Nervensystem


Isa S_
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einblick in die Anatomie und Physiologie des Nervensystems, insbesondere des Rückenmarks und der Reflexe. Sie behandeln Themen wie Neurotransmitter, Hormone, das vegetative Nervensystem, sowie die Unterschiede zwischen schlaffen und spastischen Lähmungen. Die Karteikarten sind ideal für Schüler, die die Grundlagen des Nervensystems verstehen möchten, und bieten praktische Beispiele wie den Patellarsehnenreflex und die Funktionen des Sympathikus und Parasympathikus.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Créé / Mis à jour
18.11.2014 / 12.01.2020

Cartes-fiches

1. Zeichnen und beschriften Sie einen schematischen Querschnitt durch das Rückenmark eines Menschen! (weisse/graue Subtsanz; Vorder-,Seiten-,Hinterhorn; Beginn Spinalnerv; Afferenz und Efferenz)

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2. Was ist ein Reflex? Welche beiden Formen gibt es und worin unterscheiden sie sich? nenne Sie jeweils 1 Beispiel.

Ein Reflex ist eine stereotype, immer gleich ablaufende Handlung , die automatisch abläuft und willentlich fast nicht beeinflusst werden kann. Sie entlasten das Grosshirn (Bewusstsein) in dem sie durch Muskelspannung schnelle Schutzreaktionen ausführen und bei schnellen Routinebewegungen (Autofahren) mitwirken.

Viele Reflexe finden im Rückenmark statt.

 

Eigenreflex (monosynaptisch =eine Schaltstelle) Rezeptor im ausführenden Organ.

Patellarsehnenreflex, Achillessehnenreflex, Bizepssehnenreflex

Fremdreflexe (polysynaptische Reflexe = mehrere Schaltstellen) Rezeptor und Erfolgsorgan getrennt.

Würgreflex, Husten-, Niesreflex, alle Schutzreflexe, Erröten, Blutdruck und Pulsanstieg

3. Erklären Sie am Beispiel Patellarsehnenreflex einen Reflexbogen.

Konstant halten einer Reflexgrösse, z.B. Muskelspannung

Dehnung der Muskelfaser                                                 Störgrösse

Muskelspindel wird gedreht                                              Rezeptor            

Afferenz zieht durch Hinterhorn ins Rückenmark             Reflexzentrum

Synapse mit 2. Motoneuron                                              Effektor

Diese kontrahiert sich                                                        Reflexantwort

4. Wann entsteht eine schlaffe und wann eine spastische Lähmung?

schlaffe Lähmung mit Muskelatrophie:

--> Nervendurchtrennung durch Unfall, Poliomyelitis(Kinderlähmung) durch Zerstörung der Vorderhornzellen im Rückenmark

spastische Lähmung:

--> häufig nach Schlaganfall, Multipler Sklerose, nach Hirnschäden durch längeren Sauerstoffmangel z:B. unter der Geburt

5. In welche Anteile gliedert sich das vegetative Nervensystem?

Sympathikus: Reaktion auf Stress Kampf und Flucht nach aussen gerichtet ermöglicht maximalen Energieaufwans

Parasympathikus: Nach innen gerichtet, lässt Körper zur Ruhe kommen und aktiviert Verdauung, Ausscheidung

6. Welche Neurotransmitter werden wo im vegetativen Nervensystem benutzt?

Parasympathikus: Acetylcholin

Sympathikus: Acetylcholin und Hormon Noradrenalin

7. Was ist Noradrenalin? Wo und wann wird es gebildet und wie wird es im Körper benützt?

Noradrenalin ist ein Neurotransmitter und ein Hormon. Es wird im Nebennierenmark gebildet. Es wird von den sympathischen Nervenfasern ausgeschüttet. Es regt das Herz- Kreislaufsystem an, stellt die Gefässe end und erhöht somit den Blutdruck.

8. Was ist der Grenzstrang, wozu gehört er und wo liegt er?

Ein Grenzstrang ist eine Kette untereinander in Längsrichtung verbundener Ganglien an den Wirbelkörpern des Rumpfes. Er gehört zum Sympathikus.

9. Nennen Sie sowohl die Wirkung des Sympathikus als auch des Parasympathikus an 5 Zielorganen.

Parasympathikus (Entspannung)

Augen: Pupillenverengung

Bronchien: Engstellung

Herz: Blutdruck/Puls tief

Magen-Darm: Sekretion/Peristaltik hoch

Speichel: viel, dünnflüssig

Sympathikus (Stress)

Augen: Pupillenerweiterung

Bronchien: Erweiterung

Herz: Blutdruck/Puls steigend

Magen-Darm Peristaltik/Durchblutung tief

Speichel: wenig, zähflüssig

Étudier