SAP THR10


I. G.
Diese Lernkarten behandeln fortgeschrittene Themen des Organisationsmanagements und der Lohnabrechnung auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf die Verknüpfung von Lohnarten, die Pflege von Planstellen und die Speicherung von Daten in verschiedenen Systemen. Besonders relevant sind die Berechnung von Aliquotierungsfaktoren, die Verarbeitung von Basislohnarten und die Integration mit anderen SAP-Komponenten. Diese Karteikarten eignen sich für Studierende und Fachkräfte, die sich mit der technischen Umsetzung von Lohn- und Organisationsprozessen auseinandersetzen und ein tiefes Verständnis der zugrunde liegenden Regeln und Strukturen erlangen möchten.
Cartes-fiches
51
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
12.11.2013 / 04.08.2025

Cartes-fiches

Vererbung

  • Vererbung von Mitarbeiterkreis/-gruppe (IT 1013)
  • Vererbung der geplanten Entlohnung (IT 1005)
  • Vererbung der Arbeitszeit (IT 1011)
  • etc.

Einfache Strukturen

  • Verknüpfungen nur in Datenbanktablle vorhanden
  • DB PCH
  • Externe Verknüpfungen (Kostenstelle, Person) werden nicht gespeichert

Gültigkeitsintervall

  • Für historische Daten
  • Auswertung zum Stichtag
  • Abgrenzen (erfolgt zw. IT automatisch)

Planungsstatus

  • Geplant - beantragt - abgelehnt/bestätigt - aktiv
  • zugeordnet zu jedem Infotyp
  • Objekte können als geplant oder aktiv angelegt werden
  • Zur Verbesserung der Arbeitsabläufe
  • RHAKTI00 zum Ändern mehrerer Objekte

Zahlenraum

  • Für verschiedene Planvarianten können verschiedene Intervalle definiert werden
  • Interne oder externe Nummern
  • Objekt-ID für jedes Objekt (numerisch)

Infotypen des OM

  • Definieren Charakteristika
  • Für alle oder für bestimmte Objekttypen zulässig (z. B. Vakanz)
  • Ntwendig nur IT 1000, 1001

Planvarianten

  • Für alternative Planungen
  • Nur eine kann integriert sein
  • PLOGI PLOGI
  • keine Änderung möglich
  • RHCOPL00 kopiert Planvariante
  • RHCOPLPT: transferiert Daten von inaktiver zu aktiver Planvariante -> kein Update des IT 0001

Auswertungswege

  • Bestimmen, wie Struktur erstellt wird
  • Standardwege (O-S-P) vorhanden

Organisationsplan

  • Dynamische Organisationsstruktur
  • Berichtstruktur
  • Mitarbeiterzuordnung

-> Auswertungswege

Pflege von Verknüpfungen

  • Eigenschaften (Informationen, Warnungen, Fehler)
  • Zusatzinformationen und Gewichtung
  • Erlaubte Verknüpfungen
  • Externe Verknüpfungen
  • Zeitbindung

Abweichende Berichtstruktur

Wenn Berichtstruktur von hierarchischer Struktur abweicht:

  • A004/B004: Ist Untergebener/Leiter
  • A210/B210: Ersetzt

Beispielverknüpfungen III

  • A012/B012: Planstelle leitet Org.Einheit/Org.Einheit wird geleitet von Planstelle
  • A002/B002: Planstelle berichtet an Planstelle/Planstelle st Linienvorgesetzter von Planstelle

Beispielverknüpfungen II

  • A003/B003: Planstelle gehört zu Org.Einheit/Org.Einheit umfasst Planstelle
  • A007/B007: Stelle beschreibt Planstelle/Planstelle wird beschrieben von Stelle
  • A008/B008: Person ist Inhaber einer Planstelle
  • A009/B009: Vertretung/Nachfolger (zw. Person und Planstelle)
  • A011: Orgeinheit/Planstelle zu Kostenstelle

Beispielverknüpfungen I

Zwischen Org.Einheiten:

  • A002/B002: Berichtet an/Ist Linienvrgesetzter: -> Bildet hierarchische Struktur (1 übergeordnete, mehrere untergeordnete Org.Einheiten
  • A003/B003: Gehört zu/enthält: -> für Matrixstrukturen

Standardverknüpfungen

  • 3-stellige Bezeichnung
  • Verknüpfungen sind wechselseitig, Richtung wird durch Zusätze A u. B bestimmt
  • Einseitige Verknüpfungen sind auch möglich (z. B. Kostenstellen)
  • Kundeneigene Verknüpfungen: Namensraum AAA bis ZZZ -> 2. Richtung wird automatisch erstellt

Verknüpfungen

  • Objekte werden durch Verknüpfungen verbunden
  • Verknüpfungen zwischen Elementen bilden Strukturen
  • Art der Verknüpfungen variiert je nach Art der Elemente, sowie Art der Verbindungen
  • Standardverknüpfungen zwischen Standardobjekttypen

Anlegen von Objekttypen

  • Namensraum 01 bis 99
  • Essentielle Verknüpfung (muss angelegt werden beim Anlegen des Objekts)
  • Externer Objekttyp: Festlegen der externen Objekttypen
  • Struktursuche: Festlegen der Auswertung in Suche

Weitere Objekttypen

  • Budget (BU)
  • Qualifikationen (Q)
  • Business Events (E)
  • etc.

-> für weitere Definitionen des Org.Plans

Anpassen und anlegen von Objekttypen möglich

Arbeitsplatz (A)

  • Physikalischer Ort an dem Aufgaben erfüllt werden
  • Generell (Werk A, Göttingen) oder präzise (Raum 2) möglich
  • Mehrere Planstellen können sich einen Arbeitsplatz teilen
  • Restriktionen oder Prüfungen können damit verknüpft werden

Aufgaben (T)

  • Beschreibt Verantwortungen der Org.Einheit, Stelle, Planstelle, Person und des Arbeitsplatzes
  • Als Teil des Ablaufplanes zur Überwachung übergr. Prozesse (Ablaufplan hat Objekttyp TS)
  • Indiv. Pflichten und Verantwortungen
  • Aufgaben und Aufgabengruppen können gebildet werden (Gruppen werden mittels Verknüpfungen erstellt)
  • Zuordnung zu Stellen/Planstellen können gewichtet werden

Personen

  • Besetzen Planstellen
  • Verknüpfung mit PA liefert Charakteristika
  • IT0001 enthält Infos zur Planstellenzuordnung

Kostenstellen

  • Können zu Planstellen oder Organisationseinheiten zugeordnet werden
  • Hierarchische Vererbung

Stelle

  • Enthält mehrere Funktionen
  • Verknüpft mit Planstelle
  • Planstelle erbt Aufgaben, Qualifikationen, Charakteristika der Stelle
  • Wichtig für Schichtplanung, PKP, Vergütungsmanagement, Karriereplanung

Planstelle

  • Besetzt durch einen Mitarbeiter (mehrfache Besetzung möglich)
  • Unternehmensspezifisch
  • Kann 100%, teilweise besetzt oder vakant sein
  • Besetzt von mehreren Mitarbeitern in Teilzeit
  • Charakteristika können geerbt oder individuell zugeordnet werden

Organisationseinheiten

  • Beschreiben Einheiten des Unternehmens
  • Strukturiert nach Aufgaben und Funktionen
  • Bilden mittels hierarchischer Verknüpfungen die Org.Struktur
  • Org.Struktur als Hierarchie oder als Matrix
  • Org.Struktur Basis für Organisationsplan

Basisobjekte

  • Organisationseinheit (O)
  • Stelle (C)
  • Planstelle (S)
  • Kostenstelle (K)
  • Person (P)
  • Personen besetzen Planstellen
  • Planstellen sind Stellen, Kostenstellen und Organisationseinheiten zugeordnet

Organisationsmanagement

  • Obejektorientiertes Design
  • Individuelle Pflege der Objekte
  • Verbinden mittels Verknüpfungen: -> Netzwerk zur HR-Planung als Berichtstruktur
  • Zusätzliche Charakteristiken zu jedem Objekt pflegbar
  • Pflege in Infotypen

Integration mit anderen SAP-Komponenten II

  • Kapazitätsplanung: Logistikkomponente plant Personal auf Basis derer Verfügbarkeit und Qualifikationen
  • Manager's Desktop und MSS: Unterstüzt Manager

Integration mit anderen SAP-Komponenten I

  • PD: Planen und übertragen von Training und job-relevanten Aktivitäten
  • Training&Event-Management: Organisieren und Planen von Trainings, etc.
  • Workflow: Automatische Geschäftsprozesse
  • Vergütungsmanagement: Administration der Vergütungen
  • PKP: Berechnet Personalkosten auf Basis bestehender und geplanter Org.einheiten
  • Controlling: Zuordnen von Kostenstellen zu Org.Plan
  • Schichtplanung: Optimiert qualifiziertes Personal auf Basis der Joberfordernisse

Benutzeroberflächen des OM II

  • Matrix: Erstellen und bearbeiten von Matrixstrukturen (für z. B. überlappende Verantwortlichkeiten)
  • Manager's Desktop: Tool für Pflege und Berichte, Dezentralisierung der Verantwortungen
  • MSS: Funktionen zur Pflege und zum Erstellen von Berichten

Benutzeroberflächen des OM I

  • Organisation und Besetzung: Erstellen und Bearbeiten des Organisationplanes; Tägliche Pfleg
  • Expertenmodus: Pflege aller Objekte mittels Infotypen
  • Einfache Pflege: Erstellen und strukturieren eines Org.Planes
  • Strukturen allgemein: Editieren des Org.Planes mit unterschiedlichen Strukturen

Nutzen des OM

  • Anlegen der Org.Struktur und Berichtsstruktur als Org.Plan
  • Analysieren des Org.Plan auf Basis der Anforderungen an die Belegschaft und des Personalkostenplanes
  • Org.Pläne als Planungsszenarien zur Stimulation neuer Strukturen im Rahmen der Geschäftsprozessoptimierung
  • Effektive Ablauforganisation durch Org.Plan

Rückrechnung am Schema

Subschema umfasst folgende Schritte:

  • Abfrage, ob Rückrechnung oder nicht: -> Keine Rückrechnung: Bereitstellen der Unterschiede; -> Rückrechnung: Lesen aller Abrechnungsergebnisse
  • Ausgabe der gelesenen Daten (aus ORT)
  • Bestimmen der Unterschiede und Transfer nicht änderbarer Daten
  • Herleiten neuer Zahlungsbeträge
  • Speichern des neuen Betrages in Differenztabelle (DT)
  • Transfer der Überweisungsdaten d. letzten Abrechnung

Berechnung der Rückrechnungsdifferenz

  • /550 wird im Nettoteil der Abrechnung erstellt
  • Betrag der /550 wird zur /560 addiert
  • /551 u. /553 werden im Fall der Rückrechnung erstellt: -> Differenz der /560 aus ORT und neuem Zahlungsbetrag wird in /551 gespeichert; ->/553 ist Differenz zwischen alter Abrechnung der aktuellen Periode und neuer Abrechnung der aktuellen Periode
  • /551 und /553 mit verkehrten Vorzeichen gesp.
  • /560 enthält in RT die originalen Abrechnungsergebnisse

Tabelle CRT

  • Jährliche Werte werden in Tabelle CRT gesammelt
  • Mittels Funktion ADDCU und Verarbeitungsklasse 30 am Ende der Abrechnung
  • In Verarbeitungsklasse 30 wird festgelegt, welche Lohnarten kumuliert werden.

Kumulation von Lohnarten aus externen Überweisungen

  • Verarbeitungsklasse 25 bestimmt wie Lohnarten aus IT0011 in Regel X0045 verarbeitet werden
  • Keine Kumulation in Bruttolohnarten, Verarbeitung erfolgt im Netto-Teil der Abrechnung
  • Optionen: -> Unveränderter Transfer; -> Summierte RT speichern mit Transfer-ID; -> Keine Kumulation in Lohnart /110 möglich

Kumulation von Lohnarten

Verarbeitungsklasse 20 zum Speichern in RT:

  • Keine Speicherung in RT, unveränderter Transfer
  • Lohnart ausgeschlossen
  • Speicherung der Lohnart in RT und Kumulation
  • Speicherung in Rt ohne Kumulation

Verarbeitung von Basislohnarten

  • Am Ende von Teilschema XAL9 wurden Lohnstart aus IT in Regel X023 verarbeitet
  • Abgeschlossene Lohnarten werden in RT geschrieben
  • Beträge werden in /1nn gespeichert

Speicherung in RT

  • Steuerung in Prozessklasse 3
  • Folgende Optionen: -> Keine Speicherung in RT, sondern Transfer; -> Speicherung in RT ohne Kumulation; -> Speicherung mit Kumulation in RT; -> Speicherung und Kumulation in RT; -> Stunden als Überstunden kumuliert

Regel XCM0

  • Zugriff mittels Teilschema XAL9
  • Verteilt Elemente des Entgeltes auf Sekundärlohnarten für Kostenrechnung
  • Geteilt in produktiv und unproduktiven Teil der Periode
  • AMT gefüllt mit folgenden Lohnarten: -> /840 Differenz Arbeitszeit und Durchschnittsarbeitszeit im aktuellen Monat; -> /844 bez. Feiertage; -> /845 bez. Nichtarbeit; -> 846 unbezahlte Anwesenheit

Étudier