B4 Teil 1 Geretsried
Fragen zur Prüfung des Laufbahnlehrgangs B4 Teil 1 an der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried
Fragen zur Prüfung des Laufbahnlehrgangs B4 Teil 1 an der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried
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Lernkarten
Ott:
10. Welche Faktoren sind für eine Räumung oder Evakuierung vieler Menschen aus großen Gebäuden wichtig?
- Zeit
- Vermeidung von Staus
- Anordnung (Lage und Anzahl) und Breite der Ausgänge
Ott:
11. Wer ist im Brandfall in Sonderbauten für die rechtzeitige Räumung oder Evakuierung zuständig?
Der Betreiber
Ott:
12. Was ist der Unterschied zwischen Räumung und Evakuierung?
Bei der Räumung müssen Personen ihren augenblicklichen Aufenthaltsort für die Dauer einer bestimmten Tätigkeit z.B. der Feuerwehr/ Feuerwehreinsatz verlassen und können zu einem zeitlich geregelten temporär kürzeren späteren Zeitpunkt wieder an diesen zurückkehren.
ungeplantes Verlassen eines Bereiches Bei der Evakuierung werden Personen längerfristig, anderweitig untergebracht, versorgt und betreut da die vorliegende Situation dies erfordert z.B. Feuerwehreinsatz/ Bombenfund „geplanter“ Vorgang
Ott:
13. Kann im Rahmen eines Brandes die Aufgabe eines Raumes, einer Nutzungseinheit, eines Brandabschnittes
oder des Gebäudes als „wirksame Löscharbeiten“ bezeichnet werden?
Ja. Wenn aufgrund der Brandentwicklung besagte Bereiche aufgeben werden müssen und die benachbarten Räume, Nutzungseinheiten, Brandabschnitte, Brandbekämpfungsabschnitte, Gebäude durch die Feuerwehrgeschützt werden konnten, bzw. durch die Feuerwiderstandsklasse Rauch und Feuer so lange zurückgehalten werden konnte bis wirksame Lösch und Rettungsarbeiten der Feuerwehr durchgeführt werden konnten.
Ott:
14. Was sagt der Art. 54 Abs. 3 BayBO aus und welche Bedeutung hat er für den VBG?
Im Einzelfall können weitergehende Anforderungen zur Abwehr erheblicher Gefahren und im Sonderbau auch zur Abwehr von Nachteilen erlassen werden. „Jokerartikel“ in der BayBO nachdem der VBG Anforderungen durchsetzen kann, die in den eigentlichen Art. nicht ausdrücklich beschrieben sind.
Dies erlaubt dem VBG im eigenen Ermessen bei besonders erheblichen Gefährdungen die in der BayBO nicht explizit beschrieben wurden
Ott:
15. Erläutern Sie den Begriff „ Sicherheitstreppenraum“ !
Darstellung des 1. und 2. Rettungsweges (Hochhaus)
- Zugang über Schleuse oder das Freie
- Überdruckbelüftung bei innenliegenden Sicherheitstreppenräumen
- Sicherheitsbeleuchtung
- In der Bauart einer Brandwand (F90)
Ott:
16. Nennen Sie die Merkmale eines notwendigen Flures!
- Keine Brandlasten
- Trennwände zu anderen Nutzungseinheiten (NE) in F30
- Verglasung F30
- Rauchabschnitte max. 30 m mit RS- Türen
- Türen zu NE dichtschließend
- Stichflure bei Sicherheitstreppenräumen max. 15 m
Rudolf
1. Was versteht man unter Hybrid?
Als Hybrid bezeichnet man allgemein die Kombination von zwei verschiedenen Antriebssystemen. In KFZ sind dies meist zwei Kraftwandler (Elektro, Verbrennung) die jeweils von zwei Energiespeicher versorgt werden.
Rudolf
2. Was versteht man unter bivalentem Antrieb?
Ein Motor (Antriebsaggregat), zwei verschiedene Brennstoffe (Betriebsmittel) z.B.: Benzin/ Flüssiggas
Bei Bivalentem Antrieb, handelt es sich um einen Ottomotor der durch einfaches Umschalten wahlweise mit Benzin oder mit Erdgas betrieben werden kann
Rudolf
3. Was versteht man unter monovalentem Antrieb ?
Ein Motor (Antriebsaggregat), ein Brennstoff (Betriebsmittel) Benzin-/ Diesel-/ oder Elektro- Fzg.
Rudolf
4. Was bedeutet CNG?
Compressed Natural Gas (Erdgas)
Rudolf
5. Was versteht man unter LPG?
Liquefied Petroleum Gas (Flüssiggas)
Rudolf
6. Was wissen Sie über Erdgas als Fzg.-Antrieb?
Methan, CH4, leichter als Luft, farblos, geruchlos, odoriert, hochentzündlich, Zündtemperatur ca. 600°C, Ex-Bereich 4 – 17 Vol %, ungiftig, Saustoffverdrängend, Wirkung auf den menschlichen Körper wie bei Sauerstoffmangel, keine bleibenden Schäden, meist in Flaschenbatterien á 4 Druckbehälter, 200 bar Fülldruck, Schmelzlotsicherung am Druckbehälterventil ab 110°C, bläst kontinuierlich, kontrolliert ab, vollständige Entleerung der Druckbehälter.
Rudolf
7. Was wissen Sie über Flüssiggas als Fzg.-Antrieb?
Propan/ Butan Gemisch, C3H8/ C4H10, schwerer als Luft, geruchlos, in BRD odoriert, hochentzündlich, Zündtemperatur ca. 400°C, Ex-Bereich 1,5 – 11 Vol %, narkotisierende-erstickende Wirkung und Wirkung auf Blut/ Nerven/ Zellen auf den menschlichen Körper, 3,5mm Stahlwandtanks (oft nachgerüstet), 20 bar Fülldruck, Überdrucksicherung am Druckbehälter, bläst nur bei Überdruck ab, Restgas im Druckbehälter immer möglich
Rudolf
8. Welche Sicherheitssysteme bei gasbetriebenen Fzg. Bezugnehmend auf den Tank, kennen Sie?
- Thermiksicherung
-Überdrucksicherung
-manuelles Abschaltventil
- magnet Ventil
Rudolf
9. Was ist bei der „Deaktivierung“ eines Fahrzeuges zu beachten?
Auf das Abklemmen der Fzg.-Batterie sollte verzichtet werden. Sicherheitstechnisch nur die Zündung deaktivieren. Abziehen des Zündschlüssels vermeiden.
Rudolf
10. Welche Farbe hat das Hochvoltkabel eines Fahrzeuges mit Elektroantrieb?
Orange
Rudolf
11. Was sollte man beim Brand eines Fahrzeuges mit Elektroantrieb bezüglich der Batterie beachten?
- Kläranlage verständigen (wenn Hochvoltspeicher offen und Wasser eindringt Flusssäure !)
- bei fortgeschrittenem Brand, brennen lassen, Umgebung kühlen
- Hochvoltspeicher ist immer aktiv, kann nicht abgeschaltet werden.
- Wenn möglich Schutzabstände einhalten
- Kontakt mit farblich gekennzeichneten Leitungen vermeiden
- Brennende Batterien nach Möglichkeit ausbrennen lassen
- Brennende Batterien nur mit Wasser kühlen
- Schutzbrillen verwenden
Rudolf
12.Wie verhalten Sie sich bei Unfällen mit alternativ angetriebenen Fahrzeugen?
- A auslaufende Betriebsstoffe
- U Unterboden kontrollieren (Tanks, besondere Leitungen, Hochvoltspeicher..)
- T Tankdeckel (2 Einfüllstutzen ?, Stecker)
- O Oberfläche (Beschriftung, Aufbauten auf Bussen)
12
Rudolf
13. Was sagt Ihnen die ABS-Regel beim Verkehrsunfall?
A- Absichern der Unfallstelle
B- Brandschutz sicher stellen
S- Stabilisieren der Fahrzeuges und der Personen
Rudolf
14. Wie erklären sich die 1,5 m Sicherheitsabstand zu 15KV Oberleitungen der DB?
1 cm Abstand je 1000 V -> 15 cm Abstand X 10 facher sicherheit = 150 cm
Rudolf
15. Wie gehen Sie bei einem Bahnunfall vor?
Aufstellung beachten
Freigabe zur Gleissperrung abwarten und Abschaltung der Oberleitung ( bei Arbeiten im Traufenbreich) veranlassen
Erden und Kurzschliesen durch DB Notfallmanager
Erhöhte Vorsicht im Gleisbereich
Ggf. Zug einbremsen / Einkeilen
Personen aus bertroffenen Abteil räumen
- Hinweis auf Gefahr:
- 3 m Abstand von Gleismitte
- mind. 1,5 m Abstand zur Oberleitung
- 20 m bei abgerissener Oberleitung
Rudolf
16. Was ist Führen? Definieren Sie!
Führen ist der Zielgerichtete Handlungsablauf mit dem Ziel einer präzisen Beeinflussung zur Realisierung von Zielen.
oder:
Unter Führen versteht man die direkte und indirekte Verhaltensbeeinflussung zur Realisierung von Zielen
Rudolf:
17. Welche Führungsstile kennen Sie? Erläutern Sie kurz!
Autoritärer Führungsstil
Kooperativer Führungsstil
Laisser-faire Führungsstil
Situativer Führungsstil
Rudolf:
18. Wie oft sollte ein Mitarbeitergespräch stattfinden. Welche Inhalte sind sinnvoll?
Üblicherweise sollte ein Mitarbeitergespräch 1x jährlich stattfinden, mit evtl. zusätzlichen Review-Terminen oder bei Bedarf
Inhalte:
- Zielvereinbarungen
- Leistungsbeurteilungen
- Weiterbildungen
- persönliche Rückmeldungen
- Entwicklungsmöglichkeiten
- offene Fragen
Rudolf:
19. Wie sollte ein Mitarbeitergespräch durchgeführt werden?
- Darstellung der Gesprächsziele
- Rückblick, beidseitige kritische Analyse
- Formulierung von Entwicklungspotential (durch Arbeitergeberseite vor allem)
- Bewerbung um neue Aufgabenstellungen/ Ziele
- Vereinbarung notwendiger Zwischenschritte
- beidseitige Zusammenfassung bisheriger Ergebnisse
- Nächste Schritte
- Wichtig: - Ruhige Atmosphäre,
- Kein Zeitdruck,
- Zeitfenster im Vorfeld bekannt,
- gegenseitige Wertschätzung
Rudolf:
20. Wie und wann soll eine Einsatz-und Übungsnachbesprechung ablaufen? Und warum wird Sie gemacht?
- wenn möglich sollte Sie unmittelbar nach dem Einsatz in der Feuerwache, wenn noch alles frisch ist, erfolgen
- mit den Mitarbeitern/ Kollegen die am Einsatz beteiligt waren
- Feedbacknehmer sollte:
- Feedback erbitten
- lernbereit zuhören (Rechtfertigungen sind unangebracht)
- aktiv zuhören (Verständnisfragen sind erlaubt)
- sich bei Feedbackgebern bedanken
- Feedbackgeber sollte: - Feedback nur geben wenn erwünscht
- nur eigene Wahrnehmungen beschreiben
- keine Spekulationen
- Situation aus der eigenen Perspektive beschreiben (Ich- Botschaft)
- Konkret bleiben, nicht verallgemeinern
- auch Positives rückmelden
- Feedbacknehmer direkt ansprechen
- Warum:
- Unklarheiten aufdecken
- Legenden und Gerüchte verhindern/ vorbeugen
- Konflikte vermeiden
- positives Feedback
- verstehen wie andere die eigenen Handlungen wahrgenommen haben
Schwarz
Container IBC-> Möglichkeiten zur Produktidentifizierung?
-CAS Nummer
- UN-Nummer
-Einecs Nummer
-Nummer zur Kennzeichnung der Gefahr
- Hazchem-Code
-Piktogramme
-Gefahrenzettel
- Stoffname
- Ladepapiere
-Begleitpapiere
- Aggregatszustand
-Farbe
-Geruch
-Ph-Papier
-Befragung
-
Schwarz:
0,6 Sv-> Wieviel Millisievert
600 mSv
Schwarz:
Wie lange darf ein Einsatz zur Abwehr einer erheblichen Gefahr für Menschen und Sachwerten (100mSV) dauern bei einer Ortsdosisleistung von 0,6Sv/h
0,6Sv = 600mSv
1/6 von 600mSv = 100mSV
1/6 von 1 Stunde = 10 min
Aufenthaltsdauer 10 min
Rudolf:
Welche Bauteilarten gibt es?
- Tragende Bauteile
-Nicht tragende Bauteile
- Aussteifende Bauteile
-Raumabschließsende Bauteile
-Sonderbauteile
-Dekorationsbauteile
Welche Arten von Türen gibt es?
-Dichtschließende Tür
-Rauchschutz Tür
-Brandschutztür
SChwarz
Welche Gefahrstoffklassen gibt es?
1.Explosionsgefährliche Stoffe
2. Gasförmige Stoffe
3. Entzündbare flüssige Stoffe
4.1 Brennbare feste Stoffe
4.2 Selbstentzündliche Stoffe
4.3 Stoffe die bei der Berührung mit Wasser entzündbare Gase entwickeln
5.1 Entzündend wirkende Stoffe
5.2 Organische Peroxide
6.1 Giftige Stoffe
6.2 Ansteckungsgefährliche Stoffe
7. Atomare Stoffe
8.Ätzende Stoffe
9. Verschiedene gefährliche Stoffe
Würzburg:
Was ist Führung
Führen die die direkte oder indirekte Verhaltensbeeinflussung zur realisierung von Zielen.
Würzburg:
Welche Führungsinstrumente gibt es?
- Ziele vereinbaren
-Delegieren
-Kontrollieren
-Fördern und Entwickeln
-Positives und Negatives Feedback
-Informieren
-Motivieren
-Teamwork fördern
Würzburg:
Was ist situatives Führen?
Situtives Führen ist die Schnittmenge eines Aufgabenbezogenen und eines Personenbezogenen Führungsstil. Dies bedeutet, dass das Verhalten des Vorgesetzten sich am Reifegrad des Mitarbeiteres orientiert.
Würzburg:
Nennen Sie die vier Phasen des situativen Führen nach Hersey und Blanchard!
Phase 1: Unterweisen- hohe Aufgabenorientierung , niedrige Reife des MA-niedrige Beziehungsorientierung
Phase 2: Verkaufen- hohe Aufgabenorientierung- niedrige Reife des MA- hohe Beziehungsorientierung
Phase 3: Partizipieren- Niedrige Aufgabenorientierung- hohe Reife des MA- hohe Beziehungsorientierung
Phase 4: Delegieren- Niedrige Aufgabenorientierung- hohe Reife des MA- niedrige Beziehungsorientierung
Würzburg:
Welche Formen bei der Wahl eines Lösungsansatz für ein Konflikgespräch gibt es?
- Einzelgespräch
- Gruppengespräch (Betroffene)
-Wachabteilung- Dienstbesprechung ( Leitung des WAL)
- Round Table ( Leitung "graue" Eminenz)
Würzburg:
Welche Aspekte sind bei der Führung eines Mitarbeitergespräches wichtig?
1
- besprechen spezifischer Inhalte
- regelmäßig oder bei Bedarf häufiger
-Gespräch orientiert sich an Personalbögen, Leitfäden, Checklisten oder Formulare
- Strukturiert
-Beurteilungskriterien müssen realen Anforderungen der Aufgabe entsprechen
- Aufgabenanalyse notwendig um geeignete Kriterien zu finden sind
Würzburg:
Welche Aspekte sind beim Führen eines Mitarbeitergesprächs wichtig?
- Darstellung der Gesprächsziele
-Rückblick und beidseiteige kritische Analyse
-Entwicklungspotenzial formulieren
-Proklamation neuer Ziele und Aufgaben
- wenn Nötig Zwischenschritte vereinbaren
-Zusammenfassung aller Ergebnisse
-Fortsetzungstermin vereinbaren, fals notwendig
-Ruhige Atmosphäre ohne Zeitdruck
-Neutraler Raum
- Gegenseitige Wertschätzunh sollte zu Beginn und Ende zum Ausdruck gebracht werden.