Lernkarten

Chiara Steffen
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Lernende 21 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 25.11.2016 / 06.08.2020
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chemische Zusammensetzung der Schiene

- 97-98% Eisen

- Rest: Kohlenstoff, Mangan, Silicium, etc.

- je nach zeitlichem Temperaturverlauf des Abkühlens: perlitisch oder bainitisch

- bainitisch: höhere Zugfestigkeit & längere Liegedauern

- perlistisch: geringere Herstellungskosten & niedrigere Life Cycle Costs

 

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Leit- und Fangschienen

- Bei Entgleisung hindern sie das Rollmaterial daran, die Gleisanlage seitlich zu verlassen

- Einsatz in engen Kurven (Verhindern des Aufsteigens des bogenäusseren Rades)

- auf Stahlbrücken (Schutz der stahlkonstruktion bei Entgleisung

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Anforderungen der Schienenbefestigungen

- elastische Lagerung der Schiene auf der Schwelle (Verschleiss, fahrkomfort, Lärm)

- gute Surgenauigkeit und Spurhaltung

- gute Lastverteilung, keine hohen Kantenpressungen

- hoher durchschubwiderstand

- hohe Verdrehungssteifigkeit des Systems Schiene-Schwelle

- Möglichkeit zur elektrischen Isolation

- einfache Montage und Demontage

- Eignung für mechanisiertes Verlegen

Korrosionsbeständigkeit

Verwendbarkeit in Gleisen und Weichen

- Verantwortung für genaue Spurweite

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Bauarten der Schienenbefestigung

- Direkte Befestigung: mit / ohne Unterlagsplatte; mit / ohne Klemmplatte

- Indirekte Befestigung: mit Unterlagsplatte; mit / ohne Klemmplatte

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elastische Zwischenlage (Kunststoff) bei der Schienenbefestigung

- zwischen Schiene und Unterlagsplatte

- erhöht Oberbauelastizität

- vermeidet örtliche Überbeanspruchungen auf einer Kante

- Haltung mit Federelementen für dauerhafte Elastizität

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Schienenbefestigung für schotterlosen Oberbau

Betonschwelle wird auf Betontragplatte einbetoniert mit Zwischenschaltung einer Gummieinlage

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Zungenvorrichtungen der Weichen

- zwei bewegliche Zungen lenken mit Zungenvorrichtungen und Zusammenwirken mit Spurkränzen das Fahrzeug in die geforderte Richtung

- Bewegung mittels Weichenantrieb

- starker Verschleiss, vozeitig auszuwechseln

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Herzstück der Weiche

- ermöglciht das Durchfahren sich schneidender Schienenstränge

- mit Weichenzungen am stärksten beanspruchtes Teil der Weiche

- Übergang Flügelschiene - Herzspietze: starke Stösse

- Schienenköpfe aus besonders harten und schlagfesten Stählen

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Bauformen von Herzstücken von Weichen

- Bockherzstück (Stahlguss): ganzes Herzstückkomplex (Spitze, Flügelschienen) in einem Block gegossen

- Berbundherzstücke: durch Bogenweichen begünstigt, jeweilige Teile materialmässig für entsprechende Anforderungen

- Herzstücke mit beweglichen Spitzen: Strecke mit hoher Geschwindigkeit, Räder sind kontinuierlich gestützt und geführt -> keine Radlenker notwendig

Herzstücke it beweglichen Flügelschienen: kleinbogige Weichen

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Weichenantriebe

- Zungen der Weiche bewegen

- Verbindung zur Zunge mit Weichenverschluss

- enger steuerungstechnischer Zusammenhang mit dem Stellwerk

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Weichenverschlüsse

- Weichenzungen in anliegender Stellung sicher an Stockschiene halten

- mechanische Sicherungen direkt an der Weiche

- Verbindung der anliegenden Zunge it ihrer Backenschiene

- Verbindung der anliegenden Zunge gegen einen Block in der Weichenmitte (Blockverschlüsse)

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Arten von Weichenverschlüssen

- Jüdelverschluss (Blcokverschluss)

- Klammerspietzenverschluss

- Klinkenverschluss

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Anforderungen an Schwellen

- günstige Herstellung

- einfacher Einbau

- hohe Liegedauer (Witterungs- und Korrosionsunempfindlichkeit)

- grosse Ermüdungsfestigkeit

- gute Weiterverwend- und Recyclierbarkeit

- gute Spruhaltung

- gute Lastverteilung

- hoher Seiten- und Längsverschiebewiderstand

- gute isolierfähikgkeit

- gute Befestigungsmöglichkeit für die Schienen

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Holzschwellen Vorteile

- gute Bearbeitbarkeit

- relativ leicht und gut transportierbar

- gute Befestigung

- gut unterstopfbar und richtbar

- gute Beständigkeit gegen chemische Einflüsse aus der Luft

- Eignung für tunnels (konstante Feuchtigkeit)

- super elastisches Verhalten, unempfindlich gegen Überbeanspruchungen

- keine Probleme mt Spurhaltung bei Entgleisungen

- gute elektrische Isolation der Schienen

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Holzschwellen Nachteile

- hoher Preis

- grosse Lagerhaltung notwendig (Tränken/Trocknen)

- relativ kurze Lebensdauer

- Anfällikgeit auf tierische und pflanzliche Schädlinge

- Aufwendige Entsorgung aufgrund Imprägnierung

- allmhliche Verschlechterung der Spurhaltung

- ca. 15% kleinerer Seitenverschiebewiderstand als Betonschwellen -> nur Geschwindigkeiten bis 160 km/h

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Dimensionierungsziele von Fussgängeranlagen

- Kapzität der Anlagenteile für den erwarteten Personenfluss

- Zeitbedarf für Fusswege (Dauer der Umsteigevorgänge / Optimierung unter Berücksichtigung der Zusammenhänge zwischen Anlagenbelastung und Fussgängergeschwindigkeit

- Nachweis einer angemessenen Benützungsqualität

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Teilelemente einer Fussgängeranlage

- Perronanlage

- Perronzugägne

- Unter-/Überführungen

- Zugänge zu Unter-/Überführungen

- verzweigungs- und Zubringeranlagen

- Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs

- Anlagen der kombinierten Mobilität

- Fussgägneranlagen in Einrichtungen kommerzieller Nutzungen

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Durchschnittsgeschwindigkeit von Fussgängern (in Formelsammlung)

1.34 m/s
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Spezifische Leistungsfähigkeit

LS: Anzahl Fussgänger passieren pro Zeiteinheit ein Querschnitt von 1 m

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Zusammenhänge für Leistungsauslegung von Fussgängeranlagen

- Geschwindigkeit in Funktion der Fussg$ngerdichte

- Leistungsfähigkeit in Funktion der Fussgängerdichte

- Leistungsfähigkeit in Fuktion der Geschwindigkeit

= Fundamentaldiagramm

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Leistungsminderung bei Gegenverkehr (ausgeglichene Richtungsanteile

4 %
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Rolltreppenneigung

- 30°: für Sicherheit und Benützungsqualität gut

- 35°: für Wirtschaftlichkeit gut 

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Leistungsfähigkeit von Rolltreppen abhängig von

- Lichte Innenbreite der Rolltreppe

- Fussgängerdichte

- Geschwindigkeit der Rolltreppe

- Eigenbewegung der Fussgänger

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Leistungsfühigkeit von Liftanlagen: abhängig von

- Fahrgeschwindigkeit

- Höhendifferenz

- Zwischenstationen (+ Zeitverlust für Bremsen, Fahrgastwechsel, Anfahren und Reaktionszeiten)

- Grösse der Kabine (grosse Kabine = + Leistungsfähigkeit / - Fahrgastwechselzeiten)

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Graphisches Verfahren zur Ermittlung der Passagiergruppengrösse mit maximaler Leistungfähigkeit der Anlage

- Füllkurve auftragen

- Fahrzeit auf linke Seite zeichnen

- Tangente von Fahrzeitpunkt an Füllkurve -> steilst mögliche Gerade = höchste Förderleistung der Liftanlage

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Aufbau der Fahrbahn

- Schiene: primäres Trag-, Führungs- und Verschleisselement

- Schienenbefestigung: verbindet Schiene - Schwelle = Rahmnesteifigkeit des Gleisrostes

- Querschwelle: lastverteilend / Sicherung Spurhaltung

- Schotterbett: elastische Lagerung / Gleislagekorrekturen

- Fundationsschicht: lastverteilend / leitet Oberflächenwasser aus dem Lastbereich auf die Seite des Gleises

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Beanspruchungen der Fahrbahn

- Vertikal- und Horizontalkräfte (über Schienenrad in Schienenkopf eingeleitet

- Umwelteinflüsse (Temperaturänderungen, Feuchtigkeit und Vegetationswuchs)

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Abgrenzungen Oberbau - Unterbau / Unterbau - Untergrund

- Oberbau - Unterbau: Planie

- Unterbau - Untergrund: Planum

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Lastverteilung durch den Fahrbahnaufbau

- schichtartiber Aufbau: Verkehrslasten verteilen -> Höchstwerte Schotterpressungen unter der Schwelle / Bodendruckspannungen unterhalb des Planums unterschreiten

- Kräfteverteilung: elastische Lagerung des Gleises

- Kraftverteilung auf immer grössere Flächen bei jeder Geliskomponente

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Gestaltungsgrundsätze von Aufbau und Oberbau

- Höhe des Schotterbettes: vertikale Druckkräfte gleichmässig auf Unterbau übertragbar machen

- Bettungsstärke: Unterkante Schwelle - Oberkante Unterbau

- Höhendifferenz der Schienen bei Überhöhung < 30 mm = unterschiedliche Bettungsstärken

- Höhendifferenz der Schienen bei Überhöhung > 30 mm = auch Anpassung des Planums