Berufsethik (Ethische Grundprizipien beruflichen Handels und aktuellle ethische Diskussion...)

Leistungsziele: 4.1.1... begründet berufliche Handlungen mit ethischen Grundprinzipien und sozialen Normen. (K4) 4.1.2... erläutert aktuelle ethische Fragestellungen in Bezug auf Menschen mit Behinderung und vertritt dazu eine eigene Meinung. (K4)

Leistungsziele: 4.1.1... begründet berufliche Handlungen mit ethischen Grundprinzipien und sozialen Normen. (K4) 4.1.2... erläutert aktuelle ethische Fragestellungen in Bezug auf Menschen mit Behinderung und vertritt dazu eine eigene Meinung. (K4)


S. A.
Diese Lernkarten beleuchten zentrale ethische Prinzipien beruflichen Handelns, insbesondere in pädagogischen und betreuenden Berufen, und thematisieren kontroverse Fragen wie Sterbehilfe, Autonomie und den Umgang mit Menschen mit Behinderung. Im Fokus stehen Grundsätze wie Schadensvermeidung, Freiheit und die Abwägung zwischen Paternalismus und Selbstbestimmung, wobei konkrete Beispiele aus der Praxis die Diskussion veranschaulichen. Besonders relevant ist der Inhalt für Fachpersonen in Betreuungsberufen, die täglich mit moralischen Entscheidungen konfrontiert sind und ihre Handlungen ethisch reflektieren müssen.
Karten
25
Lernende
49
Sprache
Deutsch
Kategorie
Pädagogik
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
19.10.2016 / 07.09.2026

Lernkarten

Jeder Mensch hat das unveräusserliche Recht auf Leben.

Denoch ist es so, dass nicht nur in den zeiten des Nationalsozialismus menschen mit Behinderung umgebracht (euthanasiert) wurden, sondern das die tendenz, anderen menschen das Lebensrecht abzusprechen, auch durchaus in einer moderenen, arbeitsethischen fixierten Gesellschaft aktuell ist.

Der höchst umstrittene Bioethiker und Tierethiker Peter Singer gilt für die Einen als grösster lebender Philosoph, für die Anderen - insbesondere die von seinen theorien betroffenen Menschen mit behinderung - als Beführworter der nationalsozialistischen Euthanasie.

Beschreibe was Peter Singer unter Glück versteht und ab wan er eine eine Person als Person betrachtet. Was ist seine Kernaussage.

Ingers Vorstellung von "Glück" ist gleichbedeutend mit der Abwesenheit von Leid ( und Schmerz). "Glück" - sowohl des Individuums als auch der Gesellschaft - ist rein rationalen (vernuftsgesteuerten) und von Effizienz bestimmten denkweisen geprägt.

Allerdings hat Singer zufolge nicht jeder Mensch diselben Rechte, denn nur "Personnen" komme ein unverfügbares Lebensrecht zu. Zur Tatsache, eine "Person" zu sein, gehört die Fähigkeit, eine Vorstellung des Lebens zu entwickeln, geistige Autonomie und bewusstsein. Das interesse, das eigene Leben fortzuführen, setzt Wünsche voraus, die sich durch Fortpflanzung des Lebens erfüllen können und durch den Tod verhindert würden. Ungeborene und neugeborene Menschen z.B. seien demnach keine personen, sondern gehörten lediglich zur Spezies Mensch.

Weiter Infos und Frage nach seiner Kernaussage siehe Bilder.