ABWL NAK 10

Management

Management


T. G.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über das Management und die Unternehmenskultur auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie Führungsstile, Entscheidungsprozesse, Planung und Kontrolle, sowie die verschiedenen Ebenen der Unternehmenskultur. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Betriebswirtschaftslehre, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Verständnis für die Dynamik innerhalb von Unternehmen vertiefen möchten.
Flashcards
53
Students
5
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
24.11.2013 / 02.02.2016

Flashcards

Welche Funktionen  übernimmt das Management in einem Unternehmen?

Die Gestaltungs- und Steuerungsfunktion mit dem Ziel Prozesse zielgerichtet und koordiniert ablaufen zu lassen.

Wie kann das Management beschrieben werden?

Funktional: --> Beschreibung der Prozesse, die in arbeitsteiligen Organisationen notwendig sind: Planung, Führung, Organisation, Kontrolle

 

Institutional: --> Beschreibung der Personen mit Managmentaufgaben: Tätigkeiten und Rollen

Welche Aspekte werden bei der Betrachtung des Führungsphänomens untersucht?

Unternehmens- und Führungsgrundsätze

Managementtechniken

Managementmodelle

Wozu dienen Managementechniken?

Ziel ist es Unternehmens- und Führungsgrundsätze zu konkretisieren.

Andere Bezeichnung für Managementtechniken:

"Management-by"-Techniken

Was wird in den Managementtechniken untersucht?

spezifische Aspekte der Führung und deren Auswirkungen auf  das Unternehmen.

Nenne vier Managementtechniken, sowie deren grundlegende Eigenschaft:

  • Management by Objectives: Zielvorgaben und Zielvereinbarungen
  • Management by Exception: Abweichungskontrolle
  • Management by Delegation: Delegation von Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung
  • Management by System: umfassende Systemsteuerung

Das Konzept des Managements by Objectives beinhaltet...

  • Gemeinsames Erarbeiten von Zielen für alle Führungsebenen durch Vorgesetzte und Untergebene
  • Fast vollständige Delegation der Konkretisierung der Maßnahmen und Ressourcen
  • Delegation von Entscheidungs- und Weisungsbefugnissen inkl. Verantwortung

Welche Voraussetzungen müssen für das MbO erfüllt sein?

  • Analyse des Ist-Zustandes
  • Festlegung der Aufgabenbereiche und Verantwortlichkeiten
  • Offenlegung der Beurteilungsmaßstäbe

Nenne die Vorteile des MbO:

Zeitersparnis

effiziente Arbeit auf Führungsebene

Sensibilisierun für kritische Entwicklungen und Probleme

Nenne die Nachteile des MbO:

Kreativität und Initiative nur durch Vorgesetzte

Nur Betrachtung der Vergangenheitsperspektive durch Soll-Ist-Vergleich, KEIN feed-forward

Motivation bleibt auf der Strecke, da nur negative Zielabweichungen berücksichtigt werden

WIe ist das Konzept des Managements by Exception zu beschreiben?

Im Rahmen fesgelegter Ziele tragen Mitarbeiter Verantwortung und Kompetenz für ihre normalen aufgaben.

Bei Eintritt eines Ausnahmefalls (Abweichungen von den Zielen o.Ä.) Eingriff durch übergeordnete Instanz.

Welche Voraussetungen müssen für das MbE gelten?

  • Festlegung von Zielen und Sollwerten
  • Definition von Richtlinien für Normalfall und Ausnahmefälle
  • Transparenz der Ziele und Abweichungstoleranzen
  • Zuständigkeiten klar geregelt
  • Durchführung von Soll- und Ist- Vergleichen

Nenne die Vorteile des MbE:

  • Zeitersparnis
  • effiziente Arbeit auf Führungsebene
  • Sensibilisierun für kritische Entwicklungen und Probleme

Nenne die Nachteile des MbE:

  • Kreativität und Initiative nur durch Vorgesetzte
  • Nur Betrachtung der Vergangenheitsperspektive durch Soll-Ist-Vergleich, KEIN feed-forward
  • Motivation bleibt auf der Strecke, da nur negative Zielabweichungen berücksichtigt werden

Wie ist das Konzept des Managements by Delegation zu beschreiben?

  • Selbständiges Arbeiten und entscheiden der Mitarbeiter in definierten Aufgabenbereich
  • Entscheidungen werden auf der Ebene getroffen, wo sie am besten gelöst werden können
  • Vorgesetzter hat lediglich Führungsverantwortung: Dienstaufsicht und Erfolgskontrolle

Welche Voraussetungen müssen für das MbD gegeben sein?

  • Vorhandensein von Stellenbeschreibungen
  • Identifikation von deligeirbaren und nicht delegierbaren Aufgaben
  • Transparentes Zielsystem für alle
  • funktionierendes Berichts- und Kontrollsystem
  • Abbau von Hierarchien --> partizipative Führung

Nenne die Vorteile des MbD:

  • Entlastung der Vorgesetzten
  • Förderung der Eigeninitiative, Motivation  und Verantwortung der Mitarbeiter
  • Entscheidungen werden an den sachlich richtigen Stellen getroffen

Nenne die Nachteile des MbD:

partizipative Führung wird nicht gefördert

  • Hierarchieabbau muss nicht zwangsläufig entstehen
  • Vernachlässigung horizontaler Zusammenhänge
  • Vorgesetzte delegieren möglicherweise nur uninteressante Aufgaben

Worauf zielen Managementmodelle ab?

Betrachtung des Führungsphänomens bezogen auf

  • die Gesamtsteuerung des Unternehmens
  • der Teilbereiche
  • Führung der einzelnen Mitarbeiter

Nenne drei Bespiele für Partialansätze als Managementsmodell:

  • Total Quality Management
  • Lean Management
  • Business Process Reengineering

Nenne Beispiele für übergeordnete Ansätze als Managementmodelle:

  • Interiertes Management-Modell
  • St. Gallener Management Ansatz
  • Strategieprozessansatz (Kreikebaum/Gilbert/Behnam)

In welche drei Ebenen unterteilt das St. Gallener Konzept das Managementkonzept eines Unternehmens?

  • normatives Management
  • strategisches Management
  • operatives Management

Beantworte folgende Fragen:

Bestandteile des normativen Managements? Was geht daraus hervor?

Bestandteile des strategischen Managements?

Bestandteile des operativen Managements?

Was bedeutet vertikale und horizontale Integration?

Welche Gesamtaspekte werden betrachtet?

Antworten in der Grafik:

Welche vier typischen Bestandteile des Managements (Führung) sind geläufig?

Planung, Organisation, Kontrolle, Entscheidungen

Auf welchen Ebenen findet Management statt?

normativ, strategisch, operativ

Was für Eigenschaften hat eine gute Planung?

  • Entscheidungsvorbereitung der verschiedenen Funktionsbereiche im Unternehmen
  • Stellt Voraussetzungen für Kontrolle her
  • Grundlage für Aufgabenübertragung
  • Koordinations- und Integrationsfunktion

 

Nenne 7 Grundsätze der Planung:

Hier alle Grundsätze:

Objektivität, Vollständigkeit, Realisierbarkeit, Konsistenz, Zielbezogenheit, Aktualität, Klarheit, Effizienz, Flexibilität, Genauigkeit, Relevanz

Wann müssen Entscheidungen getroffen werden?

Nach der Ausarbeitung von Plänen zur Steuerung eines Unternehmens

Nenne die drei Aspekte bei der Betrachtung von Entscheidungen:

Entscheidungsträger

Entscheidungsprozess

Entscheidungsinstrumente

Welche Entscheidungsarten werden unterschieden?

  • innovative -- Routineentscheidungen
  • kollektiv -- individuell
  • rational -- nicht rational
  • bewusst -- unbewusst
  • strategisch -- operativ
  • in unterschiedlichen Funktionsbereichen
  • bei sicheren und unsicheren Erwartungen

Was ist das Hauptelement der Organisation?

Aufgabenübertragung

Was bedeutet Aufgabenübertragung im Unternehmen?

Element der Führung, das alle institutionellen, prozessuaen und instrumentalen Entscheidungen beinhaltet. Ziel ist die Realisierung gewählter Handlungsalternativen.

Welche Problembereiche existieren in der Aufgabenübertragung?

Beteilige, der Prozess, Instrumente

Welche Aufgabe hat der Aspekt der Kontrolle im Management?

Vergleich zwischen angestrebten und tatsächlich realisierten Ergebnissen --> Zielerfüllungsgrad

Typisches Kontrollinstrument:

Soll-Ist-Vergleich

Welche Kontrollmethode wird neben dem Soll-Ist-Vergleich angewandt, und wie?

►Ist-Ist-Vergleich

  • Branchenorientiert: Vergleich mit anderen Unternehmen oder dem allg. Branchendurchschnitt
  • Mitarbeiterbezogen: Vergleich zwischen mehreren Mitarbeitern mit gleichen Aufgaben
  • Vergangenheitsorientiert: Vergleich mit Ist-Werten aus der Vergangeneheit

Nenne 5 Kontrollbereiche:

Hier alle Kontrollbereiche:

Prämissenkontrolle, Führungskontrolle, Verhaltenskontrolle, Mittelkontrolle, Verfahrenskontrolle, Maßnahmenkontrolle, Ziel-/Ergebniskontrolle

Was versteht man unter Unternehmenskultur?

Im Kollektiv geltenden, von Mitarbeitern erlernten und verbreiteten:

  • expliziten und impliziten Verhaltensnormen
  • Verhaltensmuster
  • Verhaltensäußerungen
  • Verhaltensresultate

Kann die Unternehmenskultur verändert werden?

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