8 - S1
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Kartei Details
| Zusammenfassung | Diese Lernkarten behandeln strategische Analysen und Managementstrategien auf Unternehmensebene und Geschäftseinheitsebene. Sie decken Themen wie Portfolio-Analyse, SWOT-Matrix, Wertkettenanalyse, Kernkompetenzen und strategische Erfolgspositionen ab. Die Karteikarten sind für Studierende und Fachleute im strategischen Management konzipiert, die ihre Fähigkeiten in der Unternehmensanalyse und -strategie vertiefen möchten. |
|---|---|
| Karten | 90 |
| Lernende | 3 |
| Sprache | Deutsch |
| Kategorie | Scherzfragen |
| Stufe | Universität |
| Erstellt / Aktualisiert | 01.07.2016 / 26.12.2021 |
| Weblink |
https://card2brain.ch/box/8_s1
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Wertkettenanalyse
Ist die Wertkette definiert, können wir folgende Fragen beantworten
Wie hoch sind die Kosten der einzelnen Aktivitäten
Sind unsere Aktivitäten branchenüblich?
Führen diese Aktivitäten zu einem Wettbewerbsvorteil oder zu einem Kostennachteil (Kde nimmt Leistung gar nicht war!)?
Ist die Wertkette auf die Kaufkriterien der Kunden abgestimmt?
Wie sind die Wertaktivitäten innerhalb der eigenen Wertkette miteinander verknüpft?
Wie sind unsere Wertaktivitäten mit jenen der Lieferanten und Abnehmer verknüpft?
Wertkettenanalyse
Vorgehen
1.Wertkette definieren (Vollständigkeit vor Detailliertheit)
2 Wertkette analysieren
Qualitativer Vergleich mit Hauptkonkurrenten > Ergebnis: Differenzierungsvorteile oder –nachteile
Strategische Kostenanalyse > Ergebnis: Kostenvorteile oder -nachteile
3. Optimierungsmöglichkeiten suchen:
Bei welchen Aktivitäten könnten Kosten eingespart werden
welche Aktivitäten könnten das Umsatzpotenzial zusätzlich steigern
4.Wertschöpfungsaktivitäten optimieren oder neu konfigurieren
Kulturanalyse
Analyse der Unternehmenskultur liefert uns Antworten auf folgende Fragen
Welche Elemente der Unternehmenskultur erklären unseren bisherigen Erfolg oder Misserfolg?
Welche Strategie wird am ehesten durch unsere Unternehmenskultur unterstützt?
Welche Elemente der Unternehmenskultur müssen wir in Zukunft fördern oder verändern?
Welche Strategie erfordert eine Änderung der bestehenden Unternehmenskultur oder ein umfassendes „Management des Wandels“?
Sollen wir die Unternehmenskultur an die Strategie anpassen oder lieber eine „kulturkonforme“ Strategie auswählen?
Weitere Bereiche der Unternehmensanalyse
Position gegenüber den Wettbewerbskräften („5 Forces“)
Kundenstruktur (A-/B-/C-Analyse)
Ökologische Auswirkungen
Benchmarking
Als Benchmarking bezeichnen wir den systematischen und kontinuierlichen Vergleich der Leistung unseres eigenen Unternehmens mit der Leistung unserer direkten Konkurrenten
Wer erzielt den höchsten Kundennutzen?
Wer beherrscht die wichtigsten Geschäftsprozesse?
Warum, wann und wie erreicht der Beste diese Leistung?
Was sind seine Geschäftsprozesse?
Wie schneiden wir im Vergleich zu den Besten ab?
Strategie Analyse auf Geschäftseinheitsebene
die Umweltentwicklungen den internen Stärken und Schwächen gegenüberstellt
die Informationsanalyse in übersichtlicher Formzusammenfasst
die kritischen Problemfelder anhand von strategischen Schlüsselfragen aufzeigt
Strategie Analyse auf Geschäftseinheitsebene
Vorgehen
Stärken/Schwächen-Analyse (Strengths/Weaknesses)
Chancen-Gefahren-Analyse (Opportunities/Threats)
SWOT-Matrix
Strategische Problemstellung ableiten
Strategie Analyse auf Geschäftseinheitsebene
vier Strategietypen
SO-Strategie: Stärke trifft auf Chance. Konstellation ausnutzen und multiplizieren.
WO-Strategie: Interne Schwäche abbauen oder fehlende Stärke aufbauen; Grösstes Verbesserungspotenzial
ST-Strategie: Stärke trifft auf eine Gefahr. "Versicherung" oder Fehlallokation der Ressourcen, weil Stärke nicht in Erfolg umwandelbar.
WT-Strategie: Schwäche trifft auf Gefahr. Eventuell Rückzug erwägen.
Strategische Analyse auf Unternehmensebene
Portfolio-Analyse
1. Darstellung des Ist-Portfolios
2. Bestimmung des Soll-Portfolios und der Ressourcenallokation
3. Entwicklung von SGF-Strategien zur Verwirklichung des Soll-Portfolios!
Strategische Analyse auf Unternehmensebene
BCG-Portfolio
Strategische Analyse auf Unternehmensebene
BCG-Portfolio: Normstrategien
Question Marks: Analysieren, Selektionieren
Stars: Investieren
Kühe: Abschöpfen
Dogs: Desinvestieren
Strategische Analyse auf Unternehmensebene
Vorteile Portfolio-Analyse
ganzheitliche, pragmatische Visualisierung
rationale Basis (keine Emotionen!)
Grundlage für rationale Investitions- und Ressourcenpolitik
(kein Giesskannenprinzip)
erleichtert Akquisitions- und Desinvestitionsentscheide
zeigt über Zeitachse die Unternehmensentwicklung auf und dient somit auch als Kontrollinstrument
Eignung für Konkurrenten-Analyse
Strategische Analyse auf Unternehmensebene
Risiken Portfolio-Analyse
sie ist und bleibt nur ein Hilfsmittel für die strategische Planung
die unüberlegte Wahl von Normstrategien kann sich besonders bei reifen Geschäfte negativ auswirken
Die Normstrategien sind auch deshalb nur von beschränktem Nutzen
Alle Portfolio-Methoden vernachlässigen synergetische Beziehungen zwischen den einzelnen Geschäften
Kapitel 1
Welche Ziele verfolgen Unternehmen mit der „Strategischen Planung“?
langfristigen Erfolg
Wettbewerbsfähigkeit
Elemente des Strategisches Management 4
Finanz-Planung (Keeping to the Budget)
Langfristplanung ( Forecasting of the Future)
Strategische Planung (Strategic Thinking)
Strategisches Management (Vision und strategisches Denken)
Was ist Strategisches Management?
Systematischer Führungsprozess zur Sicherung des langfristigen Unternehmenserfolgs 2
Initiierung, Planung und Umsetzung von Tätigkeiten zum Erhalt und Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit
Ziel: (zukünftige) Erfolge ermöglichen (statt kurzfristige Erfolgsbzw. Gewinnrealisierung mittels operativem Management)
Was ist Strategisches Management?
Orientierungsrahmen zur inhaltlichen Gestaltung wirksamer Strategien 3
welche Herausforderungen bestehen im Markt? welches sind die Erfolgsfaktoren?
welche Strategien sind erfolgreich? => Blick auf Positionierung (Produkte / Dienstleistungen, Kunden / Bedürfnisse, Märkte; Wettbewerbsvorteile) und Wertkette (Prozesse, Fähigkeiten / Kompetenzen, Ressourcen)
Ziel: Sicherung dauerhafter Wettbewerbsvorteile durch einzigartige Positionierung im Markt
Was ist Strategisches Management?
Sicherung des langfristigen Erfolgs!
Management der Beziehungen des Unternehmens zur Umwelt (=> verschiedene Umweltaspekte)
Wahl der relevanten Umwelten (z.B. durch Diversifikation, internationale Expansion, neue Kundensegmente)
proaktive Anpassung des Unternehmens an die sich ändernde Umwelt bzw. aktive Mitgestaltung der Umwelt
Aufbau von Erfolgspotenzialen, welche den zukünftigen Erfolg ermöglichen
Strategie nach Porter
Michael Porter wies darauf hin, dass der Unternehmenserfolg vorwiegend von der Attraktivität der Branche und von der relativen Wettbewerbsstellung des Unternehmens in dieser Branche bestimmt werden. Während ein Unternehmen nur beschränkte Möglichkeiten hat, die Branchenattraktivität zu beeinflussen, kann es mittels einer wirksamen Wettbewerbsstrategie seine relative Stellung halten oder verbessern.
Hauptkomponenten der Wettbewerbsstrategie nach Porter 4
WICHTIG
Positionierung im Markt
Wettbewerbsvorteile
Aktivitäten, Ressourcen und Fähigkeiten
Strategische Faktoren
Formale Aspekte einer Strategie (allgemeine Eigenschaften)
Sie weisst umfassenden Charakter auf
sie ist langfristig und auf Nachhaltigkeit ausgerichtet
sie ist sowohl ein Plan wie auch das Muster
sie stützt sich auf stark aggregierte Informationen
sie basiert sowohl auf geplantem Handeln als auch auf Flexibilität, Kreativität und unternehmerischem Lernen
Inhaltliche Aspekte einer Strategie
Sie ist fundamental erfolgsorientiert
sie ist sowohl extern auf attraktive Tätigkeitsfelder (vor allem Produkte und Märkte) als auch intern auf Ressourcen, Aktivitäten und Fähigkeiten zur Erlangung von Wettbewerbsvorteilen ausgerichtet,
Sie zielt darauf ab, eine einzigartige Position im relevanten Wettbewerbsumfeld zu erreichen
sie schliesst sowohl Ziele als auch Massnahmen und Mittel (Ressourcen) ein.
3 verschiedene Analysen
Umweltanalyse: Analyse des relevanten globalen Umfeldes, der Branchenentwicklung und der wichtigsten Mitbewerber
Unternehmensanalyse: Die Unternehmensanalyse zeigt die eigenen Stärken und Schwächen auf.
Strategische Analyse: Unternehmens- und Umweltanalyse werden ausgewertet und zu strategischen Schlüsselaussagen verdichtet. Mit dieser Methode werden bestehende oder potentielle Chancen (oder Erfolgspotenzial) und Gefahren identifiziert.
Vision, Mission und Leitbild
die Vision einen zukünftig erwünschten Zustand des Unternehmens fest und formuliert einen Anspruch, auf den die im Unternehmen vorhanden Kräfte ausgerichtet werden sollen.
Die Mission umschreibt den Geschäftszweck,der idealerweise mit den Wertvorstellungen und Erwartungen der
wichtigsten Stakeholders übereinstimmen und die Grenzen der Geschäftstätigkeit abstecken soll
Strategieentwicklung:
Während die Vision auf einer „Metaebene“ das Ziel (Was und Warum?) vorgibt, geht es bei der
Strategieformulierung mehr um den Weg (das Wie?). Die Strategieentwicklung erfolgt auf den Ebenen der Strategischen Geschäftseinheiten (SGE) und der Gesamtunternehmung.
3 Arten von Strategien
Gesamtunternehmensstrategie («corporate strategy»)
Geschäftsbereichsstrategien («business strategy»)
Funktionale Strategien / Teilbereichsstrategien («functional strategy»)
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