Antiepileptika

Antiepileptika

Antiepileptika


B. W.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Antiepileptika auf Universitätsniveau. Sie behandeln die Behandlung von Anfällen, Absencen und verschiedenen Epilepsie-Syndromen, einschließlich der Wahl und Wirkung von Medikamenten wie Barbituraten, Gabapentin und Valproat. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten und Ärzte, die sich mit der Pharmakologie und Therapie von Epilepsie vertraut machen möchten.
Cartes-fiches
21
Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
05.05.2016 / 07.10.2019

Cartes-fiches

UW von allen Antiepileptika

Zentralnervöse Dämpfung (, paradoxe Wirkung wie Unruhe, Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwäche)

Wechselwirkungen von Antiepileptika

Inhibitoren oder Induktoren vom Cytochrom-P450-System

Antiepileptika und Knochen?

Beschleunigter Vit. D Abbau-> Osteomalacia antiepileptica

Carbamazepin

1. Wahl bei fokalen Anfällen, Anfallsprophylaxe bei Alkohol-und Benzodiazepinentzug, Trigeminusneuralgie, ist Autoinduktor, führt zu Agranulozytose hat lebertoxische Wirkungen

Oxcarbazepin

Carbamazepin Derivat, reduzierte UW im Sinne von Hepatotox., Agranulozyt., Autoinduk. Hyponatriämie jedoch NICHT seltener

Valproinsäure

1. Wahl bei Absencen,weiter Anwendung bei anderen primär generalisierten Anfälle, juvenile myoklonische Epilepsie, bipolaren Störungen, Akuttherapie der Manie , Migräneprophylaxe UW: schwere teils letale Leberschädigung. Starker Inhibitor des CYP-P450-Sys

Phenytoin

Starkes Antiepileptikum, schwach sedativ, I: benzodiazepinrefraktrer Status epilepticus, hier Appl. iv. 2. Wahl bei primär generalisierten Anfällen ( nicht bei Absencen), UW: Starke Autoinduktion, Gingivahyperplasie, Hypertrichose, megaloblastäre Anämie

Lamotrigin

1. Wahl in der SS, I: Partielle Epilepsien, primär generalisierte Anfälle, therapierefraktäre Anfälle, UW: Hautexantheme (bis zu Steven-johnson-Syndrom)

Topiramat

I: therapierefraktäre partielle Epilepsien, primär generalisierte Anfälle, Lenno-Gestaut-Syndrom, wird vorwiegend RENAL eliminiert, UW: rev. Gewichtsverlust, kogn. Beeinträchtigung, Anorexie, Aphasie, Glaukomanfälle, Apathie, Psychosen

Ethosuximid

1. Wahl bei Absencen wie Valproat, 2. Wahl bei juvenilen myoklonischen Anfälen. KONTRAINDIZIERT bei Grand-Mal-Epilepsie, da es Anfälle auslösen kann. UW: Übelkeit, Erbrechen, KMdepression

Felbamat

Reserveantiepi. schwere UW: aplastische Anämie, lebertoxisch

Vigabatrin

Reserveantiepileptikum, Einsatz v.a. bei West-Syndrom, W: verzögert durch Hemmung der GABA-Transaminase den Abbau von GABA, UW: irreversible Gesichtsfeldstörung, Gewichstzunahem

Tiagabin

Add-on bei fokalen Epilepsien mit und ohne sekundäre Generalisierung, gut verträglich. KONTRAINDIZIERT bei primär generalisierten Anfällen

Zonisamid

Add-on-Therapie bei einfach und komple-fokalen Anfällen mt oder ohne Generalisierung

Gabapentin

I: fokale Anfälle, neuropathsicher Schmerz, KONTRAINDIZIERT bei primär generalisierten Anfällen

Levetiracetam

Mittel der Wahl bei fokalen und sekundär generalisierten Anfällen, geringe Arzneimittelinteraktionen

Pregabalin

Mittel 2. Wahl bei fokalen Anfällen und neuropathischen Schmerzen, Gabapentinderivat

Lacosamie

Add-on-Medi bei fokalen Anfällen

Phenobarbital

Barbiturat!! starke Sedierung, I: Mitel der 2.Wahl bei fokalen und generalisierten Anfällen

Primidon

Barbiturat, Add-on-Medi bei Grand-Mal-Anfällen, Absencen und myoklonischer Epilepsie

Benzodiazepine und Epilepsie

Im Akutstadium fokaler Anfälle sehr wirksam, inital bei BNS-Krämpfen und Absencen, Wirkdauer sehr kurz (Umverteilung), keine Dauertherapie da Suchtgefahr

Étudier