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Anatomie Pathologie Ödeme

Ödeme

Ödeme


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Cartes-fiches 11
Langue Deutsch
Catégorie Biologie
Niveau Apprentissage
Crée / Actualisé 17.01.2015 / 14.02.2024
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1. Was ist ein Ödem

Pathologische Schwellung des Gewebes aufgrund einer Einlagerung von Flüssigkeit aus dem Gefäßsystem.

2. Nennen Sie fünf  pathogenetisch unterschiedliche Ursachen für ein Ödem 

.

2.2 Welche Ursachen für Ödeme kennen Sie? 

                                                           

Ursachen für Ödeme:

Regionale Ödeme

  • Regionale Ödeme:
  • Statische Belastung (z.B. langes Sitzen, Stehen)
  • Lymphabflussstörung (z.B. TumorenBestrahlung)
  • Venöse Abflussstörung (z.B. Chronisch venöse Insuffizienz)
  • erhöhte Kapillarpermeabilität bei Entzündungen, Allergien (z.B. Insektenstich, Pickel, Pusteln bei Nickelallergie, Heuschnupfen)
  • Traumen (z.B. Prellungen, Knochenbrüche)

2(5). Unterscheiden Sie verschiedene Formen von Ödemen nach ihrer Pathogenese 

     Hier nach Art der austretenden Flüssigkeit (s. auch Frage 2)

Proteinarmes Ödem (Transsudat):

  • Kolloidosmotisches Ödem:

Fehlende Wiederaufnahme von Gewebsflüssigkeit im venösen Schenkel des Gefäßsystems durch die Erniedrigung des onkotischen Gefäßdrucks (bei Eiweißmangel)

  • Hydrostatisches Ödem:

Verstärkte Filtration von Flüssigkeit aus dem Gefäßsystem ins umgebende Gewebe durch die Erhöhung des hydrostatischen Gefäßdrucks (Herzinsuffiziens)

oder die Zunahme des Blutvolumens (Nierenversagen, Schwangerschaft)

  • Mechanisches Ödem:

Abflussbehinderung der filtrierten Gewebsflüssigkeit im Lymphsystem oder im venösen System

Proteinreiches Ödem (Exsudat)

  • Entzündliches Ödem:

Zunahme der Gefäßpermeabilität durch entzündungsbedingte Mediatorsubstanzen

2.1. Warum entstehen im chronischen Hungerzustand Ödeme?

Verminderte Proteinaufnahme führt zur verminderter Proteinsynthese.

Dies senkt den kolloidosmotischen Druck, dadurch verminderte Rückresorption von Flüssigkeit ins Gefäßsystem à Ödeme meist im Bauchraum

(Verminderte Proteinsynthese gibt es auch durch Leberinsuffizienz, Alkoholismus, Malabsorption)

2.3. Was verstehen Sie unter einem Lymphödem?

Das Lymphödem beschreibt eine (eindrückbare) Schwellung der Haut und Unterhaut (Delle) durch die eingeschränkte Transportkapazität von Lymphgefäßen = Lymphstau

z.B. durch Lymphgefäßmissbildung, -verlust, Lymphgefäßverlegung durch Entzündung, Tumor

2.4. Warum entsteht bei einer lokalen Entzündung ein Ödem?

Bei Entzündungen kommt es zu einer vermehrten Durchblutung und einer erhöhten Gefäßdurchlässigkeit (Permeabilität). Dabei können örtlich begrenzte (lokale) Ödeme entstehen.