Lernkarten

Chiara Steffen
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Lernende 21 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 25.11.2016 / 06.08.2020
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Schotteroberbau: Nachteile

- Abhängigkeit von der Streckenbelastung: notwendige Reinigung und teilweise Ersatz des Schotters

- Verriffelung der Schienen im Hochgeschwindigkeitsverkehr durch die Sekundärdurchbiegung -> Schallpegelerhöhung um 10 dB

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anwendungsbereiche Feste Fahrbahn

- Bei Hochgeschwindigkeitsstrecken technisch gesehen Schotteroberbau möglich

- wenn Investitionskosten < 30 % höher als Schotteroberbau lassen

- Untergrundverbesserung 2 - 2.5 Mal teurer als bei Schotterfahrbahn

- Mehrkosten müssen durch kunstbautenärmere Trassierung kompensierbar sein

.- Tunnels: Untergrund fest, ab 1000 m

- lange Brücken: Vorkehrungen zum Ausglecih der Längsdehungen

- Feste Fahrbahn = Sonderbauform < 2 % des Streckennetzes

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Schiene: Einwirkungen

Schiene = Tragsystem, Führungssystem und Fahrban

Einwirkungen:

- statische und dynamische Kräfte

- Abnützung druch Rad-Schienen-Kontakt

- Witterungseinflüsse

- Eigenspannungen (Walzen und Richten)

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Anforderungen an Schienen

- geringe Flächenpressungen (günstige Forgebung / breite Lauffläche)

- ausreichender senkrechter Abnützungsspielraum am Schienenkopf

- genügende Stgdichte: grosse Tragfähigkeit / Beigesteifigkeit / ausreichende Tragfähigkeit bei Rostbildung

- breiter Fuss (Standsicherheit / geringe Flächenpressung) / genügende Dichte (Steifigkeit / Reserven bei Rostbildung)

- Grosses vertikales Widerstandsmoment = grosse Schienenhöhe + grosser Kopf- bzw. Fussuerschnitt

Hohes Widerstandsmoment gegen horizontale Kräfte

- hohe Kippsicherheit = günstiges Verhältnis Höhe - Fussbreite

- Schwerpunkt in halber Schienenhöhe

- grosse Ausrundungsradien (günstige Spannungsverteilung / einfache Herstellung) 

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Rillschienen

- Fahrweg wird auch von Strassenfahrzeugen genutzt

- stärker ausgebildet, als aus statischen Gründen erfoderlich

- grösse Höhe des Stegs: Befestigung der Spurstangen

- Tiefe der Rille ist abhangig von der Form des Spurkranzes

- Regellänge: 18 m

- festigkeit: 700-900 N7mm^2

- Gebräuchliches Profil: Ri 60

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Güteklassen von Schienen

- Regelgüte (Zugfestigkeit ca. 680 N/mm^2)

- Verschleissfeste Güte (Zugfestigkeit ca. 860 N/mm^2)

- Hochverschleissfeste Sondergüten (v.a. bei Kurven, Zugfestigkeit > 1080 N/mm^2

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Schienenherstellung

- Stahl wird auf Stranggiessanlage zu Vorblöcken gegossen

- Erhjitzen auf Walztemperatur von 1280 C

- Walzen

- auf Kühlbett langsam und gleichmässig abküh^len

- au 60 C horizontal und vertikal richten

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chemische Zusammensetzung der Schiene

- 97-98% Eisen

- Rest: Kohlenstoff, Mangan, Silicium, etc.

- je nach zeitlichem Temperaturverlauf des Abkühlens: perlitisch oder bainitisch

- bainitisch: höhere Zugfestigkeit & längere Liegedauern

- perlistisch: geringere Herstellungskosten & niedrigere Life Cycle Costs