Arbeitsorganisation

02 GM 08 Pflegemanagement

02 GM 08 Pflegemanagement


D. S.
Diese Lernkarten behandeln die Prinzipien und Methoden der Arbeitsorganisation im medizinischen Bereich auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf die effektive Delegation von Aufgaben, den Umgang mit Störungen und die Priorisierung von Tätigkeiten, wobei Schlüsselbegriffe wie "Delegation", "Störung" und "Prioritäten" im Mittelpunkt stehen. Besonders nützlich sind sie für Pflegekräfte und Studierende, die ihre Arbeitsabläufe optimieren und effizienter gestalten möchten, um den Anforderungen des Pflegealltags gerecht zu werden.
Flashcards
34
Students
28
Language
German
Category
Medical
Level
University
Created / Updated
20.09.2016 / 13.10.2025

Flashcards

Delegieren und Verantwortung: 
Auftraggeberin (Dipl.) 

- Delegationsverantwortung: Sie ist verantwortlich dafür, was sie an wen delegiert

- Rechenschaftspflicht Ergebnis: Verantwortlich für das Gesamtergebnis der Pflege

- Beaufsichtigung: Hängt ab vom Ausbildungsstand der Delegationsempfängerin 

Delegieren und Verantwortung 
Auftragnehmerin Studierende HF. 

- Übernahmeverantwortung: Sie ist verantwortlich dafür, was sie übernimmt, Hängt vom Ausbildungsstand ab 

- Durchführungsverantwortung: Die Verantwortung für die korrekte Ausführung des Auftrages, ist ebenfalls an den Ausbildungsstand gebunden.

Definition Arbeitszuteilung: 

Die Übertragung der Verantwortung und Rechenschaftspflicht für eine Tätigkeit von einer Person auf eine andere Person mit vergleichbaren Kompetenzen und formaler Qualifikation 
Die Tätigkeit muss einer Person übertragen werden die über bestimmte Fähigkeiten und Kenntnnisse sowie über ein bestimmtes Urteilsvermögen verfügt. 
Die Tätigkeit muss innerhalb eines definierten Aufgabenbereichs dieser Person liegen. 

Delegationsprinzipien:
5 R des Delegierens nach NSCBN 

- Richtige Aufgabe
- Richtige Bedingungen
- Richtige Person
- Richtige Anleitung/Kommunikation
- Richtige Beaufsichtigung 

Voraussetzungen seitens der Organisation (für kompetentes Delegieren) 

- Strategie, Ziele der Institution sind klar definiert
- Struktur, Beschreibung von Prozessen, Funktionen und Rollen (klare Stellenbeschreibung)
- Kultur, Verhalten, Werte, Normen der MAs (Werden verändrete Rollen z.B. thematisiert?) 

Delegieren als Entscheidungsprozess: Kelly Heidenthal nennt fünf Schritte der Prozesse: 

- Ist eine Entscheidung nötig?
- Was ist das Ziel oder anzustrebende Ergebnis?
- Welche Varianten, Alternativen oder Massnahmen dazu gibt es, welche Konsequenz/Vorteile haben diese?
- Wählen sie die beste Variante
- Bewerten sie die Variante, wurde das Ziel erreicht? 

Delegationsauftrag erteilen:
Die 4 Cs der Kommunikation beim Delegieren: 

- Clear: Ist klar was ich sage?
- Concise: Gebe ich nur die nötigsten Anweisungen? oder wird der Auftrag durch unnötige Informationen unverständlich?
- Correct: Stimmen die Anweisungen fachlich?
- Complete: Habe ich alle erforderlichen Informationen gegeben? 

Grenzen der Delegation
Delegation als Allerweltsheilmittel: 

- Miller schreibt z.B. dass der hohen Arbeitsbelastung entgegengewirkt erden muss. Gegen Stress gäbe es eine Lösungund die heisse Delegation. 

Schwierigkeiten/ Grenzen beim delegieren:

- Glaubenssätze, Haltungen, Angst sich unbelibet zu machen
- Fehlende Rahmenbedingungen seltens Institution
- Falsche Situationseinschätzungen
- Kommunikationsprobleme/ Zusammenarbeitsprobleme
- Falsche Priorisierung: Tun was einem zuerst begegnet, Weg des geringsten Widerstandes gehen, plötzlichen Einfällen folgen, wer sich bemerkbar macht wird gehört. 
- Zu viel Delegation 

Delegation Positive und Negative Aspeckte: 

Positiv:
- Im voraus planen
- Der Ton ist wichtig
- Genug Zeit
- Klare Kompetenzen
- Kompetenzen erweitern
- Einführung lernende Delegation üben
- Zeit sparen 

Negativ:
- Im vorbeilaufen
- Sachen, die sie nicht gerne machen
- Aufgaben erhalten, die nicht unsere Kompetenz ist 
- Wenn man keine Rückmeldung erhält, ob etwas erledigt ist. 
 

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