Klausurstoff


S. M.
Diese Lernkarten behandeln auf Universitätsniveau die gesamtwirtschaftliche Nachfrage und deren Zusammenhänge. Sie beleuchten die IS- und LM-Kurven, die Nachfrage nach Realkasse, sowie die Zusammenhänge zwischen Zinsen, Investitionen und Produktion. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Volkswirtschaftslehre, die sich mit makroökonomischen Gleichgewichten und den Auswirkungen von Zinsänderungen auf die Nachfrage vertraut machen möchten.
Flashcards
17
Students
2
Language
German
Category
Macro-Economics
Level
University
Created / Updated
05.02.2015 / 20.12.2024

Flashcards

geplante Ausgaben

E(Y)

geplante Produktion

Y

Keynessche Konsumfunktion?

\(C = C ( Y- T ) = \bar C + c ( Y- T )\)

Funktion der geplanten Ausgaben?

\(E = E ( Y ) = \bar C + c ( Y-T ) + I + G\)

Steigung der geplanten Ausgaben?

\(E'(Y) = c\)

Gütermarktgleichgewicht:

Ist E(Y ) > Y , so kommt es zu…?  

…ungeplantem Lagerabbau und die Unternehmen weiten solange die Produktion aus, bis Y = E.

Gütermarktgleichgewicht:

Ist E(Y ) < Y , so kommt es zu…?  

…ungeplantem Lageraufbau und die Unternehmen drosseln die Produktion solange, bis Y = E. 

Keynesianisches Kreuz 

siehe Diagram

Sparadoxon im Keynesianischen Kreuz. Was passiert?

Ein Anstieg der autonomen Ersparnis \(\bar S\)↑ wird durch einen gleichhohen Rückgang der \(s()\) einkommensabhängigen Ersparnis ausgeglichen.

Im Keyensianischen Kreuz sind die Investitionen exogen \(I = \bar {I}\). Da bei Keynes von einer geschlossenen VW ausgegangen wird und in dieser gilt \(I=S\) und \(T = konst.\), muss auch die gleichgewichtige Ersparnis \(S^*\)konstant sein und kann sich dementsprechend nicht ändern.

Lösung = zinsabhängige Investitionen \(I(r)\) wie im IS-/LM-Modell

Was gilt im Gütermarktgleichgewicht?

\(I = S\)

Wie ist der Zusammenhang zwischen Investitionen und Zinssatz?

Er ist negativ, weil mit steigenden Zinsen immer weniger Investitionsprojekte rentabel sind und die Kapitalnachfrage entsprechend sinkt. 

IS-Kurve. Was ist das?

Die IS-Kurve ist der geometrische Ort aller Kombinationen von Einkommen Y und Zins r, die mit einem Gleichgewicht auf dem Gütermarkt verbunden sind. Hier stimmen entsprechend geplante Ausgaben und geplante Produktion überein. 

Die IS-Kruve hat eine negative Steigung

LM-Kurve: Was ist das?

Die LM-Kurve ist der geometrische Ort aller Kombinationen von Einkommen Y und Zins r, die mit einem Gleichgewicht auf dem Geldmarkt verbunden sind. Dies sind jene Kombinationen, für die
\((M/P)^d = L(Y,r) = M/P = (M/P)^s\) erfüllt ist. Daher auch ”LM“. 

was ist die Nachfrage nach Realkasse?

Realkasse = \(L^d\)= Arbeitsnachfrage auch

WIe lautet die Variable für das Arbeitsangebot?

\(L^s\)

Was ist die Nachfrage nach Realkasse?

\(L^s\) = Nachfrage nach Realkasse = Arbeitsnachfrage

Erläuterung der Kurvenverläufe im IS/LM-Diagramm 

IS-Kurve: Steigt der Zins r, so sinken die geplanten Investitionen I(r). Dies führt zu geringeren geplanten Ausgaben E. Es kommt bei gegebener geplanter Produktion zu ungeplantem Lageraufbau und mithin zur Produktionsdrosselung, bis das neue Gleichgewicht am Gütermarkt mit einem niedrigeren Y erreicht ist. Dieser negative Zusammenhang von Y und r kommt in der negativen Steigung der IS-Kurve zum Ausdruck. 

LM-Kurve: Steigt das Einkommen Y, so steigt die Nachfrage nach Realkasse L(Y,r). Da das Geldangebot unverändert M/P beträgt, kommt es bei gegebenem Zins r zu einer Überschussnachfrage nach Realkasse. Um die Nachfrage nach Realkasse zu reduzieren, muss der Zins r solange steigen, bis wieder ein Gleichgewicht am Geldmarkt L(Y , r ) = M /P herrscht. Dieser positive Zusammenhang von Y und r kommt in der positiven Steigung der LM-Kurve zum Ausdruck. 

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