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Lena Heite
Diese Lernkarten vermitteln grundlegende und vertiefende Kenntnisse zur Anästhesie, speziell für Studierende der Medizin. Sie behandeln Dosierungen, Anschlagszeiten und physiologische Auswirkungen verschiedener Anästhetika sowie deren präoperative Vorbereitung und intraoperative Überwachung. Besonders relevant sind die Vermeidung von Komplikationen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie KHK oder Klappenvitien und die Beatmungstherapie bei respiratorischer Insuffizienz. Ideal für Mediziner in der Ausbildung oder zur Prüfungsvorbereitung.
Karten
28
Lernende
16
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
01.02.2013 / 10.05.2026

Lernkarten

Schmerzmessung bei der Therapie chron. Schmerzen

- Skala

- Behinderung/Beeinträchtigung

- Lebensqualität

- Angst

- Depression

Nebenwirkungen der in der chron. Schmerztherpie eingesetzten Medikamente

NSARs: GI-Blutung, Nierenschädigung

Muskelrelaxantien: Abhängigkeit

Coxibe: Kardiovaskulärer RF

Flupirtin: Lebenschäden

 

Wesentliche Risikorelevante Erkrankungen

Kardiovaskulär:
- pAVK, KHK; Hypertonus
- Herzinsuffizienz

Pulmonal
- COPD

Diabetes mellitus
- Niereninsuffizienz
- pAVK 

Präoperatives Labor bei V.a. auf Herzerkrankung

- HB
- Kreatinin
- Na+, K+

Präoperatives Röntgen Thorax

nur bei:

- anamnestisch pulmonal auffällig mit neu aufgetretenem Befund und KEINE bekannte stabile Erkrankung

- V.a. Thoraxdeformitäten, ausgeprägtes Struma etc. 

Basismonitoring in der Herzchirurgie

- EKG
- mind. 1 art. Druckmessung
- ZVD
- Pulsoxymetrie
- Körpertemperatur
- Kapnometrie

 

Intraaortale Ballongegenpulsation (=IABP)

- Erhöhung des Koronarperfusionsdrucks in Diastole

- Entlastung in der Systole

Koronarperfusion

Perfusionsdruck: 

- Different zwischen LVEDP und diastolischem Druck in der Aorta

Anästhesie bei Aortenstenose

Physiologie:

- erhöhter LVEDP
- LV Hypertrophie

Vermeidung von:

- Tachykardien
- Abfall des diastolischen Druckes
- Vermeidung von Rhythmusstörungen (cave: ZVK)

--> Schlechte Reanimationsfähigkeit, da kaum Druck über die stenosierte Klappe aufzubauen ist
--> ggf. HLM Bereitschaft

Aorteninsuffizient

Physiologie:

- erhöhter LVEDP
- LV Dilatation
- ggf sekundär MI, PAH

Vermeidung von

- Bradykardien
- Anstieg des syst. venösen Widerstandes/Drucks

Mitralinsuffizienz

Physiologie:

- Erhöhter LVEDP
- LV Dilatation
- sekundär evtl. TI, PAH

Vermeidung von: 

- Bradykardien
- Anstieg des syst. Drucks

Mitralstenose

Physiologie:

- Erhöhung des Linksartrialen Drucks
- PAH
- VHF, RV Dilatation

Vermeidung von:

- Tachykardien
- Anstieg des pulmonal venösen Drucks

 

KHK

Vermeidung von:

- Tachykardien
- Abfall des diastolischen Drucks
- Problem: Rhythmusstrg,

- ggf: IABP vor Einleitung

Typ. Respiartoreinstellungen

Vt: 6 - 8 ml/kg KG

f: 12

Ti : Te = 1 : 2

FiO2: 0,3

PEEP: 5 cmH20

Obere Druckbegrenzung: 30mbar

Zeile der Beatmungstherapie

- Sicherstellung des pulmonalen Gasaustausches

- Sicherung des Atemweges

- Lungenprotektive Beatmung 
--> ausreichender PEEP und niedriger Maximaldruck 

Respiratorische Insuffizienz

Partial: paO2 < 75mmHg bei Raumluft

Global: zusätzlich paCO2 > 45 mmHg

Alarmzeichen bei akuter respiratirischer Insuffizienz

- paO2 < 50 mmHg

- paCO2 > 50 mmHg

- Tachpnoe > 35/Min

Klinik ARDS

- neu aufgetretene bilaterale Infiltrate

- akuter Beginn

- pO2/FiO2 < 200

- keine Zeichen einer LV-Hypertrophie (--> Stauung)

Einleitungsdosis Fentanyl

1,5 bis 10 µg/kgKG

Anschlagszeit: 4-5 Min

Einleitungsdosis Sufentanil

0,25 - 1 µg/kgKG

Anschlagszeit: 2-3 Min

Einleitungsdosis Thiopental

3-5 mg/kgKG (8mg/kgKG ohne Opioid)

Anschlagszeit 10-15 Min

Einleitungsdosis Propofol

1-2 mg/kgKG

Anschlagszeit 5-8 Min

Einleitungsdosis Midazolam

0,05 - 0,15 mg/kgKG

Anschlagszeit 10- 15 MIn

Einleitungdosis Rocuronium

0,6 mg/kgKG

Anschlagszeit 1,2 - 1,5 Min

Einleitungsdosis Pancuronium

0,1 mg/kgKG

Anschlagszeit 2,5 - 3 Min

MAC 50 Iso-/Des-/Sevofluran

Isofluran: 1,2
Desfluran: 6,6
Sevofluran: 1,8

Beeinflussung der zerebralen Perfusion durch volatile Anästhetika

zerebrale Vasodilatation (70% direkte Gefaäßdilatation, 30% Freisetzung von Mediatoren)

ab 1,0 MAC zerebrale Autoregulation beeinträchtigt. Deshalb rel. Kontraindikation für volatile Anästhetika erhöhter ICP. 

Akrinor

Cafedrin-Theodrenalin

Stimmulation der ß-Rezeptoren: positive Inotropie
Stimmulation der alpha-Rezeptoren durch Theodrenalin Vasokontraktion steht der Hemmung dieser durch Cafedrin gegenüber

Erhöhung des Venentonus: Vorlasterhöhung: RR-Steigerung

Study