Allgemeine Unternehmenslehre Handelsschule - Thema 2

- Wirtschaft und Unternehmung - Unternehmungsführung - Unternehmungsbereiche

- Wirtschaft und Unternehmung - Unternehmungsführung - Unternehmungsbereiche


Sarah Gomez
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen der Unternehmenslehre, insbesondere für Schüler der Handelsschule. Sie behandeln Themen wie Unternehmung, Strategie, Ziele und Umwelt, sowie die Bedeutung von Leitbildern und Visionen. Die Karteikarten sind ideal für Schüler, die sich auf Prüfungen vorbereiten und ein tieferes Verständnis der betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge erlangen möchten.
Flashcards
30
Students
8
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
Other
Created / Updated
21.02.2013 / 13.04.2024

Flashcards

200

Welches sind allgemein die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Unternehmungstätigkeit?

  • marktgerechte Leistungen
  • angemessene Grösse und zeitgerechte Infrastruktur
  • gutes Management
  • optimaler Standort
  • solide Finanzierung

201

Weshalb ist die Wahl des Standortes eine der wichtigsten unternehmerischen Entscheidungen?

  • Der unternehmerische Erfolgt hängt wesentlich vom Standort ab.
  • Der Standort kann nachträglich meistens nicht oder nur sehr schwer geändert werden.

202

Was bedeutet der Ausdruck Standortfaktor?

Die Eigenschaft eines Ortes, die einer Unternehmung Kostenvorteile verschafft.

203

Nennen Sie stichwortartig einige Standortfaktoren.

  • Materialbeschaffung
  • Arbeitsmarkt
  • Produktion
  • Absatz
  • Staatliche Vorschriften

204

Was ist eine Nutzwertanalyse?

Die Nutzwertanalyse ist ein Verfahren, um Alternativen für einen Entscheid (z.B. Standortauswahl) systematisch und möglichst objektiv zu berurteilen.

205

In welcher Hinsicht muss die Unternehmung Ziele setzen?

Es gibt Ziele bezüglich

  • den Marktleistungen
  • dem finanzwirtschaftlichen Bereich
  • der sozialen und ökologischen Ausrichtung

206

Welche drei Zielbeziehungen können grundsätzlich unterschieden werden?

  • Zielharmonie
  • Zielkonflikt
  • Zielneutralität

207

Welche Bedeutung hat die Umwelt für die Unternehmung?

Die Unternehmung wird durch ihre Umwelt beeinflusst und das Handeln der Unternehmung beeinflusst wiederum die Umwelt.

208

Welche Umweltsphären kennen Sie?

  • technologische Umwelt
  • ökonomische Umwelt
  • soziale Umwelt
  • ökologische Umwelt

209

Womit befasst sich die Umweltsphäre Gesellschaft und welche Bedeutung hat diese für die Unternehmung?

Die gesellschaftliche Umwelt betrifft den Menschen mit seinen Wünschen und Wertvorstellungen als Einzelperson sowie in der Gemeinschaft. Da sich die Wünsche und Werte der Menschen im Laufe der Zeit ändern, muss die Unternehmung diese Veränderungen kennen und allenfalls berücksichtigen.

210

Welche Bedeutung hat die Umweltsphäre Wirtschaft für konkrete Unternehmungsentscheide?

Die Unternehmung ist in gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge eingebetet und abhängig von der Entwicklung ihrer Branche, ihres Landes und der Weltwirtschaft.

211

Was sind stakeholder?

Anspruchsgruppen z.B. Mitarbeitende, Kapitalgeber, Kunden, Lieferanten, Behörden usw.

212

Was bedeutet das so genannte share-holder-value-Prinzip im Zusammenhang mit den Anspruchsgruppen?

Als shareholder bezeichnet man die Eigentümer der Unternehmung. Das shareholder-value-Prinzip stellt bei Unternehmungsentscheiden schwergewichtig die Interessen der Eigentümer ( Gewinnmaximierung) in den Vordergrund.

213

Was ist Unternehmungsethik und weshalb ist diese von Bedeutung?

Die Unternehmungsethik untersucht das moralische Handeln von Menschen und beantwortet Fragen wie:

Welches unternehmerische Verhalten ist schlecht? Da das ethische Verhalten heute immer stärker in der Oeffentlichkeit und den Medien hinterfragt wird, hängt das Image einer Unternehmung auch davon ab.

214

Was ist im Rahmen des Unternehmungskonzepts eine Vision?

Kurze, prägnante Formulierung des Zukunftbildes. Sie gibt die Richtung vor, in die sich die Unternehmung entwickeln soll.

215

Weshalb muss die Vision durch eine Unternehmungsstrategie ergänzt werden?

Die Vision ist abstrakt formuliert und muss konkretisiert werden. Dies ist Inhalt der Unternehmungsstrategie.

216

Definieren Sie den Begriff Unternehmungsstrategie.

Die Strategie enthält die konkreten Ziele, Schwerpunkte und Prioritäten für die Unternehmungsentwicklung in den nächsten 5 bis 10 Jahren.

217

Welche Inhalte enthält die Unternehmungsstrategie üblicherweise? Nennen Sie drei Beispiele.

  • Marktleistungen
  • Marktstellung
  • Umsatzziele
  • usw.

218

Aus welchen Phasen besteht die strategische Planung?

  1. Analyse der Ausgangslage
  2. Strategieentwicklung
  3. Strategieumsetzung
  4. Evaluation

219

Welche Analysen werden im Rahmen der strategischen Planung vorgenommen und was beinhalten diese?

  • Unternehmungsanalyse zeigt die interne Sicht und ermittelt die Stärken und Schwächen.
  • Umweltananalyse ist die externe Sicht, erfasst die Entwicklungen in den Umweltsphären sowie die Ansprüche der externen Anspruchsgruppen und ermittelt die möglichen Chancen und Gefahren.

220

Die Unternehmungsstrategie kann unterschiedliche Stossrichtungen haben. Was ist in diesem Zusammenhang eine

a) Diversifikationsstrategie

b) Strategie der Schwerpunktkonzentration?

a) Ausweitung. Neue Produkte auf neuen Märkten.

b) Marktnischen, alle Massnahmen richten sich auf diesen begrenzten Markt aus.

221

Was ist ein Leitbild?

Vorstellungen über angestrebte Ziele und Verhaltensweisen der Unternehmung. Motivierend, WIR-Form, vorallem für Mitarbeiter und die Umwelt bestimmt.

222

Worin unterscheiden sich die Strategie und das Leitbild?

  • Das Leitbild ist eine Kurzfassung der Strategie.
  • Während die Strategie nur für die obersten Führungskräfte der Unternehmung bestimmt ist, richtet sich das Leitbild an alle Mitarbeitenden und an die Oeffentlichkeit.

223

Welche Ziele möchte man mit einem Unternehmungsleitbild erreichen?

  • Vertrauen und Glaubwürdigkeit bei Mitarbeitenden und in der Oeffentlichkeit schaffen.
  • den Mitarbeitenden Orientierung geben und zu ihrer Motivation beitragen.

224

Worüber gibt ein Leitbild üblicherweise Auskunft?

  • Tätigkeitsgebiete der Unternehmung
  • oberste Unternehmungziele
  • allgemeine Ausrichtung des Geschäfts
  • Aussagen über die wichtigsten Unternehmungsbereiche
  • Angaben über den Umgang mit den Ansprüchen wichtiger Anspruchsgruppen (wie Mitarbeitende, Kunden usw.)

225

Aus welchen Teilen besteht das Unternehmungskonzept?

Das Unternehmungskonzept hat zwei Ebenen:

  • Es werden der leistungswirtschaftliche, der finanzwirtschaftliche und der soziale Bereich unterschieden.
  • In allen diesen Bereichen werden Ziele, Mittel und Verfahren definiert.

226

Was bedeutet ganzheitliches betriebswirtschaftliches Handeln?

Von einer Entscheidung müssen alle Zusammenhänge und Auswirkungen geklärt werden.

227

Was ist allgemein gesagt ein Business Plan?

Eine systematische, schriftliche Darstellung aller für die Unternehmung wichtiger Elemente.

228

Worüber sind in einem Business Plan Angaben enthalten? Nennen Sie stichwortartig sechs Bereiche.

  • Persönliche Angaben/ Rechtsform
  • Unternehmungs- und Umweltanalyse
  • Unternehmungsstrategie
  • Marketing
  • Infrastruktur
  • Finanzierung

229

Nennen Sie drei Situationen, in denen in der Praxis die Erstellung eines Business Plans notwendig oder sinnvoll ist.

  • Beschaffung finanzieller Mittel
  • Kauf bzw. Verkauf einer Unternehmung
  • Neuausrichtung einer Unternehmung (neue Strategie)

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