ANS08
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Flashcards
Wozu dient die BSC?
- Führungsinstrument zur Ausrichtung der Organisation an strategischen Zielen
- Ableitung operationalisierbarer Messgrößen aus der
Unternehmensstrategie- Kennzahlen für das innerbetriebliche Geschehen auf breiter Basis
Vier Perspektiven des BSC?
- Finanzperspektive
- Kennzahlen zum Erreichen der finanziellen Ziele, z.B. Umsatz pro Vertriebsbeauftragten oder Kosten pro Stück.
- Kundenperspektive
- Der Schwerpunkt liegt auf dem Identifizieren der Kunden- und Marktsegmente auf
denen man wettbewerbsfähig sein möchte. Die identifizierten Kunden- und Marktsegmente sind anschließend die Quelle für die finanzwirtschaftlichen Ziele.
- Der Schwerpunkt liegt auf dem Identifizieren der Kunden- und Marktsegmente auf
- Prozessperspektive
- Zum Erreichen der internen Prozess- und Produktionsziele
- Potential- oder Mitarbeiterperspektive
- Kennzahlen zum Erreichen der (langfristigen) Überlebensziele der Organisation
Was ist Benchmarking?
Vergleichen von Kennzahlen und die Orientierung an festgelegten Größen als Managementinstrument.
- externer Vergleiche mit SpitzenUN der gleichen Branche oder Region
- interner Vergleich zwischen unterschiedlichen Geschäftsbereichen
Definition Workflow
- Besteht aus mehreren Tätigkeiten, die nach bestimmten Regeln in einer festgelegten Reihenfolge zu durchlaufen sind
- Für die einzelnen Tätigkeiten ist genau zu definieren, wer sie ausführt, welche Daten benötigt werden und mit welchen Werkzeugen sie auszuführen sind
- WF erlauben es, verschiedene Ablaufstrukturen zu verwenden, und können hierarchisch strukturiert sein.
Welche besonderen Regeln/Aspekte müssen in einem WF berücksichtigt werden?
o Was soll ausgeführt werden?
o In welcher Reihenfolge sollen welche Tätigkeiten ausgeführt werden?
o Wer hat eine Tätigkeit auszuführen?
o Welche Daten werden bei einer Tätigkeit benötigt bzw. weitergegeben?
o Wie bzw. mit welchen Werkzeugen (Programmen) wird eine Tätigkeit ausgeführt?
Welche logischen Kontrollstrukturen kann ein WF enthalten?
o Sequenz – hintereinander ausgeführte Tätigkeiten
o Schleife – wiederholt ablaufende Tätigkeiten
o Verzweigung – Festlegung von Folgetätigkeiten in Abhängigkeit von bestimmten Werten
o Parallelität – es können Zweige existieren, die parallel abgearbeitet werden
o Subworkflows – Hierarchisierung der Abläufe
Abgrenzung WF zum Geschäftsprozess
o GP und WF beschrieben Arbeitsabläufe, eine klare Abgrenzung ist z.T. schwierig und in der
Literatur werden die Begriffe oftmals vermischt oder gleichgesetzt
o GF beschreiben eher abstrakt anhand der Unternehmensziele, während WF beschreiben, wie
etwas konkret umgesetzt werden soll
Workflow-Management-System
unterstützt den automatischen Ablauf eines Vorgangs dadurch, dass es am Arbeitsplatz der jeweils
aktuellen Tätigkeit innerhalb eines Workflows das zu bearbeitende Dokument anzeigt bzw. mit dem
dafür vorgesehenen Programm öffnet, zusätzlich notwendige Informationen (z.B. Dokumente) zur
Verfügung stellt sowie Fristen und Ausnahmesituationen überwacht.
besteht im Wesentlichen aus einer Entwicklungsumgebung zur Eingabe eines Workflows und einer
Laufzeitumgebung, welche die Ablaufsteuerung enthält und auch externe Programme mit den zu
bearbeitenden Dokumenten aufrufen kann.
Führungsinformationssysteme FIS
Ein Führungsinformationssystem ermöglicht die computergestützte Bereitstellung von Informationen für das Topmanagement. Es zeichnet sich aus durch einfache Benutzerführung, grafische Präsenationen der Daten und Ermittlung von Kennzahlen.
Funktionen FIS
- Exception Reporting zu Überwachung und Kontrollzwecken
- Drill down zur immer detailierteren Ursachenanalyse kritischer Entwicklungen
- Navigationsmöglichkeiten zum schnellen Wechsel zwischen verschiedenen Kennzahlen, verscheidner Darstellungsformen etc
- News Funktion zur eignene Information auch über externe Entwicklungen
- Trendanalysen zur Erleichterung von Planung und Porgnose
- kontextsensitive E-Mail zur schnellen Kommunikation
Definition und Anforderungen Kennzahlen
o KZ komprimieren eine Vielzahl relevanter Einzelinformationen und informieren rasch
und prägnant über betriebswirtschaftliche Sachverhalte
o Rückblickend als Erfolgsanalyse oder vorausschauend als Prognose
Anforderungen:
o Aktualität
o Kurzfristige Zurverfügungstellung
o Grafische Aufbereitung
o Ad hoc
Funktionen von Kennzahlen
- Vorgabefunktion als Zielgröße für Teilbereiche bzw. für das gesamte UN
- Anregungsfunktion zur Erkennung von Auffälligkeiten und Veränderungen
- Steuerungsfunktion zur Vereinfachung von Steureungsprozessen
- Kontrollfunktion zur laufenden Erfassung von Soll/IST Abweichungen
- Vergleichsfunktion
- Informationsfunktion in Frühwarnsystemen und zur Berichterstattung