Anurie e1
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Flashcards
Wann liegt eine Anurie vor? welche Typen gibt es?
Ausscheidung von keinem oder wenig Urin, entweder falsche oder echte Anurie
Falsche anurie: Ursache postrenal, z.B. ein Vreschluss der ableitenden Harnwege mit akutem Harnverhalt
Echte Anurie: die Nierenfunktion selbst ist gestört ( z.B. akutes ischämisches Nierenversagen)
Was bewirkt der Autoregulationsmechanismus der Niere (wie heist das zugehörige Krankheitsbild bei Fehlen?)
Er stellt sicher dass die Niere auch dannnoch durchblutet wird, wenn der systemische Blutdruck bis auf 75 mmHg sinkt
erst unter diesem Wert (plötzlicher Blutverlust) nimm die Nierendurchblutung ab.
dann kommt es zum Krankheitsbild des ischämischen Nierenversagens: Die Niere entwickelt keinen Urin mehr, und es entwickeln sich Symptome die auf eine stark verminderte Nierenfunktion zurückzuführen sind
Definition der Niere
die paarigen Nieren liegen peritoneal im Bauchraum. Sie enthalten die harnbildenden Strukturen ( Nephrone und Sammelrohre) sowie im sinus renalis die harnsammelnden Strukturen ( Nierenkelche und Nierenbecken). Der Harnleiter ist die Verbindung zur Harnblase.
Funktion der Nieren:
Konstanterhaltung (Homöostase) der Körperflüssigkeiten ( Menge, Osmolarität, pH-Wert, Ionenkonzentration)
Ausscheidung von Stoffwechselprodukten (Harnstoff) und körperfremden Stoffen
endokrine Funktionen ( renin-angiotensin-System, Vit-D3, Erythropoetin)
woraus entwickeln sich die Nieren und ableitenden Harnwege?
sie entstehen beidseits aus Intermediärem Mesonderm, das eine Perschnurartige Anlage, den nephrogenen Strang
aus dem kranialen Abschnitt ensteht die Vorniere (Pronephros), aus den Folgenden Abschnitten die Urniere ( Mesonephros) und aus dem kaudal gelegenen teil die definitive oder Nachniere, dadurch enstehen rämlich getrennt und zeitlich versetzt drei paarige Nierenanlagen.
Die Vornieren bilden sich vollständig zurück ohne je Harn gebildet zu haben. Die Urnieren haben vorrübergehend Auscheidungsfunktion und wandeln sich ab der 7. Woche, wenn die Nachnieren funktionstüchtig werden zu Teilen der männlichen Gonaden um.
Die Nachnieren verlagern sich während ihrer Ausreifung in kraníaler Richtung (aszensus) bis sie ihre definitzive Lage im oberen Lendenabschnitt erreicht haben. Die Gefäßversorgung der Nierenanlage wechselt im verlauf ihres Aszensus. Währed die Niere anfangs mit Ästen der Iliakalgefäße Verbindung hat, wird sie in der Folge von segmantalen Ästen der Lumbalen Aorta versorgt
one sentence Nierenentwicklung
in kraniokaudaler Richtung enstehen nacheinander drei Generationen von Nieren ( Vornieren, Urniere und Nachniere). Die eigentliche Niere entsteht aus der Nachniere im Bereich des Beckens und steigt dann in die Lumbalregion auf (Azensus)
one sentence Nierenlage
die Niere reicht rechts vom 12.BWK (11.Rippe links, 12.Rippe rechts) bis zum 3. LWK. Das Hilum liegt auf höhe des 2.LWK
Nervenkontakte der Niere
Kontakt der Nierenrückseite zum N. Iliohypogastricus und zum N. Iliolingualis erklärt, das bei Erkrankungen der Niere Schmerzen bis in die Inguinalregion ausstrahlen können.
ein weiter kranial berührt noch der N. subcostalis.
Nierendaten
Gewicht: 120-200g, Länge:10-12cm, 5-6cm breit, 4cm dick.
die leber besitzt atemverschieblichkeit, bei tiefer Einatmung senkt sie sich um 2-3cm
nierenhülle
oberer/unterer Pol, vorder/rückseite, medial liegt nierenhilum(hilum renale), stellt zugang zum sinus renale dar,
ureter gefäße und nerven treten durchs Hilum, nieren sind von capsula fibrosa umgeben, liegen mitnebennieren gemeinsam in capsula adiposa (/Fettgewebe) das von fascia renalis/gerota-faszie umgeben wird
Aminosäuren dienen als Vorstufen für
wichtige Aminosäurederivate wie Hormonen und Neurotransmittern
Co-Enzym für Reaktionen an NH2 Gruppen von Aminosäuren?
Viele Enzyme, die Reaktionen an NH2 Gruppen von Aminosäuren katalysieren, beutzen peridoxalphosphat als Co-Enzym
Vertreter der Transaminasen sind typische...
Leberenzyme. Sie besitzen Diagnostischen Wert, weil ihr Áuftreten im Serum das Zugrundegehen vo Leberzellen anzeigt
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catecholamine:
werden wie neurotransmitter und gewebshormone aus aromatischen as gebildet. die katecholamine werden zum einen im nnr gebildet und wirken als glanduläre hormone bei der koordination stressrkt. zum anderen kommen sie auch im zentalen und sympatischen nervensysthem vor und sind dort signalvermittler.
adrenalin und noradrenalin bildung:
als einstieg in die bildung von adrenalin und noradrenalin dieant eine Schrittmacher reaktion: Tyrosin wird durch die tyrosin-hydroxylase zu dihydroxy-phenylalanin (L-DOPA) hydroxyliert. dieses enzym kommt hauptsächlich im nnr und im gehiorn vor. am L-DOPA läuf dann die eigentliche decarboxylierung ab. die aromatische l-aminosäure decarboxylase wandelt L-DOPA in dopain um durch einbau einer weiteren haydroxyl und einer methylgruppe entstehen noradrenalin und schließlich adrenalin.
gamma-aminobuttersäre (GABA)
aus Glutamat entsteht durch direkte dercarboxylierung gamma-aminobuttersäure. auch dieses biogene amin dient als transmitter im zentralen nervensysthem und wirkt geminsam mit glycin inhibitorisch auf neurone.
Histidin und Tryptophan...
sind vorstufen der gewebshormone Histamin und Serotonin, zweier wichtiger signalmoleküle. Histamin ist das direkte produkt der decarboxylierung von histidin. Es wird hauptsächlich in mastzellen gebildet und wirkt als entzündungsmediator, spielt aber auch eine wichtige rolle bei der Regulation der Hcl Prduktion im Magen. Es wird in beträchtlicher konzentratzion von mastzellen ausgeschüttet, wenn diese bei allergischen reaktionen vom soforttyp aktiviert werden.
serotonin
auch 5-Hydroxytryptamin, entsteht durch decarboxylierung eines zuvor hydroxylierten tryptophans und fungiert auf vielfältige weise, unter anderem bei der kontrolle von gefäßtonus, blutgerinnung und neuronenaktivität.
NO, formen
Stickstoffmonooxid ist einsehr vielseitiger aber auch sehr kurzlebiger interzellulärer mediator. es wird durch no synthasen(nos) aus arginin unter bildung von citrullin freigesetzt. es gibt drei gewebsspezifische formen der nos:
1.die neuronale nNOS (Typ 1) 2.die induzierbare iNOS (Typ2, Makrophagen) 3.die endotheliale eNOS (Typ 3)
besonders bekannt ist die gefäßrelaxierende Wirkung von NO. Diese kommt zustande weil in endothelzellen die NOS 3 NO bildet, das dann in glatte muskelzellen diffundiert und dort eine cytoplasmatische guanylatzyklase aktiviert. sie bildet cGMP und löst dann über diesen secondmessenger die Gefäßerweiterung aus.
NO bei entzündungsreaktionen
bei entzündungsreaktionen wird NO von Makrophagen in so großen Konzentrationen durch die iNOS 2 erzeugt, dass es durch seine biozide Wirkung Keime abtöten kann.
Schilddrüßenhormone
Tyrosin liefert das Grundgerüßt für Tyroxin (Tetrajodthyronin, T4) und Tyronin (Trijodthyrosin, T3), die Hormone der Schilddrüße. die Seitenkette des Tyrosins erfährt dabei eine einzigartige modifikation durch den Einbau von Jodatomen. Auch der Ablauf der Biosynthese ist Ungewöhnlich. Als vorläufermolekül für T3 und T4 fungiert ein spezialisiertes besonders tyrosinreiches Protein, das Thyreoglobulin. eine Jodperoxidase verknüpft Jodid nacheinander mit 2 stellen (Position drei und fünf) der aromatischen rimge der tyrosylseitenketten. Es entstehen Monojiodtyrosyl (MIT) oder diiodtyrosyl (DIT). Durch verbrückung zweier im Molekül benachbarter iodierter Tyrosylgruppen werden Triiodtyronin oder Tyroxin(Tetraiodtyronin) gebildet. sie werden nach bedarf durch Poteolyse freigesetzt und szezerniert. die Schilddrüßenhormone wirken unter anderem steigernd auf den grundumsatz der organismus
etagen des Beckens
1. Oben liegt die cavitas peritoenalis pelvis (unten begrenzt durch das Peritoneum)
2.darunter der subperitonealraum (nach unten begrenzt durch den muskulären beckenboden)
3.unterhalb des beckenbodens befindet sich die fossa ischioanalis (hinten) und der tiefe und oberflächliche dammraum (vorne)
das männliche becken
enthält: Harnblase (vesica urinaria), Harnleiter (ureter), Bläschendrüßen ( Gll.Vesiculosae), Samenleiter (Ductus deferentes), Vorsteherdrüße (Prostata) und Rektum (Rectum)
Das weibliche becken
beinhaltet Harnblase, harnleiter, gebärmutter (uterus), scheide (vagina), eierstöcke (ovaria), Eileiter(Tubae uterinae), und Rektum