Basiswissen RW (Zusammenfassung)

Zusmmenfassung für Marketingfachleute und ML: FIBU / BEBU / Kalkulation / Controlling (alles noch in Bearbeitung)

Zusmmenfassung für Marketingfachleute und ML: FIBU / BEBU / Kalkulation / Controlling (alles noch in Bearbeitung)


Hanspeter Bachmann
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Rechnungslegung und Finanzanalyse. Sie behandeln Themen wie Rechnungslegungsstandards, Vermögenstruktur, Kapitalstruktur, Liquidität und Erfolgskennzahlen. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Berufstätige in der Betriebswirtschaftslehre, die sich mit Finanzberichten und Bilanzanalysen auseinandersetzen müssen. Die Karteikarten helfen dabei, wichtige Konzepte und Formeln zu verstehen und anzuwenden, um finanzielle Stabilität und Effizienz zu bewerten.
Cartes-fiches
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Allemand
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
29.04.2013 / 22.02.2026

Cartes-fiches

Die 4 Bereiche des Rechnungswesen

FIBU

Bilanz

Erfolgsrechnung

Mittelflussrechn.

BEBU

Kostenart

Kostenstellen

Kostenträger

KALKULATION

Voll oder Teilkostenrechn.

CONTROLLING

Kapitalstruktur

Vermögenstruktur

Liquidität & Anlagedeckung

Erfolgskennzahlen

Was ist eine Bilanz ? Und was wird zum erstellen benötigt ?

Gegenüberstellung von Vermögen & Kapital per Stichtag X

Benötigt werden Hilfs- & Nebenbücher wie:

Debitoren- Kreditorenbuchhaltung, Lohn- Lagerbuchhaltung, Wertberichtigungskonten etc.

Was befindet sich im Umlaufvermögen ?

Liquide Mittel & Wertschriften | Forderungen (Debitoren) | Delkredere (Vermutete Debi-Verluste) | Transitorische Aktiven | Warenvorräte (Halb & Fertigfabrikate)

Was befindet sich im Anlagevermögen ?

Finanzielle Anlagen: Beteiligungen, Partipazionsscheine, Obligationen | Immaterielle Anlagen: Lizenzen, Patente | Mobilien: bewegliche Anlagen | Immobilien: Gebäude, Grundstücke |  Wertberichtigungen (Abschreibungen)

Was befindet sich im Fremdkaptial (Kurz & Langfristig)

 

Kreditoren | transitorische Passiven | Rückstellungen | Dividenden, Tantiemen | kurzfristiges FK | langfristiges FK

Was befindet sich im Eigenkapital der Bilanz ?

Grundkaptial (Bsp. Aktienkapital) |  Zuwachskapital (Gewinn und Freie- sowie Gesetzliche-Reserven)

Unterschied Schlussbilanz 1 & 2

Schlussbilanz 1  vor Gewinnverteilung

Schlussbilanz 2  nach Gewinnverteilung

Kapitalstruktur Formeln:

Fremd-Finanzierungsgrad    FK x 100 : Bilanzsumme

Eigen-Finanzierungsgrad     EK x 100 : Bilanzsumme

Selbst-Finanzierungsgrad  Zuwachskapital x 100 : Grundkapital

Vermögenstruktur Formeln:

Intensität Anlagevermögen:  AV x 100 :  Bilanzsumme

(synonym: Immobilisierungsgrad)

Intensität Umlaufvermögen: UV x 100 :  Bilanzsumme

(synonym: Mobilisierungsgrad)

Liquidität Formeln:

Liq. 1= Liquide Mittel x 100 : kurzfristiges FK

Cash Ratio

Liq. 2= Liquide Mittel + Forderungen x 100 : kf FK

Quik Ratio (mind 100%)

Liq. 3= Liquide Mittel + Forderung. + Vorräte x 100 : kf FK

Current Ratio

 

Anlage Deckung Formeln:

AD 1=  EK x 100 : AV

AD 2=  EK + lf FK x 100 : AV

(Goldene Bilanzregel, mind 100%)

Erfolgskennzahlen Formeln:

ROE  Return on Equity (Eigenkapital)

RG x 100 : Ø EK  (Ziel mind. Redite wie auf Bank)

ROI  Return on invest

RG + FK Zinsaufw. x100 : Ø GK  (Grundkapital)

(Wenn schlecht: Reduktion GK, Anlagen Verkaufen od. Leasen)

ROS  Return on Sales (Umsatzrendite)

RG x 100 : Umsatz (Nettoerlös)

 

Bewertungsgrundsätze in der Buchhaltung

- Vorsichtsprinzip
- Stetigkeitsprinzip 

- Niederstwertprinzip  

- Imparitätsprinzip       (Ungleichbehandlung von Chancen, Gewinnchancen verschlechtern, Risikochancen höher bewerten)

- Realisationsprinzip    (Gewinne werden erst verbucht wenn sie erzielt worden sind)
 

Eselsbrücke: Vorsicht, steh nie im Regen.

Facts der Erfolgsrechung:

Die gleitende Hilfsrechnung zur Bilanz

Gegenüberstellung von Aufwand und Ertrag

Mögliche Darstellungen in Berichts oder Kontoform

Einstufige Ausführung: Unternehmensgewinn

Mehrstufige Ausführung: Brutto-, Betriebs- Unternehmensgewinn

Kein Anfangsbestand !

 

EBT EBIT, EBITA :

EBITDA  = Gewinn vor Abschreibung, Zinsen u. Steuern

EBIT  = Gewinn vor Zinsen u. Steuern

EBT = Betriebsgewinn vor Steuern

 

Kalkulation Produktion

Einzelmat + Mat GK  = Materialkosten

Einzellöhne + Fertigungs GK = Fertigungskosten

Fertigungskosten + Matkosten = Herstellkosten

+ VVKG = Selbstkosten

Kaptialstruktur ( Passiven )

Fremdfinanzierungsgrad

Sollte nicht mehr als 50% sein  / Zinskosten !

FK x 100 :  Gesamtkapital

Kaptialstruktur ( Passiven )

Eigenfinanzierungsgrad

mind. 30 %   Hoher Eigenfinanzierungsgrad  garantiert finanzielle Stabilität, wirkt sich jedoch negativ auf Steuern aus... 

EK x 100 : Gesamtkapital

Kaptialstruktur ( Passiven )

Verschuldungsfaktor

Bsp. 6.2  = benötigt 6.2 x Jahrescashflow zur Schuldentilgung

Vermögenstruktur ( Akiven )

Intensität Anlagevermögen / Immobilisierungsgrad

Stark Branchen abhängig bei Banken sehr niedrig, bei Anlage intensiven Firmen wie Hotel, Skilift etc sehr hoch

AV x 100 :  Gesamtkapital

Vermögenstruktur ( Akiven )

Intensität Umlaufvermögen / Mobilisierungsgrad

Stark Branchenabhängig !

UV x 100 : Gesamtkapital

Geldflussrechnung / Mittelflussrechnung

Mittelherkunft und Mittelverwendung einer Periode! Liquiditätszuflüsse aus: Innenfinanzierung: Cashflow (RG + Abschr.) infolge Umsatz tätigkeiten Aussenfinanzierung: Aufnahme FK od. Aktien Desinvestition:  Verk. von Anlageverm. Liquiditätsabflüsse: Investitionen: Kauf von AV  Definanzierung: FK, od. Dividenden Rückzahlung,

Rechnungslegungsstandarts Basis

Regeln, nach welchen Grundsätzen ein Unternehmen Bilanziert werden muss. werden von einem Expertengremium erstellt und teilweise in Länderspezifische Rechte umgewandelt . Seit 2007 für Gesellschaften verpflichtend, die Schuldtitel an der Börse haben oder an einer US-amerikanischen Börse gelistet sind.

Rechnungslegungsstandart Typen

Swiss GAAP FER 1 Grundlagen

  • Förderung einer aussagekräftigen Rechnungslegung
  • True & Fair View als Fundament
  • Gewährung von Wahlrechten; Offenlegung der gewählten Methoden
  • Einheitliche Gliederung der Bilanzpositionen

IFRS bedeutet „International Financial Reporting Standards“. Seit 2001 international anerkannte einheitliche Richtlinien für die Rechnungslegung (Pflicht wenn Börsen Kotiert.)

US-GAAP bedeutet „United States Generally Accepted Accounting Principles.  Nach dem „schwarzen Freitag“ 1929 ins Leben gerufen.

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