ABU Kompetenznachweis II, PHSG
Fragen und Antworten zum Kompetenznachweis II der PHSG, ZSG/CAS, 2014/15
Fragen und Antworten zum Kompetenznachweis II der PHSG, ZSG/CAS, 2014/15
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Lernkarten
Argument
Beschreiben Sie, was ein gutes Argument ist.
frei von Widersprüchen
lassen sich beweisen
lassen sich mit Belegen untermauern
sind stichhaltig
Prinzipienethik
Worauf zielt die sogenannte Prizipienethik?
Sie evaluert einzelne Handlungen oder Handlungsoptionen mit Bezug auf allgemeine moralische Prinzipien.
Deontologische Ethik
Worauf zielt die sogenannte deontoligische Ethik?
Sie orientiert sich an der an sich richtigen Handlung.
Dilemma
Wann spricht man von einer Dilemmasituation?
Ich soll A tun, ich soll B tun. Ich kann nicht A und B tun.
Die moralische Pflicht fordert beides, jedoch kann man nur einem nachkommen.
Recht und Ethik
Unterscheiden Sie Recht und Ethik.
Recht ist bestimmt durch Staatsgewalt, Zwand und hohe Anforderungen an Legitimation
Ethik ist bestimmt durch Freiwilligkeit, Vernünftigkeit, Will mehr als das rechtlich Vorgeschriebene zu tun.
Medienethik
Was ist die zentrale Fragestellung der Medienethik.
Medienethik ist eine sogenannte Bereichsethik.
Wer verschafft wem welchen Zugang zu welchen Informationen?
Wie werden Informationen gewichtet und gewertet?
Konsequenzialistische Ethik
Worauf zielt die sogenannte konsequenzialistische Ethik?
Sie orientiert sich an dem, was zu den bestmöglichen Folgen führt.
Tugendethik
Worauf zielt die sogenannte Tugendethik?
Tugendethik fragt nicht nach dem richtigen Handeln, sonder danach, ob das Verhalten eines Menschen mit den Tugenden übereinstimmt.
Deskriptive Ethik
Definieren Sie die deskriptive Ethik.
Die Deskriptive Ethik beschreibt bestimme Ausprägungen der Moral.
Reflexion
Nennen Sie das Ziel von Reflexion.
Als prüfendes und vergleichendes Nachdenken ist die (Selbst-)Erkenntnis das Ziel.
Ethik
Definieren Sie Ethik.
Wissenschaft, die sich mit der guten Lebensführung und dem richtigen Handeln beschäftigt.
Metaethik
Definieren Sie die Metaethik.
Metaethik ist Reflexion über Ethik.
Normative Ethik
Definieren Sie die Normative Ethik.
Nimmt zu moralischen Normen, Prinzipien und Haltungen wertend Stellung.
Versucht gute Argumente dafür oder dagegen zu geben.
Wert
Beurteilen Sie die Allgemeingültigkeit von Werten.
Es gibt keine allgemeingültige, universelle Werte.
Werte sind bestenfalls ein verhandelter Konsens in einer Gemeinschaft.
Welthandelsorganisation WTO
Schreib Sie das Kürzel aus
Nennen Sie zwei Ziele der Organisation
World Trade Organization
Liberalisierung des internationalen Handels
wirtschaftlicher Fortschritt mit globaler Reichweite
Internationaler Währungsfonds IWF
Mit welchen Organsiationen ist der IWF eng vernetzt?
Zwei wesentliche Aufgaben des IWFs?
Teil der Weltbank und der Vereinten Nationen.
Vergibg befristete Kredite an Staaten mit wirtschaftlichen Problemen
Unterstützt Entwicklungsländer bei der Erarbeitung von Wachstums- und Wohlstandskonzepten
Produktivität
Definieren Sie den Begriff
Nennen Sie drei Faktoren, welche die Produktivität beeinflussen
Volkswirtschaftliche Kennzahl für die Leistungsfähigkeit. Verhältnis zwischen produzierten Gütern und dafür benötigten Produktionsfaktoren. Output - Input.
1) Arbeit
2) Kapital
3) Boden
Volkseinkommen
Definieren Sie den Begriff Volkseinkommen
Statistischer Wert, der die wirtschaftliche Leistung einer Vollkswirtschaft während eines Jahres darstellt.
Konjunkturindikator
Nennen Sie drei Konjunkturindikatoren
1) BIP
2) Inflationsrate
3) Arbeitslosigkeit
OECD - Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Europa
Notieren Sie die aktuelle Anzahl der Mitgliederstaaten
Nennen Sie vier aussereuropäischen Mitgliederstaaten
34 Staaten
USA, Japan, Australien, Kanada
Devisen
Definieren Sie den Begriff
Fremdländische Münzen und Noten, auch Guthaben in fremder Währung.
Bruttoinlandprodukt - BIP
Definieren Sie den Begriff
Nennen Sie die Abkürzung
Gesamtwert aller Güter, die im Laufe eines Jahres innerhalb einer Volkswirtschaft hergestellt werden und dem Endverbrauch dienen.
BIP
Real
Worin unterscheidet sich das reale BIP vom nominalen BIP?
Das reale BIP ist der um die Inflation bereinigte Wert des nominalen BIP, das mit Marktpreisen ermittelt wird.
EFTA - Europäische Freihandelsassoziation
Ziel der EFTA?
Aktuelle Mitgliedsstaaten?
1) gemeinsamer Handel durch Schaffung einer Freihandelszone
2) Island, Lichtenstein, Norwegen, Schweiz
Makroökonomie
Was wird darunter verstanden?
Lehre von der Struktur und Leistungsfähigkeit, Verhalten und Entwicklung der Gesamtwirtschaft (z.B. Modell Wirtschaftskreislauf)
Haushalt
Was wird darunter verstanden (wirtschaftlich)?
Wirtschaftsteilnehmende, die Waren oder Dienstleistungen konsumieren,
und den Unternehmen, Produktionsfaktoren gegen Entgeld zur Verfüfung stellen.
Wirtschaftssektoren
Nennen Sie die drei Wirtschaftssektoren und ordnen Sie je zwei Wirtschaftsbereiche zu.
Primärsektor: Landwirtschaft, Forstwirtschaft
Sekundärsektor: Industrie, Handwerk
Tertiärsektor: Dienstleistung, Handel
Produktionsfaktoren
Nennen Sie die drei klassischen Produktionsfaktoren.
1) Arbeit
2) Boden
3) Kapital
Unternehmen
Worin unterscheiden sich Unternehmen von öffentlichen Betrieben?
Innerhalb des Wirtschaftskreislaufs eine produzierende Einheit.
Privateigentum
Gewinnmaximierung
Marktwirtschaftliche Selbstbestimmung
-> diese nicht oder nur bedingt in öffentlichen Betrieben vorhanden
Bedürfnis
Erklären Sie den wirtschaftlichen Fachbegriff Bedürfnis.
So wie die Begriffe Existenzbedürfnis, Indiviualbedürfnis, Materielle Bedürfnisse
Wirtschaftlicher Fachbegriff: Verlangen, einen Mangel zu beseitigen
Existenzbedürfnis: Verlangen nach Nahrung, Flüssigkeit, Wohnraum und Sicherheit
Indiviualbedürfnis: bezieht sich auf den einzelnen Menschen
Materielle Bedürfnisse: Gegenstände
Mikroökonomie
Erklären die den Begriff.
Lehre vom wirtschaftlichen Verhalten von Haushalten und Unternehmen und von der Verteilung der Güter am Markt.
Körpersprache
Unterschied zwischen Körpersprache und verbaler Sprache?
Kommunikation, die nicht mit Lauten, Wörtern, Sätzen oder Texten funktioniert.
Sondern mit Mimik, Gestik und Raumverhalten.
Umgangssprache
Definieren Sie den Begriff, in dem Sie drei typische Merkmale nennen.
1) Kürzungen (draus)
2) Abkürzungen (hundert Pro)
3) Einflüsse aus dem Dialekt (dem Reto sein Velo)
Textsorten
Begründen Sie, warum der Lernende die Merkmale der wichtigsten Textsorten unterscheiden sollte.
1) Nutzer ein Sprache müssen in der Lage sein, mit verschiedenen Textsorten umzugehen, sie zu identifizieren und ihrer Klasse entsprechend zu behandeln.
2) Um einen Text verfassen zu können, müssen Lernende wissen, welche inhaltlichen und absichtsbezogenen Merkmale er hat.
Standardsprache
Definieren Sie den Begriff, in dem Sie die Standardsprache von drei anderen Sprachen unterscheiden.
Standardsprache ist Normsprache der mittleren Stilebene
a) von der gehobenen Sprache (Amtssprache)
b) von der "unteren Stilebene" (Umgangssprache)
c) vom Dialekt
d) von den berufsbezogenen Fachsprachen
Bericht
Nennen Sie die Merkmale des Berichts.
Beschreibt objektiv, ohne persönliche Wertung einen Sachverhalt, eine Handlung oder ein Ereignis.
6 W-Fragen: Was, Wo, Wann, Wer, Wie, Was sind Gründe?
Zusammenfassung
Nennen Sie die Merkmale einer Zusammenfassung.
Gibt eine knappe Übersicht zum Inhalt eines Sachtextes, eines Buches, eines Films usw.
Erörterung
Nennen Sie die Merkmale einer Erörterung.
Eine strittige Frage wird behandelt (z.B. Todesstrafe ja/nein?)
Vor- und Nachteile werden dargelegt.
Pro- und Kontra-Standpunkte
Argumentation (These und Antithese)
Synthese eröffnet die Ansicht der schreibenden Person
Beschreibung
Nennen Sie die Merkmale der Beschreibung.
Darstellung eines Gegenstandes, einer Person eines Vorganges usw.
Beruht auf genauer Beobachtung
Sachliche und anschaulich