B4 Teil 1 Geretsried

Fragen zur Prüfung des Laufbahnlehrgangs B4 Teil 1 an der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried

Fragen zur Prüfung des Laufbahnlehrgangs B4 Teil 1 an der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried


T. M.
Diese Lernkarten vermitteln grundlegendes Wissen über Gefahrenabwehr, Einsatzplanung und Brandschutzmaßnahmen speziell für die Feuerwehrarbeit in Geretsried. Sie decken Themen wie BIO-Gefährdungen, Brandmeldeanlagen, Einsatzpläne, Führungsvorgänge nach FwDV 100 und rechtliche Grundlagen wie das BayFwG ab. Einsatzkräfte und Führungspersonal profitieren von diesem Wissen, um Einsätze sicher und effektiv zu planen und durchzuführen.
Flashcards
350
Students
184
Language
German
Category
Career Studies
Level
Other
Created / Updated
05.10.2016 / 16.09.2026

Cartes-fiches

15. Welches Gefährdungspotential bezüglich toxische Gase, herabfallende Teile, Ausbreitung und elektrischer  
      Schlag sind bei PV-Anlagen zu erwarten ? 

    - toxische Gase:    wie Gebäudebrand 
    - herabfallende Teile: wie Gebäudebrand 
             erhitztes Verbundglas kann durch Löschwasser bersten 
             Dachkonstruktion kann nach innen fallen 
    - Ausbreitung:   Kamineffekt bei Aufdach- und Fassadenanlagen 
                                            Brandabschnitte vorschriftswidrig durch brennbare Modulteile überbrückt 
                                            Brandgefahr durch Lichtbogen 
    - elektrischer Schlag:  Leitung von Modul zu Wechselrichter nicht komplett spannungsfrei 
                                            Unsachgemäßes trennen von Leitungen und Steckverbindungen 
                                            Lichtbogen 

14. Was sind 3 wichtige Punkte die der Einsatzleiter nach Beendigung des Einsatzes wissen sollte ?

    - Einsatzstelle im gesicherten Zustand verlassen 
    - Spannungsfreiheit wurde durch Fachfirma hergestellt 
    - Einsatzstelle an zuständige Person übergeben 

15. Welche Sicherheitseinrichtungen bei MRT-Anlagen gibt es ? 

    - elektrischer Not-Aus 
    - ablassen des Kühlmittels (Helium) Not-Quensch-Schalter 

16. Welche Gefahren bestehen bei der Notabschaltung von MRT-Anlagen? 

    - nach Not-Aus nur elektrische Spannung weg Magnet noch voll in Funktion ! 
    - nach Not-Quensch Austritt von tiefkaltem Helium (-269°C / 4 Kelvin) wann Magnetfeld abgebaut, kann nicht 
      angegeben werden ! 
    - Quenschen mit Betreiber abstimmen, da Anlage dadurch erheblich beschädigt wird 

17. Welche Gefahren bestehen bei MRT-Anlagen für Einsatzkräfte ? 

    - Magnetfeld (Atemschutz, Feuerlöscher, Axt, …..) 
    - elektromagnetische Strahlung 
    - tiefkaltes Helium (Erfrierungsgefahr) 
    - Elektrizität  
    Bei Atemschutzgeräten kann durch Kohlefaserflaschen die Gefahr reduziert werden, bei Lungenautomat und  
         Druckminderer weiterhin Funktionsstörungen möglich 
    ist Atemschutz unbedingt notwendig in einer MRT-Anlage, MUSS das Magnetfeld abgeschaltet werden ! 

1. In welche Kategorien wird Schutzkleidung unterteilt ? Definiere kurz ! 

    Schutzkleidung für den ABC Einsatz wird in die Formen 1 – 3 unterteilt. 
    Form 1: ausschließlicher Schutz vor Feststoffen, eingeschränkter Spritzschutz, weder flüssigkeits- noch gasdicht 
                   Persönliche Schutzausrüstung (PSA), Brandschutzkleidung, Schutzhaube (alle Hautstellen abgedeckt!) 
    Form 2: ausschließlicher Schutz vor Feststoffen, begrenzt flüssige Stoffe, eingeschränkt gasdicht 
                   z.B. Spritzschutzanzug 
    Form 3: Schutz vor Feststoffen, flüssigen Stoffe, und Gasen/ Dämpfen  
                   Chemikalienschutzanzug (CSA) 
    Bei allen Formen wird in der Regel umluftunabhängiger Atemschutz getragen oder nach Anweisung EL 

2. Ist eine Schutzkleidung der Form 1 bei einem Chlorgasaustritt zugelassen/ sinnvoll ? Begründe ! 

    Die Schutzkleidung der Form 1 besitzt keine Gasdichtigkeit und ist somit für den Gefahrstoff Chlorgas nicht  
    geeignet. Es besteht sonst eine hohe Eigengefährdung der Einsatzkräfte 

3. Was ist die kleinste taktische Einheit im ABC Einsatz 

    Der Zug 

4. Wie groß ist der Gefahren- und Absperrbereich im ABC- Einsatz ? 

    Der Gefahrenbereich sollte einem 50m Radius entsprechen, innerhalb diesen Bereiches nur Kräfte und Material  
    zur direkten Gefahrenabwehr Schutzkleidung, Atemschutz 
    Der Absperrbereich sollte einem 100m Radius entsprechen, innerhalb diesen Bereiches befinden sich  
    Bereitstellungsräume und Dekonbereiche der Gefahrenabwehrkräften 

5. Erläutern Sie die Begriffe Einsatztoleranzwert und Arbeitsplatzgrenzwert 

Der Einsatztoleranzwert (ETW) ist in ETW 1 und ETW 4 unterteilt. 
    ETW 1 beschreibt einen klar abgegrenzten ABC Einsatz von 1h 
    ETW 4 beschreibt den standardmäßig anzuwenden ABC Einsatz von 4h 
                      bei Einsatzdauer von < 4h, arbeiten ohne Atemschutz, ohne körperliche Schäden  
    Der Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) ist der Wert, der bei regelmäßig 8h täglich, max. 42h wöchentlich  
    max. erreicht/ aufgenommen werden darf (ehem. MAK- Wert) 

1. Wer wir bei einem Einsatz in einem BIO III Labor zusätzlich an der Einsatzstelle benötigt ? 

    - Desinfektor 
    - entsprechend sachkundiger/ geschulter Arzt 
    - Gesundheitsbehörde 
    - Fachkundige Person 

2. Wie werden biologische Stoffe beim Transport eingeteilt ? 

    Kategorie A: entsprechen der Risikogruppe 4 (oder S4) 
    Kategorie B: entsprechen den Risikogruppen 1,2 und 3 (oder S1, S2, S3) 

3. Was sagt die Gefahrnummer „606“ aus ? 

    Es handelt sich um einen „Ansteckungsgefährlichen Stoff“ 

1. Welche Aussagen können Sie über folgende chemische Stoffe treffen ! 
    a. Ammoniak 
    b. Schwefelwasserstoff 
 

    a. Ammoniak: 
        NH₃, gasförmig, farblos, stechender Geruch, leichter als Luft (bei Bindung mit Luftfeuchtigkeit auch schwerer  
        als Luft möglich), akute Toxizität, ätzend, wassergefährdend, Reiz- und Ätzwirkung auf den menschlichen  
        Körper, unter Druck verflüssigt, brennbar, Zündtemperatur 630°C, explosionsgefährlich,  
        Ex- Bereich 15-34 Vol %, bei Austritt tiefkalt (-33°C), in Wasser sehr gut löslich, auch bei starker Verdünnung  
        Bildung von Salmiakgeist 
    b. Schwefelwasserstoff 
        H₂S, gasförmig, farblos, fauler Eier Geruch, schwerer als Luft, akute Toxizität, entzündbar, wassergefährdend, 
        Reiz- und Ätzwirkung sowie Wirkung auf Blut/Nerven/Zellen auf den menschlichen Körper, brennbar,  
        Zündtemperatur 270°C, explosionsgefährlich, Ex- Bereich 4-45 Vol % 
 

1. Welche Aussagen können Sie über folgende chemische Stoffe treffen !

    c. Chlor 
    d. Salpetersäure 
    e. Schwefelsäure 

    c. Chlor 
        Cl, gasförmig, gelbgrüne Farbe, stechender Geruch, schwerer als Luft, akute Toxizität, ätzend, 
        wassergefährdend, Reiz- und Ätzwirkung auf den menschlichen Körper, unter Druck verflüssigt, nicht brennbar,  
        entzündend/ oxidierend, tiefkalt bei Austritt (-34°C), bildet Salzsäure bei niederschlagen mit Wasser (wenn,  
        nur mit sehr viel Wasser verdünnen, mehrerer Wasserwerfer), ab 1000ppm tödlich 
    d. Salpetersäure 
        HNO₃, in Reinform farblose Flüssigkeit, bei Licht und Wärme Zersetzung zu Stickoxiden unter Gelb- bis  
        Rotfärbung nitrose Gase, scharf stechender Geruch, entzündend/ oxidierend, ätzend, Reiz- und Ätzwirkung  
        auf den menschlichen Körper, mit Wasser mischbar 

    e. Schwefelsäure: 
        H₂SO₄, farb- und geruchlose Flüssigkeit, ätzend, Reiz- und Ätzwirkung auf den menschlichen Körper, mit  
        Wasser mischbar 

1. Welche Aussagen können Sie über folgende chemische Stoffe treffen ! 

  f.  Natronlauge 
    g. Kohlenstoffdioxid 
    h. Kohlenstoffmonoxid 

    f. Natronlauge: 
       NaOH, farblose Lösung, stark ätzend, auch verdünnt noch für Augen gefährlich, akut toxisch bei Hautkontakt  
       und Verschlucken, löst sich unter starker Wärmebildung sehr gut mit Wasser, pH Wert 14, zur Neutralisation  
       von Säuren, häufigste Verwendung in Labor und Industrie, Nahrungsmittelindustrie (reinigen, spülen,  
       entfernen), Landwirtschaft, Pharmaindustrie. Zur Entsorgung mit Säuren neutralisieren oder stark verdünnen 
    g. Kohlenstoffdioxid: 
       CO 2 , gasförmig, farblos, geruchlos, schwerer als Luft, unter Druck tiefgekühltes und verflüssigtes Gas,  
       Sauerstoffverdrängend Atemgift, ab 1,5 Vol. % toxisch, bei ca. 8 Vol. % innerhalb Minuten tödlich, Produkt  
       einer vollständigen Verbrennung/ Oxidation, wird als sauberes Löschmittel eingesetzt (rückstandsfrei) 
    h. Kohlenstoffmonoxid: 
        CO, gasförmig, farblos, geruchlos, leichter als Luft, entzündlich, toxisch, gesundheitsgefährdend, Wirkung auf  
        Blut/Nerven/Zellen auf den menschlichen Körper, ab ca. 0,01 Vol. % (100ppm) toxisch, bei ca. 0,5 Vol. % 
        (5000ppm)  innerhalb von Minuten tödlich, Zündtemperatur ca. 600°C, Ex- Bereich 12,5 – 75 Vol. %,  

2. Wo kommt Ammoniak vor ? 

    - Düngemittelproduktion 
    - Wärmeträger in Kühl- und Kälteanlagen 
    - Salpetersäuregewinnung 
    - Biogasanlagen 
    - Rauchgasreinigungsanlagen 
    - Kunstdüngerbrände 
    - Im Transportwesen auf allen Verkehrsträger 

3. Ist Ammoniak eine Säure oder eine Lauge ? 

    eine Lauge 

4. Wie ist der Wirkmechanismus von Ammoniak in Kälteanlagen ? 

    Verflüssigtes Ammoniak wird in Kälteanlagen verdampft und nimmt so sehr hohe Energien auf 

5. Wie löst sich Ammoniak in Wasser ? 

  Sehr gut in Wasser löslich, bildet auch bei starker Verdünnung eine ätzende Flüssigkeit (Salmiakgeist) 

6. Welchen pH-Wert zeigt Lackmuspapier (Indikatorpapier) wenn man Chlor mit Wasser bindet ? 

    Lackmusspapier ist ungeeignet, da Chlor in Wasser gelöst grundlegend erstmal neutral ist (pH 7), Papier wird  
    entfärbt. Möglichkeit besteht aber, dass sich Chlor mit Wasser zu Salzsäure verbindet, Lackmuspapier ROT 

7. Welche Gefahren gehen von einer Acetylenflasche aus ? 

   Acetylen: C2H2, Ex Grenzen 2,3 – 100 Vol%, poröses Material in der Flasche mit Aceton getränkt, darin Acetylen  
    unter Druck gelöst, bei zunehmender Wärmeentwicklung/ Brandbeaufschlagung Reaktionsprozess, entstehen  
    von Reaktionswärme,  Druckerhöhung Kettenreaktion bis Behälterzerknall. Frühzeitig ausreichend und lange  
    kühlen!!! (wenn stellenweise bedeutsamer oder ungewisser Erwärmung ausgesetzt) 

8. Wie hoch ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Schadstoffwolken ? 

   Sie liegt in der Regel bei 60 – 80% der Windgeschwindigkeit 

9. Aus welchen 4 Bereichen besteht der Gefahrendiamant ? 

    - Blau   Gesundheitsgefahr                                                      
    - Rot     Brandgefahr 
    - Gelb   Reaktionsgefahr 
    Bei diesen steht die Zahl 0 für keine Gefahr und die Zahl 4 für die größte Gefahr 
    - Weiß   Besondere Anweisungen 
    ein leeres Feld steht für keine besondere Gefahr und definierte Buchstabenkombinationen oder Symbole   
    unterstreichen die vorliegende Gefahr 

10. Erläutern Sie die seit 01.06.2015 alleingültigen GHS- Gefahrenpiktogramme von GHS01 bis GHS09. 

11. Was sagt der DG-EA Code (früher Hazchem Code) aus ? 

    Ein 2- oder 3-stelliger Code, der Angaben zu Löschmittel, Sicherheit, Maßnahmen, Reaktionsgefahr und evtl. zu  
    Gefahren für die Bevölkerung macht 
    Wird im deutschsprachigen Transportwesen nicht verwendet, bei Transportfahrzeugen aus dem nicht  
    deutschsprachigen Raum möglich. Wird als oranger Zettel/ Aufkleber direkt an der Ladung angebracht. 
    Kann über entsprechende Literatur Hommel, Datenbanken… entschlüsselt werden. 

12. Wie lange müssen Messergebnisse schriftlich dokumentiert werden ? 

30 Jahr 

13. Was sagen 100 Vol. % UEG aus 

    Abhängig vom Kalibriergas sind bei 100 Vol. % UEG, X Vol. % des Gas-Luft-Gemisches erreicht. Ab hier besteht  
    Explosionsgefahr ! Um die tatsächliche stoffspezifische UEG zu erhalten siehe Frage 14 

14. Wie kann die tatsächlich, vorhandene UEG ermittelt werden ? 

Tatsächliche UEG Vol. %  =    (Messwert x UEG Kalibriergas) : UEG vorhandenes Gas 

15. Welche Messstrategien gibt es ? 

    - Grenzmessung 
    - Eintauchen 
    - Kreuzen/ Durchstoßen 
    - Monitoring 

16. Wie sind brennbare Flüssigkeiten hinsichtlich ihrer Entzündbarkeit und des Flammpunktes eingeteilt ? 

    entzündlich    (R10)   Flammpunkt > 21°C 
    leichtentzündlich   (F)   Flammpunkt < 21°C 
    hochentzündlich  (F+)   Flammpunkt < 0°C 

17. Sie haben an einer Einsatzstelle einen IBC Behälter mit wenig Informationen. 
      Welche Möglichkeiten der Informationsgewinnung bezüglich der Produktidentifikation, Maßnahmen,  
      Gefahrenhinweise, Vorgehen etc. kennen Sie ? 

    Nachschlagewerke Fzg.   : Nüßler - Gefahrgutschlüssel, Kühn-Birett – Gefahrgut Ersteinsatz 
    Nachschlagewerke ILS  : Datenbanken: Eri-Cards, Hommel, MEMPLEX 
    Spezialkräfte     : TUIS 
    Sonstige      : Hersteller, Internet, Produktnamenverzeichnis 

Gefahreneinteilung?

1. Was ist hinsichtlich der Gefahrengruppen und Schutzkleidung beim A-Einsatz zu beachten ? 

    Gefahrengruppe I:   Einsatzkräfte können ohne Sonderausrüstung tätig werden 
    Gefahrengruppe II:  Einsatzkräfte nur mit Sonderausrüstung mind. Form 1 und PA, weiterhin Filmdosimeter und  
                                        Dosiswarngerät, evtl. Dosisleistungsmessgerät, Dekonmaßnahmen und Hygiene 
    Gefahrengruppe III: Einsatzkräfte nur mit Sonderausrüstung mind. Form 2 oder 3 und PA, weiterhin  
                                        Filmdosimeter und Dosiswarngerät, evtl. Dosisleistungsmessgerät, Dekonmaßnahmen und  
                                        Hygiene. Anwesenheit fachkundige Person 
    Bei Brand grundsätzlich Form 1 mit DIN EN 469 für Feuerschutzbekleidung 
    Transportunfall grundsätzlich wie Gefahrengruppe II 
    Terroristischen Anschlägen generell wie Gefahrengruppe III 

2. Wie sind die Gefahrengruppen A für den allgemeinen Bereich unterteilt/ definiert ? 

    Gefahrengruppe IA:  Aktivität bis 10⁴ fache der Freigrenze 
    Gefahrengruppe IIA:  Aktivität von 10⁴ bis 10⁷ fache der Freigrenze 
    Gefahrengruppe IIIA: Aktivität über 10⁷ fache der Freigrenze 
    Betrifft nicht das Transportwesen ! 

3. Wie sind die Grenzwerte von radioaktiven Versandstücken im Transportwesen ? 

    Kategorie I:  max. 5 µSv/h an der Oberfläche (Freigestellt, nicht kennzeichnungspflichtig), Transportkennzahl 0 
    Kategorie II:  max. 500 µSv/h an der Oberfläche, Ortdosisleistung (ODL) in 1 m ≤ 10 µSv/h, Transportkennzahl ≤ 1 
    Kategorie III:  max. 2000 µSv/h an der Oberfläche, ODL in 1 m ≤ 100 µSv/h, Transportkennzahl ≤ 10 

4. Was sagt die Transportkennzahl auf dem Gefahrzettel aus ? 

    Transportkennzahl x 10 = max. Dosisleistung (µSv/h) in 1 m Abstand    
    Wenn der Wert höher ist, muss von einer beschädigten Verpackung ausgegangen werden !  

5. Was können Sie über die Strahlenexposition von Einsatzkräften sagen. 

    - Schutz von Sachwerten 15 mSv je Einsatz 
    - Zur Abwehr von Gefahren für Personen und Verminderung einer wesentlichen Schadensausweitung nicht mehr  
       als 100 mSv je Einsatz/ je Kalenderjahr 
    - Zur Rettung von Menschenleben nicht mehr als 250 mSv je Einsatz/ einmal im Leben 

6. Dekontamination bei atomarer Strahlung kann zu 90 % wie erreicht werden ? 

    Durch Entkleidung des Betroffenen kann eine 90% Dekontamination erreicht werden. 

7. Sie müssen einen Trupp zur Abwehr einer Gefahr für Personen in einem Gefahrenbereich mit einer Dosisleistung  
     von 0,6 Sv/h einsetzen. Wie lange darf seine Aufenthaltsdauer sein ? 

    0,6 Sv = 600 mSv bei 100 mSv je Einsatz/ je Kalenderjahr Aufenthaltsdauer 10 min. 

Étudier