Pflege HF


E. A.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Anatomie und Physiologie der Atmung, geeignet für medizinische oder biologische Studien. Sie decken die Struktur und Funktion der Lunge, den Gasaustausch in den Alveolen, sowie die Steuerung der Atmung durch das Zwerchfell und die Atemhilfsmuskulatur ab. Die Karteikarten erklären auch die Berechnung der Sauerstoffflascheninhalt, die Normwerte der Atemfrequenz und die verschiedenen Atemvolumina. Ideal für Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis der Atmungsphysiologie vertiefen möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
21.10.2014 / 17.10.2024

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Was versteht man unter äusserer und innerer Atmung?

Bei der Äusseren Atmung ist die Rede vom Gasaustausch und bei der inneren um die Zellatmung d.h. die Verbrennung der Nährstoffe, hierbei wird O2 verbraucht. 

Was sind die Aufgaben des Atmungssystems?

Gasaustausch, PH-Wert Regulierung

Welche Teile der Atemwege bezeichnet man als obere Atemwege?

Nase, Nasennebenhöhlen, Rachen

Was gehört zu den unteren Atemwegen?

Kehlkopf, Luftröhre, Bronchien, Lungen

Welche Funktion hat die Nase?

  • Erwärmung, Vorreinigung und Anfeuchten der Atemluft
  • Beherbergung des Riechorgans
  • Resonanzraum für die Stimme
  • Überschüssige Tränenflüssigkeit auffangen und ableiten

In welche drei Teile kann der Rachen (Pharynx) unterteilt werden?

  • Nasopharynx
  • Oropharynx
  • Laryngopharynx

Welche Funktion hat der Kehlkopf (Larynx)?

 

  • Verschliesst bei der Nahrungsaufnahme die unteren Luftwege
  • Hauptorgan der Stimmbildung

Wie kommt es zur Einatmung (Inspiration), Ausatmung (Exspiration)?

Inspiration:

Das Zwerchfell spannt sich an, Zwischenfellkuppel senkt sich und dehnt die Lunge indem sie diese nach unten zieht. Unterstützend ziehen sich die verspannten äusseren Zwischenrippenmuskeln zusammen und erweitern den Brustkorb. Der Druck in den Alveolen sinkt und es strömt Luft in die Lungen.

 

Exspiration:

Äussere Zwischenrippenmuskeln und Zwerchfell erschlaffenà Verengung des Brustkorbs. Innere Zwischenrippenmuskeln ziehen sich zusammen. Druck kehrt sich um in Alveolen und es strömt Luft heraus.

Beschreiben Sie den Gasaustausch in der Lunge.

O2 diffundiert aus den Alveolen ins Blut, CO2 umgekehrt aus dem Blut in die Alveolen

Beschreiben Sie den Sauerstofftransport im Blut.

 

Der über die Lungen aufgenommene Sauerstoff diffundiert grössten Teils direkt in die Erythrozyten indem er sich an das Eisen des Hämoglobins andockt.

Was gehört genau zur Atemhilfsmuskulatur?

 

Grosser und kleiner Brustmuskel, vorderer und hinterer oberer Sägezahnmuskel, die Treppenmuskeln an der Brustwand und der Kopfwender (Sternocleidomastoideus)

Wodurch wird die Atmung gesteuert?

Durch das Atemzentrum, der im verlängertem Rückenmark liegt. (medulla oblongata)

 

Welche Atemfrequenz ist für einen Erwachsenen normal?

14 - 16 Atemzüge pro Min.

Wie lässt sich die Lungenfunktion überprüfen?

Mit Hilfe der Spirometrie kann die Lungenfunktion überprüft werden. Hierzu bläst der Patient über einen Schlauch in ein Spirometer, welches seine Atmungskurve aufzeichnet.

Erklären Sie die Begriffe: Ventilation, Diffusion, Perfusion mit je einem Beispiel der Störung.

Ventilation: Belüftung der Lungen (Hypoventilation z.B. Aspiration mit Nahrung)

Diffusion: O2 Aufnahme und Abgabe. (Diffusionsstörung z.B. COPD)

Perfusion: Durchblutung (Perfusionsstörung z.B. eine Lungenembolie)

Beschreiben Sie folgende Lungen bzw. Atemvolumina mit ihren Normwerten:

  • Totraum
  • Atemzugsvolumen
  • Vitalkapazität
  • Residualvolumen
  • Inspiratorisches Reservevolumen
  • Exspiratorisches Reservevolumen
  • Totalkapazität

  • Totraum:150 ml (Nimmt nicht am Gasaustausch teil)
  • Atemzugsvolumen: 0.5 L
  • Vitalkapazität: 5.0 L (Maximal ein-und ausatembares Volumen)
  • Residualvolumen: 1.2 L (Menge der Luft in der Lunge, nach einer maximalen ausatmung)
  • Inspiratorisches Reservevolumen: 3L (Menge die nach einer normalen Atmung noch eingeatmet werden kann.
  • Exspiratorisches Reservevolumen: 1.2 L (Menge die nach normalen Atmung noch ausgeatmet werden kann)

             Totalkapazität: 6 L

Welche Beobachtungskriterien zur Atmung gibt es?

  • Atemtyp (Brustatmung, Bauchatmung)
  • Atemfrequenz (Tachypnoe, Bradypnoe, Apnoe, Dyspnoe, Orthopnoe)
  • Atemqualität (Atemtief, Atemgeräusch, Atemanstrengung)
  • Atemrhythmus
  • Atemgeruch

Normwerte Atemfrequenz

In Ruhe beträgt die Atemfrequenz normalerweise:

  • beim Neugeborenen etwa 40-45 Atemzüge/min
  • beim Säugling etwa 35-40 Atemzüge/min
  • beim Kleinkind etwa 20-30 Atemzüge/min
  • beim Kind etwa 16-25 Atemzüge/min
  • beim Erwachsenen etwa 12-18 Atemzüge/min

Wie berechnet man den Inhalt einer Sauerstoffflasche aus?

 

Volumen mal Druck geteilt durch Verbrauch pro Minute ergibt die verbleibende Nutzungszeit.

Bsp.                2l  x 200 bar  : 4l  = 100 Minuten

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