ABWL - Kapitel 2 Managementprozess
Kapitel 2
Kapitel 2
-
- 1 / 83
-
Lernkarten
Welche Schritte gibt es im Managementprozess?
Zieldefinition (Vorausschau der Zukunft) -> Planung -> Problemanalyse -> Alternativen Suchen -> Bewertung der Analyse -> Entscheidung (wichtigste Aufgabe nach Harvard) -> Durchführung (Organisation Delegation, Motivation) -> Kontrolle
Wie setzen sich die Schritte über die Hierarchieebenen fort?
Die Durchführungspahse ist die Zieldefinition der nächstunteren Ebende. Die Kontorllphase reicht die Hierarchieebenen hinauf.
Welche Typen des Managements gibt es?
Unternehmenspolitik, strategisches Managment, operatives MAnagement
wer ist für Unternehmenspolitik verantwortlich?
Top-Management, Eigentümer
was ist das strategische MAnagement?
Topmanagement, langfristig "Wie können wir dauerhaft Erfolg haben?", Markt- und Wettbewerbsorientierung, Erfolgsposition
Was ist das operative MAnagement?
unteres Management, kurzfristig, Gewinnorientierung
Wofür steht die SWOT Analyse?
Strength and Weaknesses, Oportunities and Threats
Wofür steht die Pestel-Analyse?
Political, Economic, social, technological, environmental, legal factors
Was ist der Unterschied zwischen PESTEL und Branchenstruktur-Analyse
PESTEL -> Analyse des Unternehmens
5 forces -> Anaylse de rBranche
Wettbewerbsstrategieen nach Porter
"Wie kann ich in einer Branche überdurchschnittlich erfolgreich sein?" --> Bild
Was ist die Differenzierungsstrategie?
Alleinstellungsmerkmal wichtig, wahrnehmbar, dauerhaft
Was ist die Kostenführerschaft
umfassender Kostenvorsprung, unerreichbare Preisposition
Erfahrungskurveneffekte (Mengeneffekte) nutzen, Kostentreiber innerhalb der Wertkette erekennen und Kosten reduzieren um am günstigsten Anbieten zu können
Welche 3 Wettbewerbsstrategien nach Porter gibt es?
Differenzierungsstrategie, Kostenführerschaft, Fokussierung auf Marktnischen
Wozu führt Differenzierung?
Quasi-Monopol
Wodurch entscheidet sich die Positionierung in einer Strategie?
Ansicht der Kunden
Was sind die Primäraktivitäten in der Wertkette?
Logistik, MArketing, Service, Beschaffung, Vertrieb
Was sind unterstützende Aktivitäten in der Wertkette
Beschaffung/Einkauf, Technologie/Entwicklung, Personalmanagement, Unternehmensinfrastruktur
Wie muss die Wertkette nach Proter beschaffen sein?
Erkennen der eigenen Stärken und Schwächen im Vergleich zu den stärksten Wettbewerbern
die Wertkette muss auf die Strategie ausgerichtet sein. Die wichtigen Elemente sollten in der Hierarchie möglichst weit oben sitzen
Definition von Ziel
zukünftig angestreber Zustand, beschrieben durch
Zielinhalt
Zielausmaß
Zielzeitpunkt
Wie sollen Ziele beschaffen sein?
SMART (specific, measureable, achievable, realistic, terminated)
Definition von Ziel
drückt kein konkretes Ziel aus, sondern Trends, Richtungen...
was ist ein Zielsystem?
Zielsysteme entstehen, wenn Unternehmen mehr als ein Ziel vervolgen.
Vorteilhaft: komplementäre Ziele
neutral: indifferente (sich gegenseitig nicht beeinflussende) Ziele
Problem: konfliktäre (sich gegenseitig erschwerende) und antimormistische (unvereinbare) Ziele
--> notwendig: Gewichtung/Priorisierung der Ziele
Anforderungen an das Zielsystem
realistisch, operational (verständlich), konsistent (darf sich nicht widersprechen), transparent (den Mitgliedern verständlich), organisations-konkurent (Verantwortlichen benennen), geordnet (Prioritäten setzen und gewichten)
aktuell, vollständig und durchsetzbar
welche arten von Zielen gibt es?
Formalziele: wirtschaftliche Erfolgsziele
Sachziele: Leistungsziele, Finanzziele, Führungsziele, Sozialziele
zwischen Formal- und Sachzielen besteht eine Mittel-Zweck-Beziehung
Was sind die Formalziele?
sind aus Wirtschaftlichkeitsprinzip abgeleitet und universell
wirtschaftliche Erfolgsziele wie:
Produktivität, Wirtschaftlichkeit, Rentabilität
Was sind Sachziele?
konkret, SMART-formuliert und daher verständlicher
Beispiele für Leistungsziele
Produktziele, Marktziele
Beispiele für Finanzziele
Liquidität, Beschaffung von Kapital, Vermögen
Beispiele für Führungsziele
Arbeitsteilung, Führungsstil, Problemlösung
Beispiele für Sozialziele
Mitarbeiter, Gesellschaft
Formel zur Errechnung der Gesamtkapitalrentabilität
GKR= Kapitalgewinn / Gesamtkapital
Kapitalgewinn= Gewinn+Fremdkapitalzinsen
engl. EBIT = Earning Before Interest and Taxes
Formel zur Berechnung des Return on Investment
RoI = Gewinn / Gesamtkapital
Formel zur Errechnung der Eigenkapitalrentabiltät
EKR = Gewinn/Eigenkapital oder
EKR= Gesamtkapitalrentbilität / (GKR - Fremdkapitalzinsen)
Formel zur Errechnung der Wirtschaftlichkeit
Wirtschaftlichkeit = Ertrag/ Aufwand
(bzw Input / Output)
Formel zur Errechnung der Produktivität
Produktivität = Ausbringungsmenge/ Einsatzmenge an Produktionsmitteln
Formel zur Errechnung der Umsatzrentabilität
Umsatzrentabilität = Gewinn/ Umsatz
eher eine Risikokennziffer: sobald der Umsatz sinkt, macht das Unternehmen (bei geringer Umsatzrentabilität) sofort Verluste
Was ist der Unterschied zwischen Fremd- und Eigentkapitalgeber
Fremdkapitalgeber bekommen feste Zinsen auf ihr Kapital, dieses wird nach bestimmter Zeit zurückgezahlt
Eigenkapitalgeber bekommen Dividende und bekommen das Geld nicht zurück (außer, sie verkaufen die Anteile)
Welches Problem gibt bei der Kennziffer der Eigentkapitalrentabilität
sie steigt durch Verminderung des Eigenkapitals, auch wenn Umsatz, Gesamtkapital und Kapitalgewinn gleich bleiben
Was besagt der "Leverage"-Effekt und wann ist er sinnvoll?
"Hebeln" der Eigenkapitalrentabilität durch Senkung des Eigenkapitals.
Nur sinnvoll wenn GKR > FK-Zinssatz