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Sprache Deutsch
Stufe Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert 23.09.2015 / 15.11.2022
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25 Exakte Antworten 19 Text Antworten 0 Multiple Choice Antworten

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Geschriebenes Recht

alle Rechtsregeln / die schriftlich in Gesetzbüchern festgehalten sind /, die von zuständigen Behörden erlassen worden. Gesetze von Parlament. Verordnungen von Regierung.
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Gewohnheitsrecht

Gewohnheitsrecht sind ungeschriebene Regeln, die nach langer Zeit der Anwendung zu Recht geworden sind. / Finderlohn - ZGB 722.2 /
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Mündigkeit

die Mündigkeit erreicht man am 18. Geburtstag. Sexuelle und religiöse Mündigkeit ist mit 16. Jahren / ZGB 303 /
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Rechtsgrundsätze

  • 1.- Rechtsgleichheit / BV 8 /,
  • 2.-Reihenfolge der Rechtsquellen / ZGB 1 /
  • ,3.-Richterliches Ermessen / ZGB ç /,
  • 4.-Treu und Glauben / ZGb 2.1, BV 9 /,
  • 5.- Rechtsmissbrauchsverbot / ZGB 2.2 /,
  • 6.- Beweislast / ZGB 8 /
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Obligation durch ungerechtfertigte Bereicherung

Erhält jemand zu Unrecht das Geld, muss er das Geld zurückerstatten. / OR 62ff /
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Die drei Enstehungsmöglichkeiten für eine Obligation

  • 1.-Vertrag / aktiv/,
  • 2.- Unerlubte Handlung / passiv /- jemandem einen Schaden zufügen: unabsichtlich oder absichtlich,
  • 3.- Ungerechtfertigte Bereicherung/ passiv /
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Rechtslehre und Rechtssprechung

  • Rechtslehre von Rechtsgelehrten geäusserte Meinungen, die in der rechts.. Literatur anerkannt sind.
  • Rechtssprechung- wenn ein oberes Gericht ein Urteil fällt- die untergeordnete Gerichte übernehmen die Begründung des oberes Gerichts.
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Handlungsunfähigkeit

fehlende Fähigkeit - Minderjährige. / ZGB 18 /
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Volljährigkeit

am 18. Geburtstag. / ZGB 14 /
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Reihenfolge der Rechtsquellen

  • 1.- zuerst das geschriebene Recht,
  • 2. - dann Gewohnheitsrecht,
  • 3.- das Gesetzt urteilt nach Regel, die er als Gesetzgeber aufstellen würde. / ZGB 1 /
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Nicht zwingendes Recht

diese Rechtsregeln dürfen zu Gunsten der schwächeren Partei angepasst werden.
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Obligation durch Vertrag

eine Partei verpflichtet sich zu ene Leistung / Lieferung /, die andere Partei verpflichtet sich zu Gegenleistung / Bezahlung /. / OR 1ff /
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Treu und Glauben

Jedermann ist in seinem Handeln ehrlich und fair. Man lügt und betrügt nicht, weder privat noch geschäftlich. / ZGB 2.1, BV 9 /
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Lösen von Rechtsfällen

  • 1.- Sachverhalt feststellen / wer hat wann, was, wo, wie, warum getan?/,
  • 2.- Bezug zwischen Sachverhalt und Recht herstellen / welche abstrakte Regeln passt zum konkreten Sachverhalt? /,
  • 3.- Rechtsfolgen feststellen / welche Konsequenzen sieht die anwendbare Regel?/
  • 4.- Durchsetzung / was muss ich tun um mein Recht durchzusetzen?/
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Regeln welche

  • nicht erzwingbare Regeln / von der Gesellschaft aufgestellt /- Brauch,Sitte- Moral
  • errzwingbare Regeln / von Staat erlassen/ - Rechts, Rechtsordnung
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Was ist Vertrag?

  • Verbindliche Abmachung zwischen zwei Personen oder Parteien, die schriftlich, mündlich oder stillschweigend abgeschlossen werden. Formlose Vertrag- OR 11
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Nichtiger Vertrag

  • Vertrag mit ungültigem Inhalt. Es wird gesetzlich als nicht existent behandelt. OR 20
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Anfechtbarer Vertrag

Ein Vertrag, der einen Mangel hat und deshalb auf Verlangen / Gericht/ rückgängig gemacht werden kann. Wenn keine Partei sich wehrt, bleibt der Vertrag bestehen

  • .Übervorteilung OR 21, Irrtum OR 23f, Täuschung OR28, Drohung OR29f
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Nichtigkeitsgründe von Vertrag

  • 1- objektiv unmöglicher Vertragsinhalt / Zürichsee/.
  • 2- Widerrechtlicher Vertragsinhalt / 60 St./.
  • 3- Vertragsinhalt gegen die guten Sitten/ Erbschleicher/.
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Öffentliches Recht

  • Rechtsbeziehung zwischen dem Bürger und dem Staat / Kanton, Gemeinde/.
  • Bundesverfassung-BV,
  • Strafgesetzbuch- StGB,
  • Strassenverkehrsgesetzbuch- SVG,
  • Umweltschutzgesetz- USG.
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Privates Recht

  • Rechtsbeziehung zwischen den Bürgern untereinander.
  • Zivilgesetzbuch-ZGB,
  • Obligationenrecht-OR
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Sitte / Brauch

Zu Traditionen gewordenes Verhalten. / Weinachtsfest, jährliche Betriebsausflug/
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Moral

  • Bezieht sich auf das Zusammenleben in der Gesellschaft /
  • man ist ehrlich,
  • man kümmert sich um kranke Familienangehörige/
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Öffentliche Beurkundung

Der Gesetzgeber verlangt eine urkundsberechtigte Person / Notar /, die mit seiner Unterschrift und einem Stempel bezeugt
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Qualifizierte Schriftlichkeit

Vertragsform zur Gültigkeit dessen wird vom Gesetzt neben der Unterschrift noch weitere Teile eigenhändig eingesetzt werden. / Testament- gesamte Inhalt von Hand geschrieben/
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Registereintrag und Veröffentlichung 

Registereintrag- Eintrag in Register / Hauskauf- Grundbuch, Aktiengesellschaft- Handelsregister /. Veröffentlichung- gewisse Rechtsvorgänge zu veröffentlichen / Kantonblatt, Haus oder Grundstückskauf/
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Einfache Schriftlichkeit

Vertragsform, bei der im Minimum die Unterschrift von Hand sein muss
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Beschränkte Handlungsunfähigkeit

Fähigkeit, nur mit Zustimmung der Eltern / Vormund /Verpflichtungen einzugehen.
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 Urteilsfähigkeit

  • Die Fähigkeit, vernuftgemäss zu handeln / ab 13 J./, die Konsequenzen einer Handlung zu begreifen.Einschränkung durch-
  • Kinderalter, geistige Behinderung, Trunkenheit, Drogeneinfluss/ ZGB 16 /
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Natürliche Personen

Jeder einzelne Mensch git rechtlich gesehen als natürliche Person.