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A. P.
Diese Lernkarten befassen sich mit den Grundlagen der Systemdynamik und Regelungstechnik auf einem fortgeschrittenen Niveau. Sie behandeln verschiedene Arten von Strecken wie PT1-, I- und P-Strecken, deren Eigenschaften, Gedächtnis und reale Beispiele. Zudem werden Konzepte wie Differenzengleichungen, Differentialgleichungen, Impulsantwort und Stabilität erklärt. Diese Lernkarten sind ideal für Studierende und Ingenieure, die ihr Verständnis von dynamischen Systemen und deren mathematischer Beschreibung vertiefen möchten.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Catégorie
Technique
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Autres
Créé / Mis à jour
28.07.2015 / 22.08.2016

Cartes-fiches

Was ist der Unterschied zwischen zeitdiskreten und zeitkontinuierlichen LTI-Systemen?

zeitdiskrete verarbeiten Signale der Laufvariablen n (keine Zeitinformation)

 

zeitkontinuierliche verarbeiten Signale der Zeitvariablen t (Zeitinformation)

Was haben zeitdiskrete und zeitkontinuierliche LTI-Systeme gemeinsam?

eide beschreiben dynamische Systeme

Was macht der Verzögerungsoperator „D“?

Er verschiebt den Wert der Laufvariablen um eine Stelle zurück

 

Beispiel: D(x[n])=x[n-1]

Was ist die Entsprechung zum Verzögerungs-operator „D“ bei zeitkontinuierlichen Systemen?

Die Ableitung nach der Zeit (d/dt)

Nennen Sie ein Beispiel für ein reales System 1.Ordnung.

Mechanisch: Dämpfer

 

Elektrisch: RC-Netzwerk; RL-Netzwerk

 

Thermisch: Heizung

 

Allgemein: Verzögerung 1.Ordnung
(P-T1 Verhalten)

Nennen Sie ein Beispiel für ein reales System 2.Ordnung.

Mechanisch: Feder-Masse; Feder-Masse-Dämpfer-Pendel

 

Elektrisch: RLC-Netzwerk (Schwingkreis)

 

Allgemein: Schwingfähige Systeme
(P-T2 Verhalten)

Was repräsentiert die homogene Lösung einer Differenzengleichung?

Das dynamische Verhalten des ungestörten Systems
(Eingang=0; Anfangsbedingung≠0 möglich)

 

Das transiente Verhalten
(nur bei linearen+stabilen)

Was repräsentiert die partikuläre Lösung einer Differenzengleichung?

Das dynamische Verhalten des Systems mit Eingangssignal ≠0

 

Das stationäre Verhalten
(nur bei linearen+stabilen)

Markieren Sie die Sprungantwort und die Impulsantwort eines Systems 1.Ordnung

..

Nennen Sie ein Beispiel für ein System mit Gedächtnis und ein Beispiel für ein System ohne Gedächtnis.

Mit Gedächtnis:

dynamisches System z.B.: Pendel, Heizung, chemischer Prozess

 

Ohne Gedächtnis:

statisches System z.B.: Tragwerk, elektrischer Widerstand

Wie können Sie LTI-Systeme mathematisch beschreiben?

Differenzengleichung (zeitdiskret)

 

Differentialgleichung (zeitkontinuierlich)

Welche Systeme sind immer kausal?

physikalische (also reale) Systeme

Welche Bedeutung hat die Impulsantwort eines LTI-Systems?

Sie charakterisiert das System vollständig

 

Durch Faltung mit der Impulsantwort kann die Antwort des Systems auf jeden beliebigen Eingang berechnet (!) werden.

Was ist BIBO-Stabilität?

„bounded input bounded output“ Stabilität:

 

System reagiert auf beliebiges beschränktes Eingangssignal mit beschränktem Ausgangssignal

Ordnen Sie die Begriffe Differentialgleichung so in Bild 1.1 (Frey/Bossert) ein, dass Signale und Systeme miteinander kompatibel sind.

 

 

 

A) oben links: Differenzengleichung

B) oben links: Differentialgleichung

C) oben rechts: Differenzengleichung

D) oben rechts: Differentialgleichung

E) unten links: Differenzengleichung

F) unten links: Differentialgleichung

G) unten rechts: Differenzengleichung

H) unten rechts: Differentialgleichung

B) oben links: Differentialgleichung

 

C) oben rechts: Differenzengleichung

 

F) unten links: Differentialgleichung

 

G) unten rechts: Differenzengleichung

Was ist der Zusammenhang zwischen der Sprungantwort und der Impulsantwort eines  LTI-Systems?

Die Impulsantwort ist die erste zeitliche Ableitung der Sprungantwort

 

Die Sprungantwort ist das zeitliche Integral der Impulsantwort

Wenn Sie ein LTI-System mit nur einem einzigen Signal testen (sprich: in dessen Eingang geben) dürften, welches Signal würden Sie wählen, um maximal verwertbare Information im Ausgangssignal zu erhalten?

der Impuls

Wenn Sie mit dem richtigen Signal getestet haben:

Welche Möglichkeiten bietet Ihnen das Antwortsignal im Sinne der Systemdynamik?

Überprüfung der Systemeigenschaften:

Kausalität, Stabilität, Gedächtnislänge

 

Mit Hilfe der Faltungsoperation:

Berechnung des Ausgangssignals zu einem beliebigen Eingangssignal

Nach welchen Kriterien werden Regelstrecken eingeteilt?

Nach ihrem zeitlichen Verhalten

UND

mit Ausgleich / ohne Ausgleich

Was ist ein reales Beispiel für eine P-Strecke (proportionale Strecke)?

z.B.: ohmscher Widerstand; hydraulisches System (inkompressibel)

Hat eine P-Strecke (proportionale Strecke) ein Gedächtnis?

NEIN

Was ist ein reales Beispiel für eine PT1-Strecke (proportional mit Verzögerung 1.Ordnung)?

z.B.: elektrische Heizung; Masse-Dämpfer-System

Hat eine PT1-Strecke (proportional mit Verzögerung 1.Ordnung) ein Gedächtnis?

JA (endliches Gedächtnis)

Was ist ein reales Beispiel für eine I-Strecke (integrierend, ohne Verzögerung)?

z.B.: Füllstandsstrecke (Wasser, Getreide etc.); Position Spindelantrieb

Hat eine I-Strecke (integrierend, ohne Verzögerung) ein Gedächtnis?

JA (unendliches Gedächtnis)

Eine P-Strecke ist eine…

 

A) mit Ausgleich

B) ohne Ausgleich

A) mit Ausgleich

Bei positiver Rückkopplung ist die Regel-differenz „e“ gleich Null, wenn der Istwert dem Sollwert entspricht.

A) wahr

B) falsch

B) falsch

Bei negativer Rückkoppelung ist die Regel-differenz „e“ gleich Null, wenn der Istwert dem Sollwert entspricht.

A) wahr

B) falsch

A) wahr

Eine I-Strecke ist eine Strecke…

 

A) mit Ausgleich

B) ohne Ausgleich

B) ohne Ausgleich

Eine PT1-Strecke ist eine Strecke…

 

A) mit Ausgleich

B) ohne Ausgleich

A) mit Ausgleich

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