a Biologie (202), Zoologie 2/6

in Bearbeitung Schwämme, Hohltiere, Plattwürmer, Fadenwürmer und Gliederwürmer

in Bearbeitung Schwämme, Hohltiere, Plattwürmer, Fadenwürmer und Gliederwürmer


S. K.
Diese Lernkarten bieten einen Einblick in die Zoologie und konzentrieren sich auf die Grundlagen der Vielzeller, insbesondere Schwämme und Hohltiere. Sie beleuchten die Struktur und Funktion von Zellen, Geweben und Keimblättern wie Ektoderm, Entoderm und Mesoderm, sowie die Ernährung und Regeneration von Schwämmen. Die Karteikarten eignen sich für Biologiestudenten und Naturinteressierte, die sich mit der Vielfalt und Differenzierung von Vielzellern vertraut machen möchten.
Flashcards
27
Students
11
Language
German
Category
Biology
Level
Other
Created / Updated
08.08.2014 / 03.08.2025

Flashcards

Vielzeller

Vielzeller haben die Gleichzelligkeit der

Zellkolonien durch eine Differenzierung

in verschiedene Zelltypen überwunden.

Epitelien (Deckgewebe)

Epithelien oder Deckgewebe bestehen aus

dicht aneinander schliessenden Zellen. Sie

bedecken die Körperoberfläche und kleiden

Hohlräume im Körperinneren aus.

Differenzierung in verschiedene Zelltypen (2 Bsp.) beim Vielzeller

- Geschlechtszellen, welche die Funktion der Fortpflanzung übernehmen.

- Körperzellen, welche für Bau und Erhaltung des "belebten Systems" zuständig sind.

äusseres Keimblatt
 

Ektoderm

inneres Keimblatt

Entoderm

mittleres Keimblatt

Mesoderm

Warum sind Vielzeller "Keimblatt-Tiere"?

Da ihre Körper mindestens aus zwei Zellenschichten,

nämlich dem Ektoderm und dem Entoderm, aufgebaut sind.

Dazwischen liegt gewöhnlich eine Mittelschicht (Mesenchym).

auch Mesoderm genannt.

Deckgewebe

Epithelgewebe

Körper der Vielzeller besteht aus mehreren

Zell-Schichten:

Die Aussenhaut bildet die äussere (Ektoderm),

die Darmwand die innere (Entoderm) Schicht.

Dazwischen liegt das mittlere Keimblatt (Mesoderm),

bestehend aus dem Mesenchym.

Ein Vielzeller besteht aus mindestens ... verschiedenen Zellsorten.

Im einfachsten Fall sind dies ... und ... .

zwei, Körperzellen, Keimbahnzellen

Gleichartig differenzierte Zellen schliessen sich meist zu (a)... zusammen.

Flächige Zellenlagen, die gegen die Umgebung oder gegen (b)... ... abgrenzen

und abdichten, werden als (c)... bezeichnet.

Geweben, innere Hohlräume, Epithelien (Epithelgewebe)

Schwämme: primitiv gebaute Vielzeller

Jede der Zellen des Schwammkörpers kann noch eigenständig leben,

eine Fähigkeit, die höher organisierte Vielzeller mit ihren stärker

differenzierten Zellen verloren haben.

Schwämme: Vorkommen und Nutzen.

Die Schwämme von unterschiedlicher Form leben überwiegend im Meer

und sind auf dem Untergrund festgewachsen. Wirtschaftlich von Bedeutung

ist der Badeschwamm dank seines hornartig-elastischen "Skeletts".

"Schlauch" innerer Hohlraum bei Schwämmen

Gastralraum

Wie ernähren sich Schwämme?

Als Filtrierer von Kleinlebewesen und organischen

Schwebestoffen aus dem Wasserstrom, der durch

den Schwammkörper gesaugt wird.

Warum erfassen wir das Wesen der Metazoen recht treffend,

wenn wir sie a) Keimblattiere und b) Gewebetiere nennen?

a) Schichtenbau (Ekto-, Meso- und Entoderm)

b) Zellverband gleichartiger Zellen (Gewebe)

Unter ... verstehen wir den Ersatz verlorengegangener Gewebeteile

oder Organe. Eine Zelle, die sich bei Bedarf in jeden beliebigen Zelltyp

umbilden kann, wird ... genannt

Regeneration, totipotent

Nahrung von Schwämmen

  • Bakterien
  • organische Schwebeteilchen
  • pflanzliche und tierische Einzeller

 

Kragengeisselzellen bei Schwämmen

sie sind im Entoderm im inneren des Gastralraums eingebettet. Die Kragengeisselzellen erzeugen durch schlagen der Geisseln die zur Nahrungsaufnahme notwendige Strömung des Wassers. Die Nahrung bleibt an dem Plasmakragen der Geisselzellen hängen und kann von dort aus aufgenommen werden (durch Endozytose).

Porifera =

Poren bei Schwämmen

 

Wie viele Zellformen besitzt ein Schwamm

14 verschiedene Zellformen,

davon vier Grundtypen:

  • ein Typ Geschlechtszellen
  • drei Typen Körperzellen (z.B. die Geisselzelle)

Aufbau von Schwämmen

Die Grundform des Schwammes ist ein Schlauch, dessen vielfach durchlöcherte (Porifera)

Wand von einer äusseren Ektodermschicht, einem den inneren Hohlräumen zugewandte Entoderm

und einem überwiegend galleartigen Mesenchym (Füllgewebe) gebildet wird.

Das Entoderm besteht aus Kragengeisselzellen, die einen Wasserstrom durch den Schwamm treiben

und aus diesem die Nahrungspartikel  (Bakterien, pflanzliche und tierische Einzeller, aber auch organische

Schwebeteilchen) aufnehmen (Plasmakragen). Amoebenartige Wanderzellen im Mesenchym sorgen für die

Weitergabe der Nährstoffe und bilden die Geschlechtszellen. Spezielle Muskel-, Nerven- und Sinneszellen fehlen.

Regenerationsfähigkeit beim Schwamm
 

Das Regenerationsvermögen,  die Fähigkeit zur Selbst-Wiederherstellung, ist bei den Schwämmen

sehr gross, aber durch die Zelldifferenzierung eingeschränkt.

Phagozytose

bezeichnet die aktive Aufnahme von Partikel (bis zu kleineren Zellen)

in ein einzelne eukaryotische Zelle (als Form der Endozytose).

Bem.: Zur Phagozytose sind sowohl Protisten fähig als auch diejenigen Zellen eines Vielzellers, die auf die intrazelluläre Verdauung spezialisiert sind.

echte Vielzeller (Bsp. die Hohltiere/Polypen)

Eumetazoen


 

Hohltiere: Polypen / Medusen
 

bestehen im Prinzip aus zwei Epithelschichten (Deckgewebe), 

die einen einheitlichen Gastraslraum (innerer Hohlraum) umgeben.

Die Zellen beider Schichten sind reich differenziert.

Zwischen Ektoderm und Entoderm liegt eine dünne zellfreie Schicht

oder ein zellarmer Mesenchym (Füllgewebe).

Die Hohltiere treten in der Form festsitzender Polypen oder

freischwimmender Medusen (Quallen) auf.

Süsswasserpolyp

Hydra

Study