Lernkarten

Chiara Steffen
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Lernende 21 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 25.11.2016 / 06.08.2020
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2 Exakte Antworten 36 Text Antworten 0 Multiple Choice Antworten
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Dimensionierungsziele von Fussgängeranlagen

- Kapzität der Anlagenteile für den erwarteten Personenfluss

- Zeitbedarf für Fusswege (Dauer der Umsteigevorgänge / Optimierung unter Berücksichtigung der Zusammenhänge zwischen Anlagenbelastung und Fussgängergeschwindigkeit

- Nachweis einer angemessenen Benützungsqualität

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Teilelemente einer Fussgängeranlage

- Perronanlage

- Perronzugägne

- Unter-/Überführungen

- Zugänge zu Unter-/Überführungen

- verzweigungs- und Zubringeranlagen

- Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs

- Anlagen der kombinierten Mobilität

- Fussgägneranlagen in Einrichtungen kommerzieller Nutzungen

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Durchschnittsgeschwindigkeit von Fussgängern (in Formelsammlung)

1.34 m/s
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Spezifische Leistungsfähigkeit

LS: Anzahl Fussgänger passieren pro Zeiteinheit ein Querschnitt von 1 m

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Zusammenhänge für Leistungsauslegung von Fussgängeranlagen

- Geschwindigkeit in Funktion der Fussg$ngerdichte

- Leistungsfähigkeit in Funktion der Fussgängerdichte

- Leistungsfähigkeit in Fuktion der Geschwindigkeit

= Fundamentaldiagramm

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Leistungsminderung bei Gegenverkehr (ausgeglichene Richtungsanteile

4 %
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Rolltreppenneigung

- 30°: für Sicherheit und Benützungsqualität gut

- 35°: für Wirtschaftlichkeit gut 

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Leistungsfähigkeit von Rolltreppen abhängig von

- Lichte Innenbreite der Rolltreppe

- Fussgängerdichte

- Geschwindigkeit der Rolltreppe

- Eigenbewegung der Fussgänger

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Leistungsfühigkeit von Liftanlagen: abhängig von

- Fahrgeschwindigkeit

- Höhendifferenz

- Zwischenstationen (+ Zeitverlust für Bremsen, Fahrgastwechsel, Anfahren und Reaktionszeiten)

- Grösse der Kabine (grosse Kabine = + Leistungsfähigkeit / - Fahrgastwechselzeiten)

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Graphisches Verfahren zur Ermittlung der Passagiergruppengrösse mit maximaler Leistungfähigkeit der Anlage

- Füllkurve auftragen

- Fahrzeit auf linke Seite zeichnen

- Tangente von Fahrzeitpunkt an Füllkurve -> steilst mögliche Gerade = höchste Förderleistung der Liftanlage

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Aufbau der Fahrbahn

- Schiene: primäres Trag-, Führungs- und Verschleisselement

- Schienenbefestigung: verbindet Schiene - Schwelle = Rahmnesteifigkeit des Gleisrostes

- Querschwelle: lastverteilend / Sicherung Spurhaltung

- Schotterbett: elastische Lagerung / Gleislagekorrekturen

- Fundationsschicht: lastverteilend / leitet Oberflächenwasser aus dem Lastbereich auf die Seite des Gleises

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Beanspruchungen der Fahrbahn

- Vertikal- und Horizontalkräfte (über Schienenrad in Schienenkopf eingeleitet

- Umwelteinflüsse (Temperaturänderungen, Feuchtigkeit und Vegetationswuchs)

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Abgrenzungen Oberbau - Unterbau / Unterbau - Untergrund

- Oberbau - Unterbau: Planie

- Unterbau - Untergrund: Planum

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Lastverteilung durch den Fahrbahnaufbau

- schichtartiber Aufbau: Verkehrslasten verteilen -> Höchstwerte Schotterpressungen unter der Schwelle / Bodendruckspannungen unterhalb des Planums unterschreiten

- Kräfteverteilung: elastische Lagerung des Gleises

- Kraftverteilung auf immer grössere Flächen bei jeder Geliskomponente

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Gestaltungsgrundsätze von Aufbau und Oberbau

- Höhe des Schotterbettes: vertikale Druckkräfte gleichmässig auf Unterbau übertragbar machen

- Bettungsstärke: Unterkante Schwelle - Oberkante Unterbau

- Höhendifferenz der Schienen bei Überhöhung < 30 mm = unterschiedliche Bettungsstärken

- Höhendifferenz der Schienen bei Überhöhung > 30 mm = auch Anpassung des Planums

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Schotteroberbau: Vorteile

- kostngünstige Erstellung

- vorteilhafte Bauform bei schlechtem Untergrund

- einfach umbaubar

- unempfindlich bei Entgleisungen

- Lärm- und Erschütterungsdämmung

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Schotteroberbau: Nachteile

- Abhängigkeit von der Streckenbelastung: notwendige Reinigung und teilweise Ersatz des Schotters

- Verriffelung der Schienen im Hochgeschwindigkeitsverkehr durch die Sekundärdurchbiegung -> Schallpegelerhöhung um 10 dB

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anwendungsbereiche Feste Fahrbahn

- Bei Hochgeschwindigkeitsstrecken technisch gesehen Schotteroberbau möglich

- wenn Investitionskosten < 30 % höher als Schotteroberbau lassen

- Untergrundverbesserung 2 - 2.5 Mal teurer als bei Schotterfahrbahn

- Mehrkosten müssen durch kunstbautenärmere Trassierung kompensierbar sein

.- Tunnels: Untergrund fest, ab 1000 m

- lange Brücken: Vorkehrungen zum Ausglecih der Längsdehungen

- Feste Fahrbahn = Sonderbauform < 2 % des Streckennetzes

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Schiene: Einwirkungen

Schiene = Tragsystem, Führungssystem und Fahrban

Einwirkungen:

- statische und dynamische Kräfte

- Abnützung druch Rad-Schienen-Kontakt

- Witterungseinflüsse

- Eigenspannungen (Walzen und Richten)

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Anforderungen an Schienen

- geringe Flächenpressungen (günstige Forgebung / breite Lauffläche)

- ausreichender senkrechter Abnützungsspielraum am Schienenkopf

- genügende Stgdichte: grosse Tragfähigkeit / Beigesteifigkeit / ausreichende Tragfähigkeit bei Rostbildung

- breiter Fuss (Standsicherheit / geringe Flächenpressung) / genügende Dichte (Steifigkeit / Reserven bei Rostbildung)

- Grosses vertikales Widerstandsmoment = grosse Schienenhöhe + grosser Kopf- bzw. Fussuerschnitt

Hohes Widerstandsmoment gegen horizontale Kräfte

- hohe Kippsicherheit = günstiges Verhältnis Höhe - Fussbreite

- Schwerpunkt in halber Schienenhöhe

- grosse Ausrundungsradien (günstige Spannungsverteilung / einfache Herstellung) 

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Rillschienen

- Fahrweg wird auch von Strassenfahrzeugen genutzt

- stärker ausgebildet, als aus statischen Gründen erfoderlich

- grösse Höhe des Stegs: Befestigung der Spurstangen

- Tiefe der Rille ist abhangig von der Form des Spurkranzes

- Regellänge: 18 m

- festigkeit: 700-900 N7mm^2

- Gebräuchliches Profil: Ri 60

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Güteklassen von Schienen

- Regelgüte (Zugfestigkeit ca. 680 N/mm^2)

- Verschleissfeste Güte (Zugfestigkeit ca. 860 N/mm^2)

- Hochverschleissfeste Sondergüten (v.a. bei Kurven, Zugfestigkeit > 1080 N/mm^2

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Schienenherstellung

- Stahl wird auf Stranggiessanlage zu Vorblöcken gegossen

- Erhjitzen auf Walztemperatur von 1280 C

- Walzen

- auf Kühlbett langsam und gleichmässig abküh^len

- au 60 C horizontal und vertikal richten

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chemische Zusammensetzung der Schiene

- 97-98% Eisen

- Rest: Kohlenstoff, Mangan, Silicium, etc.

- je nach zeitlichem Temperaturverlauf des Abkühlens: perlitisch oder bainitisch

- bainitisch: höhere Zugfestigkeit & längere Liegedauern

- perlistisch: geringere Herstellungskosten & niedrigere Life Cycle Costs

 

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Leit- und Fangschienen

- Bei Entgleisung hindern sie das Rollmaterial daran, die Gleisanlage seitlich zu verlassen

- Einsatz in engen Kurven (Verhindern des Aufsteigens des bogenäusseren Rades)

- auf Stahlbrücken (Schutz der stahlkonstruktion bei Entgleisung

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Anforderungen der Schienenbefestigungen

- elastische Lagerung der Schiene auf der Schwelle (Verschleiss, fahrkomfort, Lärm)

- gute Surgenauigkeit und Spurhaltung

- gute Lastverteilung, keine hohen Kantenpressungen

- hoher durchschubwiderstand

- hohe Verdrehungssteifigkeit des Systems Schiene-Schwelle

- Möglichkeit zur elektrischen Isolation

- einfache Montage und Demontage

- Eignung für mechanisiertes Verlegen

Korrosionsbeständigkeit

Verwendbarkeit in Gleisen und Weichen

- Verantwortung für genaue Spurweite

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Bauarten der Schienenbefestigung

- Direkte Befestigung: mit / ohne Unterlagsplatte; mit / ohne Klemmplatte

- Indirekte Befestigung: mit Unterlagsplatte; mit / ohne Klemmplatte

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elastische Zwischenlage (Kunststoff) bei der Schienenbefestigung

- zwischen Schiene und Unterlagsplatte

- erhöht Oberbauelastizität

- vermeidet örtliche Überbeanspruchungen auf einer Kante

- Haltung mit Federelementen für dauerhafte Elastizität

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Schienenbefestigung für schotterlosen Oberbau

Betonschwelle wird auf Betontragplatte einbetoniert mit Zwischenschaltung einer Gummieinlage

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Zungenvorrichtungen der Weichen

- zwei bewegliche Zungen lenken mit Zungenvorrichtungen und Zusammenwirken mit Spurkränzen das Fahrzeug in die geforderte Richtung

- Bewegung mittels Weichenantrieb

- starker Verschleiss, vozeitig auszuwechseln