Berichtserstattung

Vorbereitung Bilanzbuchhalterprüfung Berichtserstattung

Vorbereitung Bilanzbuchhalterprüfung Berichtserstattung


S. N.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Berichtserstattung im Bereich der Betriebswirtschaftslehre, insbesondere die Bewertung von Risiken und die Eigenkapitalausstattung von Banken. Sie beleuchten die verschiedenen Arten von Risiken wie Kreditausfall-, Marktpreis- und operationelle Risiken sowie die Methoden zur Steuerung dieser Risiken. Die Lernkarten erklären auch die Bedeutung von Ratings, sowohl intern als auch extern, und wie sie die Bonität von Unternehmen beeinflussen. Diese Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die sich mit Bankenregulierung und Risikomanagement auseinandersetzen, um ein tieferes Verständnis der Eigenkapitalunterlegung und der Mindesteigenkapitalanforderungen nach Basel II zu erlangen.
Cartes-fiches
13
Utilisateurs
7
Langue
Allemand
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
21.06.2014 / 06.11.2025

Cartes-fiches

niedriges Anlagevermögen

 

Pro und Contra

Pro :  betriebliche Flexibilität

- leichte Anpassung an Beschäftigungsschwankungen ( weniger Kapital langfristig gebunden und geringere fixe Kosten )

- raschere Produktionsumstellung

Contra . bei Industriebetrieben

evtl. : Betrieb arbeitet mit alten bereits abgeschriebenen Anlagen

-technischer Fortschritt geht verloren

-erhebliche Investitionen von nöten

Definition Rating

Ein Rating ist der Prozess der quantitativen ( Jahresabschlüsse ) und qualitativen (Organisation, Management, Märkte und Umfeld) Analyse eines Unternehmers zur Beurteilung der Bonität.  D.h. seiner Fähigkeit, die Verbindlichkeiten fristgerecht zurückzuzahlen.

Es gibt das interne und das externe Rating

 

 

 

Internes Rating - definition

Ein internes Rating wird durch die Kredit gewährende Banken durchgeführt, die eine entsprechende Bonitätsklasse vergeben. (IRB-Ansätze "internal rating based"

- Bedarf der Zustimmung durch die Bankaufsicht

externes Rating - Definition

Beim externen Rating erfolgen die Jahresabschluss- und Unternehmensanalysen durch freie Ratingagenturen, die Ratingklasse vergeben. ( Standardansatz )

Z.B. Standard & Poor's, Moody's oder Fitch Rating

Risikokategorien : 0% ( nur Staaten, da kein Insolvenzrisiko ) - 20% - 50%- 100%- 150%

Basel II - 3 Säulen

* Mindesteigenkapitalanforderungen

* Bankenaufsichtlicher Überprüfungsprozess

* Erweiterte Offenlegung

Formel zur Berechnung des gesamten zu unterlegenden Eigenkapitals (Aufsichtsrechliche Eigenkapitalquote)

Aufsichtsrechtliche Eigenkapitalquote =

Eigenkapital  :  ( Kreditrisiko + Marktrisiko + Operationelles Risiko ) x 100 >= 8 %

 

 

Mindesteigenkapitalanforderung - I. Säule - Ziel

Ziel der 1. Säule ist die genauere und angemessenere Berücksichtigung der Risiken einer Bank bei der Bemessung ihrer Eigenkapitalausstattung.

 

Welche Risiken (3) werden für die Eigenkapitalausstattung (1. Säule Balsel II) herangezogen ?

* Kredit(ausfall)risiko

* Markt(preis)risiko

* Operationelles Risiko

Kredit(ausfall)risiko & Formel

Mindesteigenkaptilanforderung = 0,08 x Bonitätsgewicht x Kreditbetrag

 

Die Höhe des vorzuhaltenden Eigenkapitals durch die Bank hängt direkt von der Bonität der Kreditnehmer der Bank ab.

Bonitätgewicht wird anhand eines internen oder externen Ratins bestimmt.

Beispiel bei 1 Mio Kreditsumme : 1 Mio * 0,08 * 20% ( AAA bis AA-) = 16.000 € Eigenkapitalunterlegung Basel II

 

Übersicht externes Rating (Standardansatz)

AAA bis AA- = 20 %  

A+ bis A- = 50%

BBB+ bis BB- = 100%

B+ und schlechter = 150%

Markt(preis)risiko

Zu den Marktpreisrisiken zählen unvorhergesehene Verluste der Banken durch die Änderung von

- Aktienkursen,

- Wechselkursen oder

- Zinssätzen

Methoden zur Steuerung von Marktpreisrisiken

* Vermeidung - Verzicht auf Eigen- / Handelsgeschäfte mit Derivaten

* Reduzierung - Risikolimitsysteme- Value at Risk Verfahren

* Kompensation - Zusätzliche Transaktionen z.B. durch Zins-Swaps

                           - Zinsbegrenzungsverträge ( Ceiling, Floor, Collar )

Operationelles Risiko

Das operationelles Risiko stellt die Gefahr von unmittelbaren oder mittelbaren Verlusten dar, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Mitarbeitern und Systemen oder infolge von bankexternen Ereignissen eintreten.

Étudier