ABU Kompetenznachweis II, PHSG

Fragen und Antworten zum Kompetenznachweis II der PHSG, ZSG/CAS, 2014/15

Fragen und Antworten zum Kompetenznachweis II der PHSG, ZSG/CAS, 2014/15


U. W.
Diese Lernkarten decken universitätsrelevante Themen der Allgemeinbildung ab, mit Fokus auf Ökologie, Ethik, Sprache und Kultur. Sie erklären zentrale Begriffe wie Nachhaltigkeit, Biodiversität und ökologische Fußabdrücke, sowie Produktionsfaktoren und Textsorten. Die Karteikarten sind ideal für Studierende, die sich auf den Kompetenznachweis II vorbereiten und ein tiefes Verständnis für komplexe Zusammenhänge in Naturwissenschaften, Ethik und Sprachwissenschaften erlangen möchten.
Karten
124
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Allgemeinbildung
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
13.01.2015 / 04.01.2026

Lernkarten

Argument

Beschreiben Sie, was ein gutes Argument ist.

frei von Widersprüchen

lassen sich beweisen

lassen sich mit Belegen untermauern

sind stichhaltig

Prinzipienethik

Worauf zielt die sogenannte Prizipienethik?

Sie evaluert einzelne Handlungen oder Handlungsoptionen mit Bezug auf allgemeine moralische Prinzipien.

Deontologische Ethik

Worauf zielt die sogenannte deontoligische Ethik?

Sie orientiert sich an der an sich richtigen Handlung.

Dilemma

Wann spricht man von einer Dilemmasituation?

Ich soll A tun, ich soll B tun. Ich kann nicht A und B tun.

Die moralische Pflicht fordert beides, jedoch kann man nur einem nachkommen.

Recht und Ethik

Unterscheiden Sie Recht und Ethik.

Recht ist bestimmt durch Staatsgewalt, Zwand und hohe Anforderungen an Legitimation

Ethik ist bestimmt durch Freiwilligkeit, Vernünftigkeit, Will mehr als das rechtlich Vorgeschriebene zu tun.

Medienethik

Was ist die zentrale Fragestellung der Medienethik.

Medienethik ist eine sogenannte Bereichsethik.

Wer verschafft wem welchen Zugang zu welchen Informationen?

Wie werden Informationen gewichtet und gewertet?

 

Konsequenzialistische Ethik

Worauf zielt die sogenannte konsequenzialistische Ethik?

Sie orientiert sich an dem, was zu den bestmöglichen Folgen führt.

Tugendethik

Worauf zielt die sogenannte Tugendethik?

Tugendethik fragt nicht nach dem richtigen Handeln, sonder danach, ob das Verhalten eines Menschen mit den Tugenden übereinstimmt.

Deskriptive Ethik

Definieren Sie die deskriptive Ethik.

Die Deskriptive Ethik beschreibt bestimme Ausprägungen der Moral.

Reflexion

Nennen Sie das Ziel von Reflexion.

Als prüfendes und vergleichendes Nachdenken ist die (Selbst-)Erkenntnis das Ziel.

Ethik

Definieren Sie Ethik.

Wissenschaft, die sich mit der guten Lebensführung und dem richtigen Handeln beschäftigt.

Metaethik

Definieren Sie die Metaethik.

Metaethik ist Reflexion über Ethik.

Normative Ethik

Definieren Sie die Normative Ethik.

Nimmt zu moralischen Normen, Prinzipien und Haltungen wertend Stellung.

Versucht gute Argumente dafür oder dagegen zu geben.

Wert

Beurteilen Sie die Allgemeingültigkeit von Werten.

Es gibt keine allgemeingültige, universelle Werte.

Werte sind bestenfalls ein verhandelter Konsens in einer Gemeinschaft.

Welthandelsorganisation WTO

Schreib Sie das Kürzel aus

Nennen Sie zwei Ziele der Organisation

World Trade Organization

Liberalisierung des internationalen Handels

wirtschaftlicher Fortschritt mit globaler Reichweite

Internationaler Währungsfonds IWF

Mit welchen Organsiationen ist der IWF eng vernetzt?

Zwei wesentliche Aufgaben des IWFs?

Teil der Weltbank und der Vereinten Nationen.

Vergibg befristete Kredite an Staaten mit wirtschaftlichen Problemen

Unterstützt Entwicklungsländer bei der Erarbeitung von Wachstums- und Wohlstandskonzepten

Produktivität

Definieren Sie den Begriff

Nennen Sie drei Faktoren, welche die Produktivität beeinflussen

Volkswirtschaftliche Kennzahl für die Leistungsfähigkeit. Verhältnis zwischen produzierten Gütern und dafür benötigten Produktionsfaktoren. Output - Input.

1) Arbeit

2) Kapital

3) Boden

Volkseinkommen

Definieren Sie den Begriff Volkseinkommen

Statistischer Wert, der die wirtschaftliche Leistung einer Vollkswirtschaft während eines Jahres darstellt.

Konjunkturindikator

Nennen Sie drei Konjunkturindikatoren

1) BIP

2) Inflationsrate

3) Arbeitslosigkeit

OECD - Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Europa

Notieren Sie die aktuelle Anzahl der Mitgliederstaaten

Nennen Sie vier aussereuropäischen Mitgliederstaaten

34 Staaten

USA, Japan, Australien, Kanada

Devisen

Definieren Sie den Begriff

Fremdländische Münzen und Noten, auch Guthaben in fremder Währung.

Bruttoinlandprodukt - BIP

Definieren Sie den Begriff

Nennen Sie die Abkürzung

Gesamtwert aller Güter, die im Laufe eines Jahres innerhalb einer Volkswirtschaft hergestellt werden und dem Endverbrauch dienen.

BIP

Real

Worin unterscheidet sich das reale BIP vom nominalen BIP?

Das reale BIP ist der um die Inflation bereinigte Wert des nominalen BIP, das mit Marktpreisen ermittelt wird.

EFTA - Europäische Freihandelsassoziation

Ziel der EFTA?

Aktuelle Mitgliedsstaaten?

1) gemeinsamer Handel durch Schaffung einer Freihandelszone

2) Island, Lichtenstein, Norwegen, Schweiz

Makroökonomie

Was wird darunter verstanden?

Lehre von der Struktur und Leistungsfähigkeit, Verhalten und Entwicklung der Gesamtwirtschaft (z.B. Modell Wirtschaftskreislauf)

Haushalt

Was wird darunter verstanden (wirtschaftlich)?

 

Wirtschaftsteilnehmende, die Waren oder Dienstleistungen konsumieren,

und den Unternehmen, Produktionsfaktoren gegen Entgeld zur Verfüfung stellen.

Wirtschaftskreislauf

Skizzieren diesen mit den Akteuren Unternehmungen, Haushalte, Staat, Banken, Ausland.

siehe Grafik

Wirtschaftssektoren

Nennen Sie die drei Wirtschaftssektoren und ordnen Sie je zwei Wirtschaftsbereiche zu.

Primärsektor: Landwirtschaft, Forstwirtschaft

Sekundärsektor: Industrie, Handwerk

Tertiärsektor: Dienstleistung, Handel

Produktionsfaktoren

Nennen Sie die drei klassischen Produktionsfaktoren.

1) Arbeit

2) Boden

3) Kapital

Unternehmen

Worin unterscheiden sich Unternehmen von öffentlichen Betrieben?

Innerhalb des Wirtschaftskreislaufs eine produzierende Einheit.

Privateigentum

Gewinnmaximierung

Marktwirtschaftliche Selbstbestimmung

-> diese nicht oder nur bedingt in öffentlichen Betrieben vorhanden

 

 

Bedürfnis

Erklären Sie den wirtschaftlichen Fachbegriff Bedürfnis.

So wie die Begriffe Existenzbedürfnis, Indiviualbedürfnis, Materielle Bedürfnisse

Wirtschaftlicher Fachbegriff: Verlangen, einen Mangel zu beseitigen

Existenzbedürfnis: Verlangen nach Nahrung, Flüssigkeit, Wohnraum und Sicherheit

Indiviualbedürfnis: bezieht sich auf den einzelnen Menschen

Materielle Bedürfnisse: Gegenstände

 

Mikroökonomie

Erklären die den Begriff.

Lehre vom wirtschaftlichen Verhalten von Haushalten und Unternehmen und von der Verteilung der Güter am Markt.

Körpersprache

Unterschied zwischen Körpersprache und verbaler Sprache?

Kommunikation, die nicht mit Lauten, Wörtern, Sätzen oder Texten funktioniert.

Sondern mit Mimik, Gestik und Raumverhalten.

Umgangssprache

Definieren Sie den Begriff, in dem Sie drei typische Merkmale nennen.

1) Kürzungen (draus)

2) Abkürzungen (hundert Pro)

3) Einflüsse aus dem Dialekt (dem Reto sein Velo)

Textsorten

Begründen Sie, warum der Lernende die Merkmale der wichtigsten Textsorten unterscheiden sollte.

1) Nutzer ein Sprache müssen in der Lage sein, mit verschiedenen Textsorten umzugehen, sie zu identifizieren und ihrer Klasse entsprechend zu behandeln.

2) Um einen Text verfassen zu können, müssen Lernende wissen, welche inhaltlichen und absichtsbezogenen Merkmale er hat.

Standardsprache

Definieren Sie den Begriff, in dem Sie die Standardsprache von drei anderen Sprachen unterscheiden.

Standardsprache ist Normsprache der mittleren Stilebene

a) von der gehobenen Sprache (Amtssprache)

b) von der "unteren Stilebene" (Umgangssprache)

c) vom Dialekt

d) von den berufsbezogenen Fachsprachen

Bericht

Nennen Sie die Merkmale des Berichts.

Beschreibt objektiv, ohne persönliche Wertung einen Sachverhalt, eine Handlung oder ein Ereignis.

6 W-Fragen: Was, Wo, Wann, Wer, Wie, Was sind Gründe?

Zusammenfassung

Nennen Sie die Merkmale einer Zusammenfassung.

Gibt eine knappe Übersicht zum Inhalt eines Sachtextes, eines Buches, eines Films usw.

Erörterung

Nennen Sie die Merkmale einer Erörterung.

Eine strittige Frage wird behandelt (z.B. Todesstrafe ja/nein?)

Vor- und Nachteile werden dargelegt.

Pro- und Kontra-Standpunkte

Argumentation (These und Antithese)

Synthese eröffnet die Ansicht der schreibenden Person

Beschreibung

Nennen Sie die Merkmale der Beschreibung.

Darstellung eines Gegenstandes, einer Person eines Vorganges usw.

Beruht auf genauer Beobachtung

Sachliche und anschaulich

Lernen