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Beschaffungsdurchführung

Beschaffungsdurchführung


Jeannette Stu
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Beschaffungslogistik und Einkaufsstrategien auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie Lieferantenmanagement, Vertragsgestaltung und die Optimierung von Bestellmengen. Besonders relevant sind die Analyse von Lieferanten, die Bewertung von Beschaffungsvarianten und die Bestimmung des optimalen Bestellzeitpunkts. Diese Lernkarten richten sich an Studierende und Fachkräfte im Marketing, die ihre Kenntnisse in der Beschaffung vertiefen möchten, um effizientere Einkaufsprozesse zu gestalten und die Zusammenarbeit mit Lieferanten zu verbessern.
Karten
9
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
25.07.2013 / 08.05.2017

Lernkarten

Wie viel beschafft man?

Punkte um die Kaufkraft und die Nachfrage abzuschätzen:

Konsumverhalten: gegenwärtige Kaufkraft, Art der Produkte, wettermässige Einflüsse, Marktprognosen, wirtschaftlichen und politischen Lage, psychologische Einflüsse

Nachfrage: Umsatzstatistiken, Konkurrenzbeobachtungen, Wirtschaftslage, Trends, Marketing, Gesetze, Marktvolumen, Veränderung der Kundschaft und der Bedürfnisse, Preisentwicklung

Was ist zu beachten beim Einkauf bei verschiedenen Lieferanten?

Lieferfrist, zuverlässige Lieferung, Zahlungsbedingungen, Umsatzbonus, Mindestbezugsmengen, Kleinmengenzuschlag, Preisreduktion, Support

Welche Faktoren beeinflussen den Bestellzeitpunkt?

Beschaffungsdauer, Lagerkapazität, Lagerfähigkeit der Ware, aktueller Lagerbestand, Marktverhältnisse vor Ort, Liefermöglichkeiten des Lieferantes, Saisonalität, Konditionen, politische und klimatische Gegebenheiten

Zwei Grundvarianten:

grosse Mengen = lange Zeitabstände, kleine Mengen = kurze Zeitabständen

+/- direkter Einkauf beim Produzenten

+ hohe Preisnachlässe, Umsatzbonus, unabhängige Sortimentsgestalltung, direkter Support, direkter Kontakt zum Produzenten

- höherer Aufwand bei mehreren Lieferanten, Mindestbezugsmengen, Kleinmengenzuschlag, längere Transportwege,

+/- indirekter Einkauf beim Grossisten

+ nur einen Bezugsort, nur einen Bestell- und Zahlungsort, Bezug von kleinen und grossen Mengen, Marktübersicht gewährleistet, weniger Beschaffungskosten-risiken

- weniger substantieller Support, keinen direkten Kontakt zum Produzenten, grössere Abhängigkeit zum Lieferanten, weniger Möglichkeiten in der Sortimentsgestalltung, geringere Chance für Preisnachlässe

mögliche Beschaffungsvarianten:

das Direktgeschäft

das Streckengeschäft

das Vermittlergeschäft

 

Direktgeschäft: Vertrag zwischen Lieferant und Abnehmer, ohne Zwischenstation

Streckengeschäft: Zwischenstation hat Vertrag mit Lieferant und Abnehmer, Ware geht aber direkt zum Abnehmer

Vermittlergeschäft: Vermittler vermittlet zwischen Lieferant und Abnehmer und bekommt eine Vermittlungsgebühr, Vertrag ist zwischen Lieferant und Abnehmer

Interne und externe Informationsquellen

.

Vorgehen bei einer Lieferanten-Nutzwertanalyse

1. Festlegen der ca. 10 wichtigsten Kriterien

2. jedem Kriterium ein Gewicht zulegen

3. jeder Punkt mit einer Note beurteilen

4. Gewichtungsfaktor und Note multiplizieren

5. Total ausrechnen

6. Entscheid fällen und bewerten

Welche Kennzahlen sind für die Beschaffung und die Lagerbewirtschaftung von Bedeutung?

Wie muss eine Sägeblattkurve aussehen?

-Inventar, Höchstbestand, Mindestbestand (eiserne Reserve), Meldebestand, Lagerumschlag (Lagerdauer), durchschnittlicher Lagerbestand, Bestellrhytmus (Bestellzeitpunkt)

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