BA103

alles mögliche aus dem Modul BA103

alles mögliche aus dem Modul BA103


Vera Van Spyk
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die pädagogische Theorie von Bronfenbrenner, insbesondere seine ökologische Modellierung der menschlichen Entwicklung. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Mikro-, Meso-, Exo- und Chronosysteme, die die Interaktionen und Beziehungen eines Kindes mit seiner Umwelt beschreiben. Die Karteikarten eignen sich besonders für Studierende der Pädagogik, die ein vertieftes Verständnis der Entwicklung von Kindern und der Rolle der Umwelt in diesem Prozess erlangen möchten.
Karten
198
Lernende
26
Sprache
Deutsch
Kategorie
Pädagogik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
27.12.2013 / 12.10.2025

Lernkarten

Erläutere Reifung (Hurellmann) genauer

Darunter wird die Veränderung des Menschen verstanden aufgrund der Genetik 

Erläutere Passung (Hurellmann)

Bedeutet, dass die gestellten Anforderungen an einen Menschen den Möglichkeiten dieses Menschen angepasst sein muss, so dass dieser diese Aufgabe überhaupt lösen kann.

Erläutere Resilienz 

Ist die Fähigkeit die eigene Entwicklung trotz schwieriger Umstände zu bewältigen.


Unterstützende Faktoren:


- Persönlichkeitsmerkmal. Z.B. Intelligenz, Temperament etc.

- Stabile Beziehung zu Familie/Eltern gibt Sicherheitsgefühl.

- Stabile Soziale Umwelt (Pfadi, Freundeskreis)

Was sind "sensible Phasen"?

Damit sind Zeiträume gemeint in denen dem Mensch das Erlernen bestimmter Kompetenzen besonders leicht fällt.

Was ist Enkulturation?

Prozess des Erlernens von kulturellen Werten einer Gesellschaft. Dazu gehört auch das Erlernen der Sprache.

Was ist die Definition von Entwicklung (3 verschiedene)?

- die Veränderung des Menschen sowie das Entstehen/Abbauen von Fähigkeiten. 

- die Veränderung (Zugewinn/Verlust) von Merkmalen, die durch aktives auseinandersetzen des Individuums mit seiner Umwelt geschieht.

- das Erschließen verschiedener neuer Lebensbereiche. Mescnh ist gleichzeitig Produkt und Gestalter seiner Umwelt.

Nenne/Erkläre die ökologischen Systeme nach Bonfenbrenner

- Mikrosystem:  Unmittelbare Umgebung (Beziehungen zu Familie)

- Mesosystem: Ist die Verbindung verschiedener Mikrosysteme (Freundesfamilie, Nachbarn..)

- Exosystem: Ist das System, in dem sich die Person nicht selbst bewegt, aber trotzdem einen Einfluss ausübt (Arbeitsplatz der Eltern)


-Makrosystem: beeinflusst alle Systeme. Gemeint sind damit Gesetze, Wertvorstellungen und Gebräuche)

- Chronosystem: beinhaltet die Zeitdimension. Gemeint ist damit das stete Verändern der Umwelt der Person.

 

Was sind Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen der Theorie von Bonfenbrenner und Piaget?

Im Unterschied zu der Theorie von Piaget kennt Bronfenbrenner keine feste Abfolge von Entwicklungsaufgaben. Ein vergleichbarer Punkt ihrer Theorie ist jedoch, dass sich auch bei Bronfenbrenner bei jedem Schritt des Übergangs in ein neues System, eine Entwicklung einer Fähigkeit und Kompetenz auftritt.

Nenne die 5 Kriterien welche fördernd/hindernd auf die Entwicklung einwirken (Mehr-Ebenen-Modell)

-Zuwendung und emotionale Bestimmtheit: Für die Entwicklung des Kindes ist es von Vorteil zu der Bezugsperson eine Vertrauens Bindung hat.

- Anregung: eine vielfältige Umwelt fördert die Neugier.

- Kontinuität: Beständigkeit und Geordnetheit erlaubt den Kindern sich auf ihre nahe Umwelt verlassen zu können. Dies erleichtert wiederum das Erkunden von Neuem.

- Offenheit und Partizipation: Möglichkeiten für das Kind auch ausserhalb der Familie am sozialen Leben teil zu nehmen ist wichtig für das Erwerben der Selbstständigkeit.

-Stimulation und Anregungsdichte: es ist wichtig, dass Kinder nicht überstimuliert werden (TV...) und dass sie eine Rückzugsmöglichkeit haben.

Was sind die Struckturmerkmale erzieherischen Handelns?

- Interaktion ist intentional und absichtsvoll (man will etwas erreichen/verändern)

- Ziele werden im Rahmen von Lernprozessen realisiert, methodisch arrangiert und erfolgen über einen Lerninhalt

- Interaktion/Ko-Produktion: TrägerInnen von spezifischen Rollen mit unterschiedlichen Rollenmerkmalen treten einander innerhalb von institutionellen Kontexten gegenüber.

- Interaktion ist einbezogen im geschichtlich-gesellschaftlichen Kontext (soziale, ökonomische, politische Bedingungen der jeweiligen Zeit)

Zielverwirklichung geschieht indirekt über den Lerngegenstand

Was ist ein partizipativer Erziehungsstil?

Der partizipativer Stil ist autoritativ (Autorität zurückhaltend und umsichtig eingesetzt) und dennoch werden die Bedürfnisse des Kindes mitberücksichtigt.

Die Erziehung gestaltet sich somit in Interaktion mit dem Kind. Dieser Stil wird/kann nur mit grosser Mühe umgesetzt werden, da es an Vorbildern und anschaulicher Orientierung fehlt. 

Erkläre die drei Pole im magischen Zieldreieck nach Hurrelmann und was zur Umsetzung diese Dreiecks essentiel ist

Anerkennung: Wärme, emotionale Zuwendung, Akzeptanz, Beachtung...

Schwierigkeit: Dossierung von Anerkennung

Anregung: (positive) Rückmeldung, Impulse für Weiterentwicklung und Verbesserung der Entwicklungstandes

Schwierigkeit: Über- bzw. Unterforderung

Anleitung: klare Vereinbarungen, Umgangsformen, Regeln und Strukturen

Schwierigkeit: Einbezug der Kinder

Pole müssen gut „eingestellt“ sein. Sie müssen ausgewogen sein, damit die Methode funktionieren kann.

Was sind kennzeichnende Aspekte einer positiven Eltern-Kind-Beziehung?

- Offenheit, Aufrichtigkeit, Vertrauen, Berücksichtigung der Bedürfnisse und Interessen des andern.

- Unerwünschtes Verhalten von Kind wird sofort beantwortet. Suche nach fairen Kompromissen in Dialog. Wechselseitige Beziehung fördert/führt zu Selbstdisziplin und Selbständigkeit

- Begleiten, Mitfühlen, Mitdenken, Mithandeln mit interessierter Distanz. Angebot zur Beteiligung

- Klare Konsequenzen immer im Dialog und nachvollziehbar formulieren/gestalten. So wird ein innerer Denkprozess angestossen, der die Selbstregulierung fördert

Abels formulierte fünf Kompetenzen um die Identitäts- und Persönlichkeitsentwicklung zu ermöglichen...

· (Unter Bezug zu Erikson:) Die Fähigkeit, Gleichheit und Kontinuität zu konstruieren und ein Katalog von Grundstärken

· (in kritischer Ergänzung zu Erikson & Anlehnung an Krappmann:) Identitätsfördernde Fähigkeiten: Balancen und Überschreitungen. (und mit Hinweis auf Antonovsky:) Dem Leben einen Sinn geben und sich in seinem Zentrum wissen.

· Bewegliches Denken im Sinne reflexiven Verhaltens und innerer Umgestaltung

· Mut und Vertrauen

Was ist die pädagoische Beziehung?

Eine pädagogische Beziehung kann als „bildendes“ Verhältnis zwischen zwei Menschen bezeichnet werden, das gekennzeichnet ist durch eine Differenz ( Kinder und Erwachsene ) und Verantwortlichkeit der erwachsenen Person. Die Beziehung zielt auf Einsicht, Selbständigkeit und Entscheidungsfähigkeit und damit auf Selbstaufhebung ( bei Mündigkeit). Zentrale Aspekte der Beziehung sind Vertrauen und Autorität.

Es entsteht ein Kompetenzgefälle

Was sind die Merkmale einer professionellen pädagogischen Beziehung?

1. Bez. Ist geprägt durch Auftrag ( gegen Bezahlung, von Staat..), zeitlich begrenzt! – Bildungsauftrag öffentlich! – immer wieder Hinterfragen!!

2. Geprägt durch Anwendung spezifisches Fachwissens und können  ( in Ausbildung erworben und geprüft) – trotzdem gleiche Augenhöhe!

3. Durch motivationale und emotionale Aspekte der Person, aber  eine Differenz zur Familie! , welche private Bez. Pflegt

4. Einem partikularen Zweck ( ganzheitliches Verstehen der Person! Aber partikulares Einwirken)

5. Geprägt durch Autorität/ Verantwortung/ Kompetenz- und Erfahrungsgefälle – Balance finden. Augenhöhe...

6. Basiert auf Vertrauen Respekt und Authentizität!

7. Ist geprägt durch eine Nähe- Distanz – Spannungsfeld (Beziehung zu mehreren Kindern , ist auf Auslösung angelegt, macht sich selbst überflüssig! 

8. Theoretische Aussagen zu pädagogischen Beziehungen stehen immer in einem historischen Kontext zu verstehen!

9. Theoretische Aussagen zu Pädagogischen Beziehungen stehen immer auch im Kontext von Leben und Werk der Theoretiker /innen

Was ist nach Hermann Nohl die Grundlage der pädagogischen Beziehung?

Die Grundlage der Erziehung war die Bindungsgemeinschaft zwischen Erzieher und Zögling, Nohl nahm das Grundmodell der Beziehung zu de Eltern... Die Art und Weise der menschlichen Beziehung = Kernstück des Erziehungsprozesses überhaupt! Das Leidenschaftliche Verhältnis eines reifen Menschen zu einem werdenden Menschen..

Leidenschaftlich=  damit meint er es ist kein Zweckverhältnis, emotionale Dimension

Spannungsfelder / doppete Verhältnisse nach Nohl?

1. Gegenwart versus Zukunft ( Ideal des Kindes)

Damit meint Nohl die Liebe zum Kind wie es jetzt ist, und die Liebe zum Ideal, also wie er es sich vorstellt!

2. Subjektivität des Kindes versus „objektive“ Kultur/ Gesellschaft

3. Pädagogischer „Takt“ ( Takt haben, zu spüren) Nähe oder Distanz?

Darunter versteht Nohl auch, dass er das Kind Lieben soll, aber die Beziehung auflösen will!  

Nenne 5 Merkmale, welche Nohl als wichtig für die pädagogische Beziehung erachtete?

- päd. Bezug nimmt ihren Ausgangspunkt von der Subjektivität des Zöglings, nicht von objektiven Mächte.. ( Staat,Kirche..)

- päd. Bezug ist ein historisches Phänomen, muss sich immer neu Anpassen!

- Päd. Bezug ist kein einseitiges Verhältnis, sondern wechselseitiges

- Päd. Bezug kann von beiden Seiten her misslingen! Beide bleiben frei ihn einzugehen! 

- päd. Bezug will eine Auflösung

 

Nenne neun Kritikpunkte, welche man zu Nohls Ideen anbringen könnte

1. will das Konzept der pädagogische Bez. Beschreiben oder in erster Linie eine Leitvorstellung? Wie soll das in einer Schule gehen? Anderen päd. Kontexten?

2. es fehlt dem Konzept an Differenzierung 

3. Konzept nimmt nur die Innenansicht in den Blick! Was ist mit den Äusseren Faktoren?  Z.B.: Was für ein Lehrer unterrichtet? Politischer Einfluss?

4. Vorstellung ist offen für Missbrauch. 

5. Das Grundmodell ist eine Zweierbeziehung zwischen dem Erzieher und Zögling. Das ist im beruflich pädagogischen nicht der Fall.

6. Kritisch in Frage auch das „leidenschaftliche“ Verhältnis, das in der Klasse im beruflichen fragwürdig

7. Es fehlt dem Konzept die Abblasung seiner familiären Herkunft!

8. Ignorieren von überpersönlichen Mächten! Wurde in den 20er Jahren kritisiert

9. Nicht empirisch fundiert

Was ist Konstruktivismus?

Konstruktivismus ist die Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit (materiellen und sozialen Umwelt), wir bauen unser Verständnis von der Welt auf. Konstruktivismus entsteht durch Entwicklung, deshalb genetisch. 

Erkläre die Funktion von Assimilation, Akkommodation und Adaptation und erläutere ihr Zusammenwirken 

- Assimilation ist wenn, die Umwelt an das eigne Schema (Handlungs- und Denkmuster) angepasst wird.

- Akkommodation ist wenn, eigenes Schema (Handlungs- und Denkmuster) wird an Umwelt angepasst.

- Adaptation (Anpassung) an die Bedürfnisse von innen und die Anforderungen von aussen. wird ein Gleichgewicht (zwischen Schema und Umwelt) erzeugt. Der Mensch ist handlungsfähig, fühlt sich kompetent und wird im sozialen Umfeld akzeptiert. Der Mensch versucht innere Bedürfnisse und äussere Anforderungen in Einklang zu bringen = kognitive Konflikte lösen

Erkläre die Funktion der primären Kreisreaktion

die Aufrechterhaltung eines einmal aktivierten Schemas (festhalten neuer Schemata und Einübung dieser.

Reflexkoordination und sensumotorische Wiederholungen (Funktionslust), erste Gewohnheiten bilden sich aus

Erkläre die Funktion der sekundären Kreisreaktion

Ein lustvoll erfahrenes Schema wird bei passender Gelegenheit erneut aktiviert (Sicherung des Initiierens/üben des Schemas)

Beginn einfacher Mittel-Zweck-Unterscheidung. Um Ereignisse in der Umwelt wiederherzustellen. Sehen und Greifen werden koordiniert.

Erkläre die Funktion der Tertiären Kreisreaktion?

- Eingeübtes Schema variieren um neue Wirkung herauszufinden (Entwicklungszyklus wird in Gang gebracht)

- Entdecken neuer Handlungsschemata durch aktives Experimentieren, Wenn-dann-Beziehungen, Akkommodationen werden gesucht und vage Vorstellungen bilden sich heraus 

Beschreibe die sensumotorische Intelligenz

1. Stufe, Sensumotorische Intelligenz (ca. 0-2J.): Reflexhandlungen (angeborene Mechanismen), Primäre Kreisaktionen (Funktionslust), Sekundäre Kreisreaktionen und Koordination der Handlungsschemata. Bsp. Das Greifen ist seit Geburt vorhanden, dieser Reflex wird bis zum gezielten Fassen/Greifen weiterentwickelt

Beschreibe das Prälogische oder voroperatorische Denken

2. Stufe, Prälogisches oder voroperatorisches Denken (ca. 2-6/7J.): Zentrierung auf einen Aspekt der Wahrnehmung (Kind beurteilt Resultat nicht Prozess), Eingleisigkeit des Denkens (Ausführung einer inneren Handlung ist nur in einer Richtung möglich), Beweglichkeit im Denken ist eingeschränkt, Fehlendes Gleichgewicht (Wiedersprüche werden nicht erkannt)

Beschreibe das konkret operatorische Denken

3. Stufe, Konkret-operatorisches Denken (ca. 6/7-11/12J.): Denken ist reversibel (Handlungen und geistige Operationen können umgedreht werden, nach Piaget der eigentliche Beginn der Logik), es findet eine Dezentrierung ( mehrere Aspekte werden beim Schlussfolgern aufeinander bezogen und miteinander verglichen) statt, Kompensation (Knete kann beliebig umgeformt werden), Identität (auch bei Umformung bleibt die Masse dieselbe Masse). Diese drei Merkmale ermöglichen, Transformation (Umformung), Atomismus ( ein Ganzes kann in unterschiedliche Teile zerlegt werden), Seriation (logische Rheienfolgen) und Klassifikation ( Gruppen/Subgruppen bilden).

Beschreibe das formal-operatorische Denken

4. Stufe, Formal-operatorisches Denken (ca. ab 12J.): Denken ist beweglich, flexibel und leistungsfähig (komplexes , Abstrakt-logisches und Hypothetisches Denken). Merkmale dieser Stufe, abstrakte und fiktive Begriffe nachdenken, Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten vorstellen/denken, geistlich/gedanklich Lösungen durchspielen, Faktoren systematisch kombinieren und gedanklich überprüfen, Wissen zu einem Ganzen vernetzen und hierarchisch strukturieren, Selbstreflexion, Nachdenken über das Denken (Metakognition), Vorstellungen werden von den Grenzen der Wirklichkeit unabhängig, langfristige Planung möglich durch denken von Wahrscheinlichkeiten und Möglichkeiten. 

wie kann Lernen bzw. die Weiterentwicklung der Kognition nach Piagets Theorie stimuliert werden?

- Eigenaktivität und selbständiges Entdecken fördern

- Fragen der Lernenden sind wichtiger als die der Unterweisenden

- Lernen als selbstkonstruierte Aktivität verstehen – Begreifen, wie das Gegenüber die Welt erfasst

- durch Wiedersprüche und kognitive Konflikte- fördern statt überfordern (Stufeneinschätzung)

- Fehler analysieren

- Erkennendes Lernen, experimentieren lassen (vgl. Kreisreaktion)

- Zeit lassen

- Passung und Selbstwirksamkeit

- Interaktionen mit Gleichaltrigen ermöglichen

Welches sind die Hauptqualitäten der ersten Stufe der kognitiven Entwicklung? (jede Stufe zwei Qualitäten durch Beispiele auf dem Text von Kegan):

- Aufbau der Objektpermanenz 

- Kreisreaktionen

Welches sind die Hauptqualitäten der zweiten Stufe der kognitiven Entwicklung? (jede Stufe zwei Qualitäten durch Beispiele auf dem Text von Kegan):

- Zentrierung auf einen Aspekt der Wahrnehmung 

- Eingleisigkeit (Unidirektionalität) des Denkens, Ausführung einer inneren Handlung ist nur in einer Richtung möglich

- Beweglichkeit im Denken ist eingeschränkt

- Fehlendes Gleichgewicht, das heisst, Widersprüche werden nicht erkannt

Welches sind die Hauptqualitäten der dritten Stufe der kognitiven Entwicklung? (jede Stufe zwei Qualitäten durch Beispiele auf dem Text von Kegan):

- Beginn der Logik und des dynamische Denkens (Lösungssuche als Prozess erkennen)

- Handlungen können rückwärts gedacht werden (Zug fährt in den Tunnel => Kind weiss was beim rückwärts Rausfahren als erstes kommt; Reversibilität)

- Vergleichen wird möglich (Dezentrierung)

- Kompensation wird möglich (Menge in verschiedenen Formen als gleich erkennen => siehe Knettest, Wasserglastest nach Piaget)

- Identität wird ausgebildet

Welches sind die Hauptqualitäten der vierten Stufe der kognitiven Entwicklung? (jede Stufe zwei Qualitäten durch Beispiele auf dem Text von Kegan):

- Kind/Jugendlicher kann in Wahrscheinlichkeiten denken

- Komplexes und abstraktes Denken ist möglich (Grüne Elefanten und Drei-Augen- Versuch)

- systematisches Vorgehen ( Physik; Versuch mit den Pendeln; Gedankliches planen wird möglich)

 

Was ist symbolisch-vorbegriffliches Denken?

- Voraussetzung für Spracherwerb (verknüpfung zwischen Worten und Gegenständen)

- Spracherwerb und Fragealter

Was ist praktisch anschauliches Denken?

- Begriffsausblidung

- Egozentrismus (Perspektiven- und Rollenübernahme gelingt noch nicht)

Was ist Reversiblität?

Ein Vorgang (z.B. Handlungsablauf), der in der Wirklichkeit beobachtbar ist oder mental konstruiert wird , kann mental rückgängig gemacht werden. Die konkreten Operationen sind durch die Qualität der erworbenen Reversibilität erst möglich.). Die Fähigkeit der Reversibilität ist Grundlage für das Erkennen von Identität und Kompensation.

Durch die Fähigkeit der Reversibilität wird die Mengeninvarianz (Erhalt der Menge) ermöglicht 

Was ist Identität (Piaget)?

Nicht-Veränderung (Flammer 2009: 138), „besagt, dass es genau ein Element im System gibt (das ‚neutrale‘ Element), das, mit einem beliebig anderen Element kombiniert, dieses Element nicht verändert.“ 

Was ist Kompensation (Piaget)?

Kompensation (oder Reziprozität=Wechselseitigkeit): Bezüglich der Mengeninvarianz (Erhaltung der Menge) einer Knetmasse oder von Flüssigkeit stehen Länge bzw. Höhe mit der Dicke bzw. Breite in einem wechselseitigen Verhältnis; 

Definition von Familie?

Die Familie ist „eine soziale Lebensform (…), die durch das dauerhafte Zusammenleben von mindestens einem Elternteil und einem Kind charakterisiert ist, in der Beziehung durch Solidarität, persönliche Verbundenheit und Betreuung geprägt sind.“

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