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Lernkartei zur Vorbereitung auf die Prüfung zum Erwerb der Zusatzbezeichnung ' spezielle internistische Intensivmedizin'

Lernkartei zur Vorbereitung auf die Prüfung zum Erwerb der Zusatzbezeichnung ' spezielle internistische Intensivmedizin'


B. B.
Diese Lernkarten vermitteln medizinisches Wissen zu Beatmung, Nierenversagen und Therapien wie NIV oder Dialyse, inklusive Dosierung, Wirkdauer und Komplikationen. Sie richten sich an Mediziner, die ihr Wissen zu intensivmedizinischen Maßnahmen und nephrologischen Krankheitsbildern vertiefen möchten.
Karten
48
Lernende
16
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
14.01.2015 / 10.08.2026

Lernkarten

Wie und warum berechnet man die fraktionelle Natrium-bzw hanrstoffexkretion ?

Welchen Einfluß haben Schleifendiuretika afu das akute Nierenversagen ?

warum kein NaCl im akuten Nierenversagen ?

 

 

Unterscheidung prärenales7/ntrarenales Nierenversagen !

fraktionelle Natrium-Exkretion = (Urin-Na/Serum-Na)/(Urinkrea/Serumkrea)   --> <1% spricht für prärenal, gilt nicht nach Diuretikagabe !

fraktionelle-Hs-Exkretion =  (UrinHs/SerumHs)/(Urinkrea/SerumKrea) --> funktioniert auch nach Diuretikagabe,

Spot-Urin ausreichend !      < 35% = prärenal      > 35% = intrarenal

Schleifendiuretika können oligurisches in nicht oligurisches überführen, ansonsten kein Einfluß auf Dauer, Schwere des ANV, 2002 sogar Übersterblichkeit bei ISV-Patienten unter Sd !

NaCl 0,9% kann NV sogar verschlechtern durch hyperchlorämische Azidose

 

Wie und warum berechnet man die fraktionelle Natrium-bzw hanrstoffexkretion ?

Welchen Einfluß haben Schleifendiuretika afu das akute Nierenversagen ?

warum kein NaCl im akuten Nierenversagen ?

 

 

Unterscheidung prärenales7/ntrarenales Nierenversagen !

fraktionelle Natrium-Exkretion = (Urin-Na/Serum-Na)/(Urinkrea/Serumkrea)   --> <1% spricht für prärenal, gilt nicht nach Diuretikagabe !

fraktionelle-Hs-Exkretion =  (UrinHs/SerumHs)/(Urinkrea/SerumKrea) --> funktioniert auch nach Diuretikagabe,

Spot-Urin ausreichend !      < 35% = prärenal      > 35% = intrarenal

Schleifendiuretika können oligurisches in nicht oligurisches überführen, ansonsten kein Einfluß auf Dauer, Schwere des ANV, 2002 sogar Übersterblichkeit bei ISV-Patienten unter Sd !

NaCl 0,9% kann NV sogar verschlechtern durch hyperchlorämische Azidose

 

Nennen sie die Stadien des chronischen Nierenversagens nach KDIGO !

Unterschied Hämodialyse zu Hämofiltration ?

 

Hämodialyse: Prinzip Diffusion gegen Dialysat über semipermeable Membran

---> Vorteil : ist für die Entfernung kleiner Moleküle geeignet (Kalium )

-- > Nachteil hämodynamische Instabilität

Hämofiltration: Prinzip konvektion, treibende kraft ist Druckdifferenz zwischen Blut und Filtrat

es werden größere Moleküle entfernt (20-40kD)

Vorteil bei hämodynamischer Instabilität , akutem Leberversagen, Hirnödem (weniger Verschiebungen )

Nennen sie die Dialyseindikationen bei akutem NV  nach Renal-Studie !

Oligurie <100ml über 6h

Hyperkaliämie > 6,5 mmol/l

metabolische Azidose pH <7,2

Harnstoff > 150mg/dl

kreatinin >3,4 mg/dl

klinisch relevante Überwässerung

Keinspektrum unkomplizierter Harnwegsinfekt

komplizierter Harnwegsinfekt

nosokomialer Harnwegsinfekt

DK-Träger: Risiko eines HWI nach einer Wiche, einem Monat ?

Candida im Urin häufig ?

Unkomplizierter ambulanter HWI zu 80% E.coli, Staphylokokken, Enterokokken, klebsiellen, Proteus

komplizierter Harnwegsinfekt: Enterokokken (30%), E.coli (20%) Staphylokokken (20%) Pseudomonas (10%)

nosokomialer Harnwegsinfekt: s. komplizierter HWI, häufig Mischinfektionen

nach 1 Woche DK 50%, nach 1 Monat fast 100% ! candida 20% der Langträger

Wie berechnet man das Herzzeitvolumen mit der Fickschen Methode ?

 

HZV = Vo2/AVDO2 = Sauerstoffaufnahme / arteriovenöse Sauerstoffdifferenz

Vo2 = Körperoberfläche x Formel

AVDO2: arterieller Sauerstoffgehalt = So2xHbx1,34 (Hüfner-Zahl in vovo, in vitro 1,39 ml/g Hämoglobin)

- zentralvenöser Sauerstoffgehalt: idemzu berechnen

Was versteht man unter dem Refeeding-Syndrom ?

a

Nennen sie die Nachteile einer Therapie mit Natriumbikarbonat

1. Co2-Anstieg durch Pufferung --> Hirnödem, irndruck steigt

2. Hypokaliämie durc H+/K+ Austauscher = Hamburger-Shift

3. Hypernatriämie

4. Linksverschiebung der Hb-O2-Bindungskurve --> verminderte O2-Abgabe ans Gewebe = Bohr-Effekt

5. Stimulation dr Glycolyse = hyperglykämie

6. Stimulation der 6-Phophofructokinase --> Anstieg der Organischen Säuren --> metabolische Azidose

 

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