards

Wie ost KRITIS definiert?

Kritische Infrastrukturen sind Organisationen und Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder anderer dramatischer Folgen entreten würden.

Definition Kritikalität

relatives Maß für die Bedeutsamkeit einer Infrastruktur in Bezug auf die Konsequenzen, die eine Störung oder einen Funktionsausfall für die Versorgungseinheit der Gesellschaft mit wichtigen Gütern und Dienstleostungen hat

In welche Sektoren wird KRITIS in Deutschland aufgeteilt?

  • Energie
  • Wasser
  • Transport und Verkehr
  • Informationstechnologie und Kommunikation
  • Finanz- und Versicherungswesen
  • Staat und Verwaltung
  • Ernährung
  • Gesundheit
  • Medien und Kultur

80% der KRITIS ist in privater Hand

Wie sind die hierarchischen Ebenen von KRITIS verknüpft?

  • logisch
  • physisch

welche Ebenen von KRITIS gibt es?

1. Ebene - Sektorebene

2. Ebene - Infrastrukturen des Sektors

3. Ebene - Komponenten der Indrastruktur

...weitere Ebenen

KRITIS Indikatoren nach Lenz

Eigenschaften, die die Vulnerabilität beeinflussen

- Robustheit

- Pufferkapazität

- Abhängigkeiten

- Anpassungsfähigkeit

- Qualitätsniveau

- Schutzniveau

 

Eigenschaften, die das Bewältigungskonzept beeinflussen

- Bereitschaft

- Redundanz

- Substituierbarkeit

- Transparenz

- Wiederherstellungsaufwand

Studie von Rinaldi

"6 Dimensionen, die KRITIS charakterisieren"

- Umwelt

- Art der Abhängigkeit

- Funktionszustand

- Infrastrukturelle Charakteristika

- Art des Ausfalls

- Kopplung und Verhalten unter Belastung

Studie von Rinaldi

"6 Dimensionen, die KRITIS charakterisieren"

- Umwelt

- Art der Abhängigkeit

- Funktionszustand

- Infrastrukturelle Charakteristika

- Art des Ausfalls

- Kopplung und Verhalten unter Belastung

Welche Abhängigkeiten kann es zwischen KRITIS geben?

direkt - indirekt

einseitig - wechselseitig

lose - eng

linear - komplex

physisch

informationstechnisch

geographisch

logisch

Abhängigkeit von Spezialpersonal

Abhängigkeit von spezifischen Umweltbedingungen

Abhängigkeitsnetzwerk KRITIS

direkte Abhängigkeit

Abhängigkeit 2. Grades

Abhängigkeit 3. Grades

Interdependenzen

einseitige Abhängigkeiten

autark

Wofür ist die AKIS Methode? Was macht sie?

wurde entwickelt, um Abhängigkeiten vone einem Sektor zu bestimmen

Bestimmung möglicher abhängiger Infrastrukturen /Sektoren

Identifikation und Bewertung kritischer Prozesse

Bestimmung der Abhängigkeiten

Aggregation auf unterschiedlichen Ebenen

 

  1. Erstellen Sektorübersicht / Aufteilung in Branchen
  2. Identifikation der Prozesse
  3. Kritikalitätsbewertung
  4. Untersuchung i
  5. IT-Abhängigkeit
  6. Korrekturen: sektorielle Handhabung, subjektive Wahrnehmung

 

Was ist die DELPHI-Methode?

dient der Konsensfindung bei Expertenbefragungen mit mehreren Experten

Welches Schutzkonzepte zu Kritis hat das BBK herausgegeben?

Weklche ziele werden mit den Konzepten verfolgt?

Basisschutzkonzept und erweitertes Schutzkonzept

Ziel: Bereitstellung einer allgemeinen Methodik, die von Betreibern für eigenständige Erstellung von Notfallkonzepten heran gezogen werden kann. Soll betrieber anregen, Betriebsausfälle sowie zugehörige Schutzmaßnahmen aus dem Blickwinkel der Inneren Sicherheit zu betrachten

Wie sind die teilschritte des Basisschutzkonzeptes?

Beurteilung der Gefährdungslage - Ermittlung der Gefährdungsstellen

Gefahrenbewertung

Festlegung der Schutzziele

Sicherheitszkonzept

Was ist die SMART Analyse?

Unterstützt die Entwicklung von Zieldefinitionen.

S = Spezifisch

M = Messbar

A = Attraktiv / Akzeptiert

R = Realisierbar

T = Terminiert

Wie ist der Ablauf zur Erstellung eines Notstromkonzeptes?

  1. Festlegung der in einem Notbetrieb fortzuführenden Aufgaben
  2. Ermittlung hierfür erforderliche Infrastruktur
  3. Identifizierung des hieraus resultierenden Energiebedarfs
  4. Konzeption der Notstromversorgung
  5. Erstellung eines Notfallkonzeptes für den Ausfall des öffentlichen Stromnetzes
  6. Durchführung regelmäßiger Funktionstests und Übungen
  7. Anpassung des Notstrom- / Notfallkonzeptes anhand der Erkenntnisse aus Tests und Übungen

 

Was sind SCADA-Systeme?

Supervisory Control And Data Acquisition

Überwachungs-, Leit- und prozesssteuerungssysteme

- nahtloses Funktionieren Notwendig

- Komponenten:
zentrale Steuerungseinheit
Human Mashine INterface zur Überwachung und Ergreifen von Maßnahmen
redundante Datenserver zur Sicherung der Daten
Räumlich entfernte Stationen mit Sensoren und / oder Kontrolleinrichtungen zur Steuerung externer einheiten (z.B. Zu- und Abflussvebntile)Verbindungen zum normalen Netzwerk des betreibers und somit in der Regel auch zum Internet
 

Nennen Sie Netzwerkangriffstechniken

Passwörter knacken

Social Engineering

Netzwerk Sniffer

Missbrauch Netzwerkadmin-Software

Man-in-the-Middle-Angriff

Denial of Service

Trojaner / Viren

Spoofing

Was sind die Absissäulen der IT-Sicherheit?

Authetifizierung

Identifizierung

Vertraulichkeit

Integrität

Nachweisbarkeit

Was sind techische Gegenmaßnahmen zu Netzwerkangriffen?

Verschlüsselung

Virtual Private Network

Anti-Viren Software

Log-Dateien-Analyse Tools

Intrusion Detection Systeme bzw Intrusion Prevention Systeme

Firewalls/ Applications-Level Firewalls

Network Admission Control Systeme

IT-Grundschutzkataloge des BSI.

Was sind die Kernkomponenten des IT-Grundschutzkatalogs?

Gefährdungskataloge

Maßnahmenkataloge

IT-Grundschutzbausteine

Welche Bereich umfasst der Hochwasserschutz

Hochwasservorsorge

Natürlicher Hochwasserschutz

Baulicher / technischer Hochwasserschutz

Nennen Sie Beispiele zur Hochwasservorsorge

Flächenvorsorge: Festsetzung Überschwemmungsgebiete etc

Bauvorsorge: Anpassung Bebauungs- und Nutzungspläne etc

Verhaltensvorsorge: Hochwassermeldedienst etc.

Risikovorsorge: Versicherungen etc.

Nennen Sie Beispiele für natürlichen Hochwasserschutz

Erhalt von Flussauen

Verringerung der Versiegelungsfläche

Nennen Sie Beispiele für baulichen / technischen Hochwasserschutz

bauliche Maßnahmen gegen Hochwasser im Grundwasser

Hochwasserrückhaltebecken

Umflutungskanäle

Planmäßige mobile Hochwasserschutzsysteme

Talsperren / Vorsperren

Hochwasserdeiche

Fliutpolder

Stauhaltungen

Flussdeiche

Mobile Hochwasserschutzsysteme

Nennen Sie Entscheidungskriterien für planmäßige Systeme

Maximale Schutzhöhe

Zeitaufwand beim Aufbau

WIe ist die Störfallverordnung aufgebaut?

Erster Teil: "Allgemeine Vorschriften", Anwendungsbereich, Begriffe

Zweiter Teil: "Vorschriften für Betriebsbereiche",  Erster Abschnitt Grundpflichten, zweiter Abschnitt Erweiterte Pflichten, Dritter Abschnitt Behördenpflichten

Dritter Teil ist 2005 weggefallen

Vierter Teil: "Meldeverfahren, Schlussvorschriften"

Anlagen

Wichtige Begriffe der Störfallverordnung

Gefährliche Stoffe

Vorhandensein gefährlicher Stoffe

Störfall (Auslegungsstörfall. Dennochstörfall

ernste Gefahr

Betriebsbereich

Stand der Sicherheitstechnik

Nennen Sie Situationsbezogenen Theorien der Objektsicherheit

Gelegenheiten = Root Cause of Crime
Gelegenheiten sind Situationen, die Straftaten ermöglichen

Routine Activity-Ansatz
motivierter Täter (Mangel an Alternativen)
geeignetes Objekt
fehlende Überwachung (NAchbarn, Polizei, Kameras etc)

Rational Choice Theorie
Grundprinzipien menschlichen Handelns: Nutzenmaximierung und Kostenminimierung
"Reasoning Criminal"

Situatinsbezogene Kriminalprävention
Beeinflussung von Tatgelegenheitsstrukturen, so dass die Begehung strafbarer Handlugen als riskoreicher, schwieriger und weniger lohnend wahrgenommen wird

Study