Teil 2 FaGe


Betty H_
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Atmung und ihre Störungen auf Berufsschulniveau. Sie behandeln Themen wie Atemvolumen, Dyspnoe, Asthma und COPD, sowie Atemrhythmus-Abweichungen und Atemgeräusche. Die Karteikarten sind besonders nützlich für angehende Mediziner, die sich mit den physiologischen und pathologischen Aspekten der Atmung vertraut machen möchten.
Karten
8
Lernende
59
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
23.06.2014 / 27.09.2025

Lernkarten

Welche Atemgeräusche gibt es?

  • Schnarchen
  • Stridor "pfeifend" ( Verengung/ Verlegung der Atemwege)
  • Röchelnd, keuchend (körp. Anstrengung/ Dyspnoe)
  • Rasselgeräusche (trocken: COPD, Asthma / feucht: Lungenödem) 

Norm: geräuschlos

 Was passiert bei Atemanstrengung?

 

Es muss die Atemhilfsmuskulatur eingesetzt werden um zu atmen

Ursache: Dyspnoe (aufgrund von Asthma, Pneumonie, Bronchialkarzinom, COPD, Herzinsuffizienz...)

Physiologische Kriterien zum Atemrhythmus?

Eupnoe= normale Atmung

  • regelmässige Folge von Einatmung, Ausatmung, Atempause
  • Ausatmung doppelt so lang wie Einatmung
  • Atmung rhytmisch, gleichmässig tief, ruhig, geräuschlos

Im Verhältnis 1:4 zum Puls

 

Welche Atemthythmus-Abweichungen gibt es und wodurch werden sie ausgelöst?

Cheyne-Stokes-Atmung

An-/abschwellende Atmung mit langen Atempausen

  • Harnvergiftungen (Urämie) wegen Nierenversagen
  • Erkrankungen d. Gehirns z.B. Apoplexie
  • in der Sterbephase als Zeichen d. nahen Todes

Schnappatmung

Einzelne schnappende Atemzüge bei geöffnetem Mund, mit langen Pausen

  • Schädigung des Atemzentrums
  • kurz vor dem Tod
  • Frühgeburten

Biotsche Atmung

Grosse, tiefe, stossweise Atmung, durch lange Atempausen unterbrochen

  • Meningitis (Hirnhautentzündung)
  • Hirntumoren
  • Hirndruckerhöhung

Kussmaulsche-Atmung

Vertiefte Atmung bei normaler Atemfrequenz

  • Intoxikationen
  • Azidose bei diabetischem Koma

Was ist das Atemvolumen?

Das Atemvolumen gibt Auskunft über die Leistungsfähigkeit der Lunge + kann in verschiedene Messwerte unterteilt werden:

  • Atemzugsvolumen
  • Vitalkapazität
  • Inspirationskapazität
  • In-/Exspiratorisches Reservevolumen
  • Residualvolumen
  • Totale Lungenkapazität

Was kann bei der Atmung noch beobachtet werden?

Husten + Sputum

Welche Hustenarten gibt es?

Trockener Reizhusten (unproduktiv, quälend, bellend)

Erkältung, Keuchhusten, Allergien

Produktiver Husten (abhusten von Sekret)

Erkältung, Bronchitis, Asthma

Chronischer Husten

langjährige, starke Raucher

COPD

Asthma

Lungenemphysem

chronische Sinusitis

 

Was kann man beim Sputum beobachten?

  • Menge
  • Farbe
  • Konsistenz
  • Beimengungen (Schleim, Eiter, Speichel, Blut, Gewebeteile, Nahrungsreste, Mikroorganismen)

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