Mibi


J. F.
Diese Lernkarten decken fortgeschrittene biologische Konzepte im Bereich der antimikrobiellen Wirkstoffe und bakteriellen Resistenzmechanismen ab. Sie behandeln Themen wie die Regulation der Denitrifikation, verschiedene Reduktasen, die Rolle von Plasmiden und Transposons, sowie Mechanismen der horizontalen Gentransfer wie Konjugation und Transformation. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Forscher, die sich mit mikrobiellen Infektionen, Resistenzausbreitung und genetischen Elementen in Bakterien beschäftigen, um ein tieferes Verständnis der komplexen biologischen Prozesse zu erlangen.
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Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
20.07.2016 / 21.07.2016

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Resistenzmechanismen

1. natürliche Resistenz, d,h Erreger einer Art sind gegen ein Antibiotikum resitetn weil Angriffspunkt fehlt

2. erworbene Resistenz, entsteht bei vorher empfindlichen Erregern bei Behandlung mit einem Anti.

Grundlegende Mechanismen

1. Enzymatische Inaktivierung der Wirkstoffe

>chemiche Modifizierung durch Anheftung von Acetyl-, Adenyl- oder Phosphatgruppen, enzymatische Spaltung durch beta-Laktamasen, Hydrolasen, Esterasen

>Bsp. Chloramphenicol: so verändert, dass Wirkstoff inaktiv wird

Übertragbarkeit der Resistengene

resistenzausbreitung

genetische elemente

Transfermechanismen

Resistenzausbreitung

>vertikale Ausbreitung= schnelle Verbreitung zw. Bakterinespiezies/Gattungen, Mutation wird bei der Zellteilung weiter gegeben (Resistenz bleibt in der Spezies)

>Metagenom = Gesamtheit der genomischen Information aller Mikroorganismen eines bestimmten Biotops

genetische Elemente

>Horizontale Ausbreiteung mobile Mechanismen, auf zweite Population übertragbar

>Plasmide, Transposons, Genkasetten/Integrons

Plasmide

>extrachromosomale doppelsträngige DNA Moleküle von variabler Größe (1,5 bis 100kbp)

>autonome Replikation

>unterschiedliche Kopienzahl pro Bakterienzelle

>können ein o. mehrere Resistenzgene tragen

>gr. Plasmide können selbstübertragbar (konjugativ) sein

Transposons

>bewegliche DNA elemente, Ortswechsel durch Transposition

>doppelsträngig, variabke Struktur (4 bis 60 kbp)

>nicht zur autonome replikation befähigt, daher Replikation in fähige Vektromoleküle (Plasmide, chromosomale DNA)

>gro0e Transposons selbst übertragbar (konjugativ)

>Konservative transposition (cut/paste), replikative Trasposition (copy/paste)

Genkasetten/Integrons

>Integros=bakterielle, genetische Elemente die Genkassetten einbauen und die darin enthaltenen gene exprimieren können, beseht aus: Integrase-Gen, spezifische Rekombinationsstelle, Promotor

>GEnkasetten=doppelsträngige DNA Moleküle von 0,4 bis 1,5 kbp, bestehend aus einem (Resistent)-Gen und einer Rekombinationsstelle, keine autonome replikation, keine transposition, Ortswechsel basiert auf ortsspezifische Rekombinationsprozesse (durch vom Integron Integrase bewirkt)

Transfermechanismen- Transdormation

>Aufnahme DNA aus der Umgebung (freiliegende DNA), rezipienten Zelle (nimmt auf) muss über Cytoplasmamembran aufgenommen werden, über Rekombination integriert

>Zellen müssen kompetent sein

Konjugation

>direkter Transfer von DNA zwischen zwei Bakterienzellen

>Zell-Zell-Verbindung, Plasmide oder chromosomale DNA wird übertragen, Plasmabrücke, DNA wird als Einzestrang übertragen und anschließend in zelle Doppelstrang gebildet, Conjunktives Plasmid enthält enthält zusätzlich Info. für Pilus, funktioniert auch zwischen Gattungen

>Plasmid mit Pilus, Relaxase, OriT

Tranduktion

>Übertragung von Dna durch Bakteriophagen

>generelle Tranduktion: P1, neue Phagenpartikel enthält Bruchstücke chromosomaler DNA des wirtes, Mischung aus neuen und alten DNA, bringen neue in einen anderen Wirtsstamm

>spezielle Transduktion: inserieren an bestimmten Stellen, kurze Stücke von Insertionsstelle können ausgeschnitten werden

Pseudomonas Arten Eigenschaften 

  • gramnegativen Gammaproteobakterien
  • gerade oder leicht gebogene Stäbe

  • eine oder mehrere polare Flagellen

  • terrestrische bis aquatische Nischen

  • assimilieren Zucker, Fettsäuren, Alkohole, Glykole, aromatische Verbindungen, Amine oder Aminosäuren

Pseudomonas putida Eigenschaften

  • gedeihen effektiv in verschiedenen Nischen wie gemäßigten Böden und Gewässern 

  • fünf Hauptabbaupfade: β-Ketoadipat, Gentisat, Homogentisat, Phenylacetyl-CoA und die Homo-Proto-Katechuat

  • Recycling von organischen Abfällen

  • optimaler Wirtsstamm für die Expression von heterologen ist Genen

Polyhydroxyalkanoate (PHA)

 

mcl-PHA Produktion in P.putida 

  • akkumuliert als Einschlusskörper im Zytoplasma

  • Akkumulation dieser Polymere wird im Allgemeinen durch eine hohe Kohlenstoffversorgung gefördert und die Einschränkung eines anorganischen Nährstoffs wie Stickstoff, Sauerstoff oder Phosphor

  • Engineering des β-Oxidationsweges

P. aeruginosa

  • verursacht 9-10% der Krankenhausinfektionen
  • häufigste Ursache für Nosokomiale Infektionen in Verbrennungswunden, chronischen Wunde, Lungenentzündungen, implantierte Biomaterialien
  • Energiestoffwechel wird von hohen Sauerstoff zu niedriegem bis hin zu anaerob angepasst in CF Lungen

Nosokomiale Infektionen

Unter einer nosokomialen Infektion versteht man eine Infektion, die Patientinnen und Patienten im Zusammenhang mit einer medizinischen Maßnahme erwerben, die zum Beispiel in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen oder auch in ambulanten Praxen erfolgt ist.

Quorum Sensing

Cystische Fibrose 

  • P.aruginosa: Nitrat und Nitrit werden als terminale Elektronenakzeptoren verwendet, um Energie zu erzeugen (anstellen O2)
  • Alternativ unter anaerobem Stress durch die Arginin- und Pyruvatfermentation

  • Sauerstoffmangel: Sauerstoff durch alternativen Elektronenakzeptor ersetzen einschließlich Nitrat, Sulfat, Fumarat oder Dimethylsulfoxid DMSO

Dentrifikationsweg in P.aeruginosa

  • im periplasmatischen Raum der Zelle außer erstenr Reduktionsschritt, der an der zytoplasmatischen Seite der innere Membran

  • Nitrat als terminaler Elektronenakzeptor verwendet, schrittweise Reduktionen: Nitrat (NO3 - - ) → Nitrit (NO2 - - ) → Stickoxid (NO) → Lachgas (N2O) → molekularer Stickstoff

Nitrat Reduktase (1.)

  • nitrat Reduktase (NarGHI) katalysiert die Reaktion: NO3 -  + 2e- + 2H + <-> NO2 - + H2O

Nitrit Reduktase (2.)

  • NO2 -  + 2H  + e- <--> NO + H2O

Stickoxidreduktase (3.)

  • 2NO + 2H+ + 2e- <--> N2O + H2O

Lachgasreduktase

N2O + 2e- + 2H+ <--> N2 + H2O

Regulation der Denitrifikations-Suprakomplexbildung

Umstellung von Aerobic unter anaeroben denitrifizierenden Bedingungen wird der Sauerstoffmangel durch den Fe-S-Cluster nachgewiesen mit Fnr-Regulator Anr

Argininfermentation

  • Energie bevorzugt durch aerobe oder anaerobe Atmung, es ist in der Lage, Arginin und Pyruvat Fermentation durchzuführen, wenn erforderlich

  • Arginin-Deiminase-Weg, die Umwandlung von L-Arginin in L-Ornithin, was zur ATP-Erzeugung führt

Étudier