Arbeitsorganisation
02 GM 08 Pflegemanagement
02 GM 08 Pflegemanagement
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Cartes-fiches
Delegieren und Verantwortung:
Auftraggeberin (Dipl.)
- Delegationsverantwortung: Sie ist verantwortlich dafür, was sie an wen delegiert
- Rechenschaftspflicht Ergebnis: Verantwortlich für das Gesamtergebnis der Pflege
- Beaufsichtigung: Hängt ab vom Ausbildungsstand der Delegationsempfängerin
Delegieren und Verantwortung
Auftragnehmerin Studierende HF.
- Übernahmeverantwortung: Sie ist verantwortlich dafür, was sie übernimmt, Hängt vom Ausbildungsstand ab
- Durchführungsverantwortung: Die Verantwortung für die korrekte Ausführung des Auftrages, ist ebenfalls an den Ausbildungsstand gebunden.
Definition Arbeitszuteilung:
Die Übertragung der Verantwortung und Rechenschaftspflicht für eine Tätigkeit von einer Person auf eine andere Person mit vergleichbaren Kompetenzen und formaler Qualifikation
Die Tätigkeit muss einer Person übertragen werden die über bestimmte Fähigkeiten und Kenntnnisse sowie über ein bestimmtes Urteilsvermögen verfügt.
Die Tätigkeit muss innerhalb eines definierten Aufgabenbereichs dieser Person liegen.
Delegationsprinzipien:
5 R des Delegierens nach NSCBN
- Richtige Aufgabe
- Richtige Bedingungen
- Richtige Person
- Richtige Anleitung/Kommunikation
- Richtige Beaufsichtigung
Voraussetzungen seitens der Organisation (für kompetentes Delegieren)
- Strategie, Ziele der Institution sind klar definiert
- Struktur, Beschreibung von Prozessen, Funktionen und Rollen (klare Stellenbeschreibung)
- Kultur, Verhalten, Werte, Normen der MAs (Werden verändrete Rollen z.B. thematisiert?)
Delegieren als Entscheidungsprozess: Kelly Heidenthal nennt fünf Schritte der Prozesse:
- Ist eine Entscheidung nötig?
- Was ist das Ziel oder anzustrebende Ergebnis?
- Welche Varianten, Alternativen oder Massnahmen dazu gibt es, welche Konsequenz/Vorteile haben diese?
- Wählen sie die beste Variante
- Bewerten sie die Variante, wurde das Ziel erreicht?
Delegationsauftrag erteilen:
Die 4 Cs der Kommunikation beim Delegieren:
- Clear: Ist klar was ich sage?
- Concise: Gebe ich nur die nötigsten Anweisungen? oder wird der Auftrag durch unnötige Informationen unverständlich?
- Correct: Stimmen die Anweisungen fachlich?
- Complete: Habe ich alle erforderlichen Informationen gegeben?
Grenzen der Delegation
Delegation als Allerweltsheilmittel:
- Miller schreibt z.B. dass der hohen Arbeitsbelastung entgegengewirkt erden muss. Gegen Stress gäbe es eine Lösungund die heisse Delegation.
Schwierigkeiten/ Grenzen beim delegieren:
- Glaubenssätze, Haltungen, Angst sich unbelibet zu machen
- Fehlende Rahmenbedingungen seltens Institution
- Falsche Situationseinschätzungen
- Kommunikationsprobleme/ Zusammenarbeitsprobleme
- Falsche Priorisierung: Tun was einem zuerst begegnet, Weg des geringsten Widerstandes gehen, plötzlichen Einfällen folgen, wer sich bemerkbar macht wird gehört.
- Zu viel Delegation
Delegation Positive und Negative Aspeckte:
Positiv:
- Im voraus planen
- Der Ton ist wichtig
- Genug Zeit
- Klare Kompetenzen
- Kompetenzen erweitern
- Einführung lernende Delegation üben
- Zeit sparen
Negativ:
- Im vorbeilaufen
- Sachen, die sie nicht gerne machen
- Aufgaben erhalten, die nicht unsere Kompetenz ist
- Wenn man keine Rückmeldung erhält, ob etwas erledigt ist.