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Stephan Huelsmann
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Stephan Huelsmann
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Baumschulwirtschaft in Deutschland, mit Fokus auf Betriebe, Anbauflächen und Spezialisierungen. Sie charakterisieren verschiedene Baumschulzentren wie Ammerland, Pinneberg und Rheinland, sowie die Entwicklung der Branche, einschließlich Technisierung und Marktstrategien. Ideal für Studierende und Fachleute in der Biologie und Landwirtschaft, die sich mit der Struktur und Dynamik der Baumschulwirtschaft vertraut machen möchten.
Flashcards
11
Students
2
Language
German
Category
Biology
Level
Other
Created / Updated
14.12.2013 / 10.10.2021

Flashcards

Charakterisieren sie die Baumschulwirtschaft in Deutschland!

Produktionsfläche: 23.000ha / Anzahl Betriebe: 3.035 / Warenwert: 1.500 Mio. € / Export: 68 Mio. € / Import: 154 Mio. € / Konzentrationen: Ammerland, Pinneberg, Rheinland, Steinfurth / Sonstiges: Konzentration auf Anbaugebiet; größter Importeur; BdB= Qual

Wie verhält sich die Anbaufläche der Baumschulen und deren Anzahl?

Anbaufläche steigt tendenziell und Anzahl an Betrieben sinkt.

Welche Baumschultypen, haben den größten Umsatzanteil, welche den zweitgrößten Umsatz, welche den drittgrößten?

1. Produktionsbaumschule mit Handel (42%) // 2. Endverkaufsbaumschulen (27%) // 3. Produktionsbaumschulen (20%)

Charakterisieren sie das Baumschulzentrum in Pinneberg/Hamburg!

leichte Sandböden, humides Klima // Spezialisierung: Jungpflanzen (Forst, Unterlagen, Ziergehölze) Landschaftsgehölze // Marktnähe HH (und Berlin)

Charakterisieren sie das Baumschulzentrum im Ammerland/Oldenburg!

(500 Betriebe, 4.000 ha) // junges, schnell expandierendes Baumschulgebiet // leichte Sand- und Moorböden, humides Klima mit hoher Luftfeuchte // Marktferne Lage // Spezialisierung: Nadelgehölze/ Immergrüne / Rhododendron / Azerca Containerpflanzen;

Charakterisieren sie das Baumschulzentrum am Rheinland/Meckenheim!

500 Betriebe mit 3.500 ha Anbaufläche // schwerere, lehmige Böden, kontinentales Klima; geringe Luftfeuchte // Marktnähe zum Ballungsraum Rhein-Main // Spezialisierung: Alleebäume & Solitärgehölze Obstgehölze Kombination mit GaLa-Bau

Charakterisieren sie die Baumschulwirtschaft in den neuen Bundesländern!

Nahrungsmittelerzeugung in ehem. DDR im Vordergrund // vorherrschend Obstgehölzanzucht, Ziergehölze unbedeutend // kontinentales Klima mit starken Temperaturamplituden // Heute: 340 Betriebe; 2.700 ha

Charakterisieren sie den BdB!

Zentralorgan der deutschen Baumschulen // Mitgliedsbestand: 1.500 Betriebe, 10.000 ha Anbaufläche // Voraussetzung für Mitgliedschaft: Baumschule (d.h. Gehölzanzucht) im Vollerwerb oder Vermarktungsunternehmen für Gehölze im Vollerwerb/ FLL-Gütebestimm

Was sind die Aufgaben des BdB's?

Förderung des Baumschulwesens auf qualitativem, technischen und kulturellem Gebiet // Vertretung der gemeinsamen Interessen gegenüber: • Politik und Behörden bei EU, Bund und Ländern, • halbamtlichen und privaten Organisationen

Was sind die Aktivitäten des BdB's?

• Gremienarbeit: AK Lückenindikation, ENA, AG Baumschulforschung • Anerkennung „Dt. Markenbaumschule“, „Dt. Gartenbaumschule“ • Werbung: Schriftenreihe „Grün ist Leben“, Messen • FLL-Gütebestimmungen (BdB, FLL, BDLA, BGL, GALK)

Charakterisieren sie die Entwicklung der Betriebe und Produktionstechnik!

• Rückgang Betriebe, Zunahme der Flächen/ Betrieb • Betriebsverbünde für gemeinsame Vermarktung • Ausbau Internetpräsenz/ e-commerce • Zunahme Containerproduktionsflächen  ⇒ Bauweise • Terminkultur (blühende, fruchtende Ware zum  Verkaufstermin) ⇒ „Unter Glas“ Produktion • Technisierung/ Automatisierung • Neue Produkte

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