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Sprache Deutsch
Stufe Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert 19.10.2016 / 13.03.2021
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Jeder Mensch hat das unveräusserliche Recht auf Leben.

Denoch ist es so, dass nicht nur in den zeiten des Nationalsozialismus menschen mit Behinderung umgebracht (euthanasiert) wurden, sondern das die tendenz, anderen menschen das Lebensrecht abzusprechen, auch durchaus in einer moderenen, arbeitsethischen fixierten Gesellschaft aktuell ist.

Der höchst umstrittene Bioethiker und Tierethiker Peter Singer gilt für die Einen als grösster lebender Philosoph, für die Anderen - insbesondere die von seinen theorien betroffenen Menschen mit behinderung - als Beführworter der nationalsozialistischen Euthanasie.

Beschreibe was Peter Singer unter Glück versteht und ab wan er eine eine Person als Person betrachtet. Was ist seine Kernaussage.

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Ingers Vorstellung von "Glück" ist gleichbedeutend mit der Abwesenheit von Leid ( und Schmerz). "Glück" - sowohl des Individuums als auch der Gesellschaft - ist rein rationalen (vernuftsgesteuerten) und von Effizienz bestimmten denkweisen geprägt.

Allerdings hat Singer zufolge nicht jeder Mensch diselben Rechte, denn nur "Personnen" komme ein unverfügbares Lebensrecht zu. Zur Tatsache, eine "Person" zu sein, gehört die Fähigkeit, eine Vorstellung des Lebens zu entwickeln, geistige Autonomie und bewusstsein. Das interesse, das eigene Leben fortzuführen, setzt Wünsche voraus, die sich durch Fortpflanzung des Lebens erfüllen können und durch den Tod verhindert würden. Ungeborene und neugeborene Menschen z.B. seien demnach keine personen, sondern gehörten lediglich zur Spezies Mensch.

Weiter Infos und Frage nach seiner Kernaussage siehe Bilder.