Atome
Atommodelle, Atomorbitaltheorie, Aufbau von Atomen, etc.
Atommodelle, Atomorbitaltheorie, Aufbau von Atomen, etc.
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Lernkarten
Die zwei wichtigsten Formeln, die Photonen und elektromagnetische Strahlung beschreiben.
- c = lambda * f
- E = h * f
Entstehung Linienspektrum / Atomspektrum
Wird eine chemische Substanz erhitzt, so strahlt diese Licht ab. (Elektronen werden auf eine höhere Bahn angehoben) Wird dieses Licht mit einem Prisma in die einzelnen Wellenlängen gebrochen, dann erhält man Linienspektren, die für jedes Element verschieden sind.
Gleichung für Frequenz des abgestrahlten Lichts bei Atomen.
f = z2 * RH * (1/n12 - 1/n22)
z: Ordnungszahl
n: Schalenzahl/Periode
Bohrsches Atommodell
eine Folgerung der Linienspektren
- Elektronen bewegen sich nur auf bestimmten Kreisbahnen (Schalen) --> Diskrete Energie
- Jede Schale eine bestimmte Energie
- Elektronen können auf höhere Bahnen angeregt werden, fallen dann wieder unter Strahlungsemission zurück in den Grundzustand.
Namen der Folgen von Spektrallinien
Lyman-Serie: zurück auf 1. Schale
Balmer-Serie: zurück auf 2. Schale
Paschen-Serie: zurück auf 3. Schale
Brackett-Serie: zurück auf 4. Schale
Was ist die Kernaussage von der De-Broglie-Gleichung
Jedes bewegte Objekt kann als Teilchen wie auch als Welle beschrieben werden.
lambda = h / (m*c)
für Materie lambda = h / (m*v)
Heinsebergsche Unschärferelation
Es ist unmöglich den Impuls und den Ort eines Teilchens gleichzeitig zu bestimmen.
dx * (m*dv) >= h / (4*pi)
Folgerung: Elektronen können sich nicht auf Kreisbahnen bewegen.
Nutzen der Schrödingergleichung
Dient der Berechnung der Wellenfunktionen (Orbitale) der Elektronen in Atomen.
Das Quadrat der Wellenfunktion gibt die Wahrscheinlichkeit ein Elektron an einem gewissen Ort anzutreffen.
Was ist ein Atomorbital
ein 3-D Modell der Wellenfunktion von Elektronen von einem Atom. zeigen den wahrscheinlichsten Aufenthaltsbereich von Elektronen.
Ein AO wird durch die 3 Quantenzahlen beschrieben.
Die Vier Quantenzahlen.
- Hauptqu. n = 1,2,3,.... Schale, energie
- Nebenqu. l=0,1,2,...,n-1 Unterschale
- Magnetqu. m = -l,...,0,..., +l Orbitale
- Spinqun. s = +-1/2 Spinzustand
Eigenschaften von s-Orbitale
- spährisch
- l = 0
- 1 Orbital pro Schale
Eigenschaften von p-Orbitalen
- Hantelförmig
- entlang d. Achsen
- l = 1
- 3 entartete Orbitale pro Schale
Eigenschaften von d-Orbitalen
- 5 entartete Orbitale pro Schale
wieso kommt ein 3d Orbital erst nach dem 4s Orbital?
Aufgrund gegenseitiger Durchdringung und Abschirmung
Pauli Prinzip
- Alle Elektronen in einem Atom müssen sich mind. in einer Quantenzahl unterscheiden.
- 2 Elektronen pro Orbital
Hund'sche Regel
Zuerst alle entarteten Orbitale einfach mit Elektronen mit gleichem Spin besetzen
diamagnetisch
leicht vom Magnet abgestossen
gepaarte e
paramagnetisch
vom magneten angezogen durch ungepaarte e
Paramagnetismus ist viel stärker als Diamagnetismus
Strukturanalyse am Kristall
Mit Hilfe der Bragg-Streuung kann man den Abstand zwischen den Teilchen in Kristallen herausfinden.
n*lambda = 2*d*sin(alpha)
Atomgrösse
Laut Wellenmechanik hat ein Atom keine genau definierte Grösse, sondern nur einen Bereich, wo sich die Elektronen mit höchster Wahrscheinlichkeit befinden. Die abstossende Kraft zwischen zwei Atomen ist immer gleich, aber die anziehende Kraft variiert und entscheidet so über den radius der Bindung.
Kovalenzradius, Van-der-Waals-Radius, Ionenradius, Metallradien
Atomradien
- zunahme in der Gruppe --> weniger Kernladung durch Abschirmung
- Abnahme in der Periode --> e in gleicher Schale schirmen kaum ab. Ausnahme Übergangsmetalle: hier werden d-Orbitale besetz, weshalb gegen ende die radien sogar zunehmen.
Ionisierungsenergie
Energie, um einem Atom im Gaszustand ein e zu entfernen.
- zunahme innerhalb Periode, da effektive Kernladung zunimmt
- abnahme in Gruppe, da atome grösser werden
Ausnahmen: Ionisierungsenergie ist grösser bei
- Edelgasen
- halb besetzten p obitale
- äusserstes s-orbital besetzt und wenn vorhanden d orbital vollbesetzt
Gitterenergie
Energie, die bei der Bildung von Ionen in der Gasphase frei wird.
Sie ist umso grösser je
- höher die Ladung (wichtiger)
- kleiner die Ionen
Edelgas- und pseudo Edelgaskonfigurationen
Sind besonders stabil
- s2
- s2p6
- d10 (die letzten zwei Gruppen der Nebenelemente und 3. Hauptgruppe)
- d10s2 (3,4 und 5 Hauptgruppe ab 4. Periode, da dort erst d-Orbitale vorhanden)
Elektronenaffinität
Energie, die bei der Aufnahme eines e durch ein Atom in der Gasphase umgesetzt wird.
- steigt bei kleineren Atomen, da e näher am Kern
- stabile Elektronenkonfigurationen nehmen schwerer e auf.
Elektronegativität
mass für die Fähigkeit eines Elements in einer kov. Bindung die Bindungselektronen an sich zu ziehen.
Mass für die Polarisierbarkeit einer Bindung.
psi = k ( I + Eea)