Bauchaortenaneurysma
zur Vorlesung vom 09.06.2016
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Lernkarten
Begriffsdifferenzierung
- Ekatsie
- Aneurysma
- Ektasie: Ausdehnung oder sackartige Erweiterung eines Hohlorgans
- Aneurysma: pathologische, begrenzte irreversible Verdünnung und Ausweitung der Gefäßwand einer Arterie, Vene oder der Wandung der Herzventrikel
Erreger eines mykotischen Aneurysmas sind (2)
- Treponema pallidum (Syphilis)
- Borrelia burgdoferi (Lyme-Borreliose)
Loeys-Dietz-Syndrom
- Def.
- DD
- autosomal-dominat vererbte Erkrankung mit TGFβ-Gendefekt
- Marfan-Syndrom
Einstein-Zeichen
- rezidivierende Oberbauchschmerzen rechtsseitig, die den V.a. eine Cholecystitis indizieren
- jedoch handelt es sich um ein Bauchaortenaneurysma
- im Falle von Albert Einstein um eine Kompression der Gallenblase durch ein Hämatom bei perforiertem Bauchaortenaneurysma
Fistelprophylaxe nach Prothesenimplantation bei Bauchaortenaneurysma
Zur Prophylaxe einer Fistel z.B. duodenoprotheal wird nach Einsatz der Rohrprothese die dialierte Aortenwand wieder (um die Prothese herum) zusammengenäht.
Notfallsituation mit V.a. ein rupturiertes Bauchaortenaneurysma
Was sollte man nicht tun (3)
- keine Katecholamine geben
- nur mäßige Flüssigkeitssubstitution
- keine Intuabtion
zu 1.: Katecholamine erhöhen den Blutdruck und verschlimmern damit die Blutung.
zu 2.: Flüssigkeitssubstitution erhöht ebenfalls den Blutdruck und verschlimmert dadurch die Blutung.
zu 3.: Für eine Intubation ist immer einer Relaxation notwendig, welche die Spannung der Bauchdecke herabsetzt und damit eine Blutung verschlimmert, da kein Gegendruck mehr auf dem Gefäßleck vorhanden ist.