Lehrabschlussprüfung Baustoffkunde

Sämtliche Fragen der Lehrabschlussprüfungen Zeichner Fachrichtung Architektur zum Thema Baustoffkunde vom Jahr 2003 bis 2014.

Sämtliche Fragen der Lehrabschlussprüfungen Zeichner Fachrichtung Architektur zum Thema Baustoffkunde vom Jahr 2003 bis 2014.


A. B.
Diese Lernkarten vermitteln grundlegendes und vertieftes Wissen über Baustoffe, ihre Eigenschaften, Funktionen und Anwendungen im Bauwesen, speziell für die Lehrabschlussprüfung. Im Fokus stehen Bindemittel wie Zement und Kunststoffe, aber auch Beton, Glas, Stahl und weitere Materialien sowie deren korrekte Verwendung und Prüfung. Ideal für Lernende in der Berufslehre, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Fachwissen festigen möchten.
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Créé / Mis à jour
11.04.2016 / 18.05.2026

Cartes-fiches

LAP 2011

Die Wirkung von welchem Wert wird in dieser Grafik dargestellt? Was gibt uns dieser Wert an?

  • g-Wert
  • Wie viel Energie von der auftreffenden Sonnenstrahlung ins Rauminnere gelangt.

LAP 2011

Nennen Sie drei Rohstoffe, aus denen Fensterglas hergestellt wird.

  • Quarzsand (60%)
  • Soda (19%)
  • Dolomit (Kalk 15%)
  • weitere Rohstoffe (6%)
  • zur Verbesserung des Schmelzens werden zusätzlich Glasscherben (20%) beigemischt

LAP 2011

Notieren Sie das Fachwort für das abgebildete Glasprodukt:

Profilglas

LAP 2011

Notieren Sie das Fachwort für das abgebildete Glasprodukt:

Glasbaustein

LAP 2011

Damit die Eigenschaften von Stahl verbessert werden können, wird dieser mit anderen Metallen zusammengeschmolzen. Wie heissen die dabei entstandenen Verbindungen mit dem Fachwort?

Legierungen

LAP 2011

Welche Korrosionsart ist für tragende Bauteile gefährlicher: Flächenkorrosion oder Lokalkorrosion? Erklären Sie weshalb.

Lokalkorrosion
Die Lokalkorrosion ist teilweise kaum erkennbar. Dadurch kann die Lokalkorrosion zu einem plötzlichen Versagen der Tragfunktion von Bauteilen führen (z. B. Deckeneinsturz).

LAP 2011

Nennen Sie vier bautechnische Nachteile bei Anwendung von Holz.

  • anfällig auf Feuchtigkeit / Nässe
  • Abmessungen beschränkt
  • Geringer Querschnitt
  • brennbar
  • Zerstörung durch Schädlinge

LAP 2011

Was verstehen Sie unter Brettschichtholz? Wo setzen Sie Brettschichtholz ein?

Konstruktionsholz, aus einzelnen Lamellen schichtweise zusammengeleimt.
Wo aus statischen Gründen normales Kostruktionsholz zu grosse Dimensionen erreicht. Brettschichtholz weist eine grössere
Festigkeit auf.

LAP 2011

Nennen Sie vier Massnahmen, welche als konstruktiver Holzschutz (baulichtechnischer Holzschutz) bezeichnet werden.

  • Wahl geeigneter Holzarten
  • zweckmässige Trocknung
  • einwandfreie konstruktive Ausführung
  • Dauernden Luftzutritt
  • Schutz vor eindringender oder aufsteigender Feuchtigkeit

LAP 2011

Dichtungsprofile aus Kunststoff. Aus welcher Kunststoffgruppe werden solche Dichtungsprofile (Bsp. Türen und Fenster) hergestellt?

Elastomere wie EPDM

LAP 2007

a.) Holz kann ganz unterschiedliche Feuchtigkeitszustände annehmen.

Erklären Sie zwei solche Zustände.

b.) Wie viel Feuchtigkeit in % darf das Konstruktionsholz noch besitzen damit

es eingebaut werden darf?

a.)

Darrtrocken - Zellenwände und Poren sind wasserfrei

Fasersättigung - Zellenwände wassergesättigt, die Poren wasserfrei

Wassersättigung - Zellenwände und Poren sind wassergesättigt

b.)

7% - 12%

LAP 2011

Nennen Sie drei Anwendungsbeispiele für Bauteile in Kunststoff im Wohnungsbau, die regelmässig ausgeführt werden.

  • Dämmstoffe für Wärme- und Schalldämmung
  • Rohre für Kanalisation und Sanitär
  • Abdichtungen
  • Fenster
  • Oberflächen

LAP 2007

Man unterscheidet zwei grundsätzliche Arten von Holzschutz.

Nennen Sie die Begriffe.

- Baulich Konstruktiver Holzschutz

- Chemischer Holzschutz

Anstriche: Pilzhemmend. Schmutzabweisend.

LAP 2011

Nennen Sie mindestens vier anorganische Dämmstoffe.

  • Steinwolle
  • Glaswolle
  • Schaumglas
  • Blähton
  • Vermiculit
  • Perlit
  • Porenbeton

LAP 2011

Nennen Sie die Einsatzbereiche von „Zellulose Flocken“ sowie „Steinwolle“.
Benennen Sie mindestens zwei Beispiele.

Zellulose Flocken:

  • Wärmedämmung von Hohlraum (Elementbau)
  • Wärmedämmung Aussenwand
  • Wärmedämmung Dach

Steinwolle:

  • Dämmungen in Zweischalenmauerwerk
  • Dämmung in hinterlüfteten Fassaden
  • Dämmung in Unterlagsböden (Wärme- und Trittschalldämmung)

LAP 2007

Nennen Sie drei Holzwerkstoffplatten, die vom Schreiner verwendet werden.

 

 

Spanplatten, Faserplatten, Sperrholzplatten, (Furnier- , Stab-, Brettsperrholz)

OSB, MDF

LAP 2011

Welche Anforderungen stellen Sie an den Untergrund von Anstrichstoffen?
Nennen Sie deren vier.

sauber, fettfrei, rostfrei, trocken, staubfrei, neutral, Unebenheiten, Poren, Flickstellen ausgespachtelt.

LAP 2011

Lässt sich Linoleum biologisch abbauen? Begründen Sie.

Ja, alle verarbeiteten Rohstoffe entstammen aus natürlichen Rohstoffen

LAP 2007

Zeichnen Sie die Schnittarten für Bretter, inkl. Jahresringverlauf ein.

siehe die Lösung auf dem Bild.

LAP 2007

Welche Vorteile haben Holzwerkstoffe im Vergleich mit Massivholz? Nur zwei

Angaben.

- Vorausbestimmbare Eigenschaften (kleinere Formveränderung)

- Verwendung von Abfallholz.

- chwinden, quellen

LAP 2011

Welche Gewebe eignen sich für Sonnenstoren?
Nennen Sie mindestens zwei Eigenschaften dieser Gewebe.

  • synthetische Fasern, Glasfasern.
  • lichtecht
  • witterungsbeständig
  • schwer brennbar
  • fäulnis- und verrottungsbeständig

LAP 2007

Warum wird ein Kupferdach nicht mit Alu-Nägeln befestigt.?

Kupfer ist in der elektrochemischen Spannungsreihe an einer höheren Stelle.

Dadurch würde der Alu-Nagel durch die Kontaktkorrosion zerstört und könnte seine

Aufgabe nicht mehr erfüllen.

LAP 2007

Worauf ist allgemein bei der Verwendung von Metallen am Bau zu achten?

(vier Begriffe)

Korrosionsschutz

Brandschutz

Wärmeausdehnung

Giftigkeit (Blei)

Kontaktkorrosion

Zerstörung durch Mörtel

Kupfergrünspan

Wärmeschutz

LAP 2011

Zu den verschiedenen Beurteilungskriterien von Baustoffen zählen die wirtschaftlichen Faktoren. Nennen Sie zwei davon.

  • Preis
  • Lebensdauer
  • Unterhalt

LAP 2007

Durch welche Brandschutzmassnahmen können Sie den Feuerwiderstand von

Stahlkonstruktionen erhöhen? (3 Angaben)

Ein- oder ausbetonieren

Ummauerung

Ummanteln z.B. Gips, Duripanel

Beschichtung

Anstriche

LAP 2007

Nennen Sie 3 verschiedene Möglichkeiten des Spenglers um Metalle

miteinander zu verbinden?

Kleben

Schweissen

Nieten

Stecken

Falzen

Löten

LAP 2011

Auf Baumaterialien und deren Verpackungen finden sich diverse Symbole.
Erklären Sie was die abgebildeten Symbole bedeuten:

  • Minergie ist eine weltweit geschützte Marke für nachhaltiges Bauen. Minergie ist der wichtigste Energiestandard in der Schweiz für Niedrigenergiehäuser. Der Nachfolger Minergie P ist ähnlich dem Passivhaus-Standard in Deutschland. Die Anforderungen sind für zwölf Gebäudekategorien verschieden definiert. Ebenso verschieden sind die Anforderungen bei der Sanierung von Altbauten und für Neubauten. Minergie, als auch Minergie-P kann zusätzlich als Minergie-ECO, respektive Minergie-P-ECO zertifiziert werden, wenn zusätzliche Kriterien, die sich auf "gesundes" Wohnen, Ressourcen-Verbrauch bei der Erstellung und weiteren ökologischen Kriterien beziehen, erfüllt werden.
  • Dank der Energie Etikette genügt beim Kauf von Haushaltgeräten, Lampen und Personenwagen ein einziger Blick für die Beurteilung des Energieverbrauchs. Dieser ist in Energieeffizienzklassen von A bis G eingeteilt, wobei A (grün) die beste und G (rot) die schlechteste Klasse ist.
  • Internationales Qualitätszeichen für nachhaltige Wohn- und Bauprodukte, geprüft auf Gesundheit, Umwelt und Funktion.
  • Gefahrensymbol: Selbstentzündliche Stoffe, leichtentzündliche gasförmige Stoffe, feuchtigkeitsempfindliche Stoffe oder
    brennbare Flüssigkeiten wie z. B. Ethanol, Aceton.

LAP 2007

Ergänzen Sie die Tabelle. (Nennen Sie 4 Metalle)

Zugelassen: Gruppe:

1. Gold, Silber, Platin, Quecksilber

2. Eisen, Mangan, Chrom, Wolfram

3. Kupfer, Zinn, Blei, Zink, Nickel

4. Aluminium, Magnesium

 

 

Gruppe:

1. Edelmetalle

2. Eisenmetalle

3. Buntmetalle

4. Leichtmetalle

LAP 2007

Nennen Sie drei Ihnen bekannte Spenglerbleche mit je einem Vorteil und

einem Nachteil.

Kupfer

Vorteile:

Äusserst gut verarbeitbar, relativ weich, gut anpassbar, kein Unterhalt

nötig, weitgehend korrosionsbeständig.

Nachteile:

Grosse Ausdehnung, die berücksichtigt werden muss. Tropfwasser von

Kupferblech darf nicht auf darunterliegende Fassadenteile gelangen. Wird von

Alkalien angegriffen.

 

Kupfertitanzink

Vorteile:

(Rheinzink) Weich, anschmiegsam, leicht zu löten, unterhaltsfrei

Nachteile:

Grosse Ausdehnung, Gefahr der Bildung von Ermüdungserscheinungen bei

stark bewegten Teilen, bei niedrigen Temperaturen spröd, empfindlich gegen

Alkalien.

 

Chromnickelstahl

Vorteile:

Ausserordentlich stabil und zäh, mit hoher Zugfestigkeit, benötigt keinen

Unterhalt, weitgehend korrosionsbeständig.

Nachteile:

Durch seine Zähigkeit etwas schwer verarbeitbar, Reflexion

durch glatte Oberfläche, zum Falzen und Hartlöten ungeeignet.

 

Aluman

Vorteile:

Weitgehend korrosionsbeständig, leichte Verformbarkeit, weich, unterhaltsfrei.

Nachteile:

Sehr grosse Ausdehnung, kann nicht gelötet werden, empfindlich gegen

Alkalien und Salze.

 

Walzblei

Vorteile:

Sehr weich, sehr gut verformbar für komplizierte Anpassungsarbeiten, grosse

Säurebeständigkeit.

Nachteile:

Sehr kleine mechanische Festigkeit, kann nicht auf Zug beansprucht werden,

hohes Gewicht, bedingte Alterungsbeständigkeit, empfindlich gegen Alkalien.

 

Uginox

Vorteile:

Edelstahl verbleit, nicht glänzend, geringe Ausdehnung, hohe Festigkeit

Nachteile:

Nur 0.4 mm dick, für Spenglerbleche geeignet, begrenzte Verformung.

 

Stahlblech verzinkt

Vorteile:

Sehr stabil, dennoch elastisch, gut verarbeitbar.

Nachteile:

Korrodiert sehr rasch, muss gestrichen und laufend unterhalten werden, nicht

für äussere Spenglerarbeiten verwendbar.

LAP 2007

Was ist Beton? Allgemeine Beschreibung

Künstlich hergestellter Stein, Gemisch aus Zement, Kies, Sand und Wasser

LAP 2007

a.) Welche zwei Aufgaben übernimmt der bewehrte Beton

b.) Welche Funktion übernimmt dabei der Stahl?

a.) Druckspannungen ( Druckkräfte), Korrosionsschutz der Bewehrung

b.) Zugspannung

LAP 2007

Nennen Sie vier Faktoren die die Betonqualität beeinflussen.

Herstellung:

Betonzusatzmittel

Betonzusatzstoffe

 

Verarbeitung:

Verdichtung des Betons

Nachbehandlung

LAP 2007

Beton kann auf Grund der Verarbeitung unterschieden werden.

Nennen Sie drei Begriffe.

Vibrier- oder Rüttelbeton

Schleuderbeton

Vakuumbeton

Stampfbeton

Spritzbeton

LAP 2007

Welche Massnahmen verbessern den U-Wert von Isoliergläsern?

(zwei Angaben)

Aufdampfen einer Metallschicht auf der inneren Glasscheibe.

Zwischenraum mit Edelgas füllen

Randverbund aus Edelstahl oder Kunststoff

Die Dreifachverglasung (Mehrere Gläser)

LAP 2007

a.) Was sagt der g-Wert eines Glases aus?

b.) Wann ist die Qualität besser? Wenn der g-Wert grösser oder kleiner ist?

a.) Gesamtenergiedurchlassgrad.

Direkte Sonnenenergietransmission und sekundäre Wärmeabgabe

b.) kleiner je besser

LAP 2007

Ein Tondachziegel ist engobiert. Was beutet das.

Übergiessen des Ziegels mit einer feinem Tonschlamm.

LAP 2007

Bei keramischen Baustoffen wird von Sinterung gesprochen. Was bedeutet das?

Das entsprechende Produkt wird bis zur Sintergrenze erhitzt (gebrannt)

1300 – 1500 Grad. Dabei erfolgt ein teilweiser Porenverschluss.

LAP 2007

In welche drei Hauptgruppen werden die Natursteine eingeteilt?

Erstarrungsgesteine (Magmatite)

Ablagerungsgesteine (Sedimente)

Umwandlungsgesteine (Methamorphite)

LAP 2007

Marmor ist ein sehr edler Naturstein. Erklären Sie aus welchem

Ursprunggestein das er entstanden ist?

Wo wird er am Bau angewendet? (zwei Angaben)

Nennen Sie seine Eigenschaften. (zwei Angaben)

Umwandlungsgestein: Kalkstein

 

Anwendung am Bau: Boden- und Wandplatten, Fassadenverkleidungen,

Abdeckungen, Bildhauerblöcke, Möbel

 

Eigenschaften: Polierbar, dicht, säureempfindlich, verschiedene Farben,

unterschiedlich witterungsbeständig

LAP 2007

Nennen Sie zwei eindeutige Nachteile der Kunststoffe.

- Ausdehnung bei Wärme und Kälte

- Das Brandverhalten

- Alterungsbeständigkeit

Étudier