Careum KIN F


S. D.
Diese Lernkarten richten sich an Berufslehrpersonen und behandeln die Prinzipien des Bestrafens und Belohnens im pädagogischen Kontext. Sie beleuchten verschiedene Formen von Strafe und Belohnung, wie materielle und immaterielle Konsequenzen, sowie deren Auswirkungen auf das Verhalten von Kindern. Die Karteikarten erläutern auch die Rolle der Lehrperson als Vorbild und die Grundsätze, die bei der Erziehung von Kindern zu beachten sind, um ein positives und gewaltfreies Lernumfeld zu schaffen.
Cartes-fiches
15
Utilisateurs
11
Langue
Allemand
Catégorie
Pédagogie
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
04.09.2016 / 10.07.2024

Cartes-fiches

Wer kann bestrafen?

Eine Person welche Macht hat, Menschen mit Machtposition.
Funktioniert nicht ohne Motivation. Der bestrafte oder belohnte muss Interesse an der Belohnung oder Unterlassung haben.

Formen von Belohnung:

- Materielle Belohnung (Spielzeug)
- Immaterielle, soziale  Belohnung (Lob, Anerkennung)
- Handlung, Aktivität als Belohnung (Ausflug)
Funktioniert zwischen zwei Personen oder einer Person alleine.

Formen von Bestrafung:

- Körperliche Strafe (Gewalt)
- Materielle Strafe (Kein Dessert/Sackgeld)
- Immaterielle Strafe (Hausarrest)
- Handlung, Aktivität als Strafe (Haushalt helfen)
 

Negative Folgen von Belohnen

- kreative Einschränkung
- Abhängigkeit
- Unselbstständigkeit
- Selbstvertständlichkeit

Negative Folgen von Bestrafung:

- Unsicherheit
- Aggresives Verhalten
- Depression
- Hyperaktivität
- Schweigen/Zurückziehen

Prinzip von Bestrafen und Belohnen

- Stammt aus der Operanten Konditionierung
- Innerhalb der Lerntheorie = Instrumentelles Lernen
Diese geht davon aus, das Menschen nur aus den Konsequenzen lernen, die ihrem eigenen Verhalten folgen.

Ziel des Prinzipes Belohnen und Bestrafen:

Erwünschtes Verhalten aufzubauen und unerwünschtes abzubauen

Ungewolltes negatives Verhalten bestärken:

Ein Mensch wiederholt eine Verhaltensweise auf das er positive Rückmeldung erhalten hat. Dies kann in Situationen sehr gefährlich werden, weil auch unerwünschtes Verhalten gelernt werden kann.

Gründe für körperliche Gewalt:

Kultur

Überforderung

Kindheit der Eltern/Erziehern

Rolle der FaBe:

- muss Vorbild sein
- Lebt vor, dass Konflikte gewaltfrei gelöst werden können
- moderiert, dass Probleme miteinander gelöst werden können

Grundsätze:

Kindern können gewisse negative Erfahrungen zugetraut werden, denn
- Kinder lernen aus Erfahrung
- KInder lernen das sie selbstwirksam sind
- Kinder können gewisse Verantwortung übernehmen
 

Alternativen zu Belohnen und Bestrafen

- AKtives Zuhören
- Ich- BOtschaften
- Vertrauen, Akzeptanz
- Offenheit

Positiv Verstärken

Auf das Verhalten des Kindes eine Konsequenz folgen lassen, die das Kind dazu veranlasst dieses Verhalten noch einmal zu zeigen

Negativ Sanktionieren / bestrafen

EIne unagenehme Konsequenz auf ein unerwünschtes Verhalten foglen lassen

Negativ Vertärken

Erwünschtes Verhalten durch Androhung von Strafe verstärken

Étudier