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Lernende 6 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 10.01.2016 / 28.02.2020
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Merkmale einer «guten» Organisation (5)

** Einführung, Grundlagen **

Erleichtert unauffällig Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern

Ordnet Sachen sinnvoll zu (Stellen <> MA)

Macht den Zweck und Nutzen von Verfahrensweisen transparent (MA erkennt Sinn von GP)

Entlastet den einzelnen Mitarbeiter (keine Aufwendige Suche)

Schafft Freiräume für die persönliche Entfaltung des einzelnen Mitarbeiters

 

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Formalziele (3)

** Einführung, Grundlagen **

Produktivität

Wirtschaftlichkeit

Rentabilität / Gewinn

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Sachziele (4)

** Einführung, Grundlagen **

Leistungsziele (Produkt, Markt)

Finanzziele (Liquidität, Kapital)

Führungs und Organisations Ziele (Führungsstil, Arbeitsteilung, Prozesse)

Soziale Ziele 

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Am Anfang steht das Unternehmensziel (PDCA, aber 6 Schritte)

** Einführung, Grundlagen **

1. Unternehmensziel

2. Strategische Konzeption mit Org. Anforderungen

3. Ist Analyse des Org. Zustandes, vergleich mit Anforderungen

4. Erstellung Org. Konzept

5. Umsetzung Org. Konzept

6 Soll-Ist Vergleich, Feststellen der Abweichungen

 

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Gefahren, Probleme und Widerstände beim Organisieren (5 Wiederstände)

** Einführung, Grundlagen **

  • Organisatorische Veränderungen stossen nahezu immer auf Widerstand
    • Konträr zum instinktiven Streben nach Sicherheit
    • Bequemlichkeit geht vor Anstrengung
    • Neuerungen implizieren oft auch eine andere
    • Angst um Arbeitsplatz
    • Angst vor Prestigeverlust
  • Aktiver und passiver Widerstand ist der häufigste Grund für das Scheitern von Projekten zur Einführung betrieblicher Anwendungssysteme
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Organisationsgestaltung in der klassichen BWL (Aufbau, Ablauf)

** Einführung, Grundlagen **

  • Aufbauorganisation (Organigramm)
    • Befasst sich mit Fragen der Institution bzw. Institutionalisierung
    • Merkmale -> statisch, zeitpunktbezogen und ordnungsorientiert (Zuordnung von Stellen)
  • Ablauforganisation (Prozesse)
    • Koordination der Handlungszusammenhänge (Geschäftsprozesse)
    • Befasst sich mit Arbeits- und Kommunikationsabläufen
    • Merkmale -> dynamisch, zeitraumbezogen und Zuordnung von Aufgaben
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Herausforderung an die Unternehmen (4)

Einflussfaktoren, welche Veränderungen in den Unternehmen hervorrufen:

** Grundlagen **

  • Marktfaktoren
  • Technischen Faktoren
  • Makroökonomische Faktoren
  • Mitarbeiterqualifikationen
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Der Wandel umfasst die gesamte Unternehmung: (5)

** Grundlagen **

  • Strategie
  • Führung, Mitarbeitende und Unternehmenskultur
  • Organisation und Controlling
  • Prozesse und Produkte
  • Finanzielle und technische Ressourcen
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Probleme in der Unternehmung - Effektivität vs Effizienz

** Grundlagen **

Effektivität = «die richtigen Dinge tun» (Strategie, langfristig)

Effizienz = «die Dinge richtig tun» (Operationelles, kurzfristig)

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Problemfeld Effektivität - Falsch gestaltete Prozessse (1 + 4)

** Grundlagen **

  • Unklare Prozess- und Produktziele
    • keine gutes Leitbild
    • unklare strategische Ziele
    • unklare Marktziele
    • mangelhafte Kenntnisse der Erfolgsfaktoren
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Problemfeld Effizienz - Nicht beherrschte Prozesse (6)

** Grundlagen **

  • Reklamationen
  • Viele Fehler
  • Viele Änderungen
  • Hohe Kosten
  • Lange Durchlaufzeiten
  • Schlechte Liefertreue / Lieferfähigkeit
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Ziel des GPM

** Grundlagen **

Die richtigen Dinge richtig tun

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Effizienz und Effektivität

** Grundlagen **

  • Parameter der Effizienz
    • Zeit / Qualität / Kosten
  • In der Praxis dominieren Kosten als Steuerungsgrösse
  • Der Effizienz wird oft eine höhere Aufmerksamkeit geschenkt als der Effektivität
    • Gefahr, dass die falschen Ziele verfolgt werden!
  • Problemfeld Effektivität
    • Unklare strategische Ziele und Marktziele
    • Mangelhafte Kenntnis der Erfolgsfaktoren
    • Mangelhafte Kenntnis der Kundenprobleme und –bedürfnisse
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Geschäftsprozessmanagement – Warum? (9)

** Grundlagen **

Wegen den Anforderungen an Unternehmen

  • Globalisierung und Internationalisierung der Märkte
  • Deregulierung des Wettbewerbs
  • schnellere technologische Entwicklungen
  • kürzere Produktlebenszyklen
  • Homogenisierung der Produkte
  • Preisverfall und Kostendruck
  • Wertewandel
  • steigende Ansprüche der Kunden
  • gesättigte Käufermärkte
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Geschäftsprozessmanagement -  Definition

** Grundlagen **

Geschäftsprozessmanagement ist ein integriertes System aus Führung, Organisation und Controlling zur zielgerichteten Steuerung und Optimierung von Geschäftsprozessen

oder

Business Process Management (BPM) ist ein systematischer Ansatz, um sowohl automatisierte als auch nicht-automatisierte Prozesse zu erfassen, zu gestalten, auszuführen, zu dokumentieren, zu messen, zu überwachen und zu steuern und damit nachhaltig die mit der Unternehmens-strategie abgestimmten Ziele zu erreichen.

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System des Geschäftsprozessmanagements (Grafik)

** Grundlagen **

Lizenzierung: Keine Angabe

siehe Bild

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Aufgabenfelder des Geschäftsprozessmanagements WICHTIG (4 / Grafik)

** Grundlagen **

Lizenzierung: Keine Angabe

siehe Bild

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Orientierungsrahmen für das integrierte Geschäftsprozessmanagements (Grafik)

** Grundlagen **

Lizenzierung: Keine Angabe

Fokus dieses Semester: Strategisches Prozessmanagement

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Strategisches Prozessmanagement - Definition

** Grundlagen **

Umfasst alle planenden, steuernden und kontrollierenden Aktivitäten, die notwendig sind, um die Geschäftsprozesse an der Unternehmensstrategie auszurichten und diese zu unterstützen

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Strategisches Prozessmanagement - Aufgaben (6)

** Grundlagen **

  • definiert relevante Geschäftsprozesse
  • erzeugt Transparenz über die Verknüpfung der Prozesse
    • untereinander
    • mit den Prozessen der Geschäftspartner!
  • definiert Anforderungen an Geschäftsprozesse aus der Unternehmensstrategie
  • schafft langfristigen Plan zur Weiterentwicklung der Prozesse
  • definiert die dazu notwendigen Umsetzungsmassnahmen
  • kontrolliert deren Erfolg
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Wichtige Aufgaben im strategischen GPM (4)

** Grundlagen **

  • Strategisches Prozesscontrolling
    • Planung der kritischen Erfolgsfaktoren, strategischer Erfolgspotenziale und der strategischen Prozessziele
    • Kontrolle der Umsetzung der Ziele
    • Identifizierung und Bewertung von Leistungslücken
    • Abstimmung von Prozess- und IT-Strategie (Business-IT-Alignment)
    • prozessorientierte Ausrichtung des Unternehmenscontrolling
  • Strategische Prozessoptimierung
    • Massnahmen zur langfristigen Optimierung der Geschäftsprozesse und des Geschäftsprozessmanagementsystems
  • Strategische Prozessführung
    • Entwicklung einer Prozesskultur
    • Schaffung prozessorientierter Motivations- und Anreizsysteme
    • Aufbau und Ausbau prozessorientierter Kernkompetenzen
  • Strategische Prozessorganisation
    • Identifizierung und Gewichtung der wettbewerbsentscheidenden GPs
    • Prozessorientierte Ausrichtung der Unternehmensorganisation
    • Festlegung der Aufgaben und Rollen im Geschäftsprozessmanagement
    • Abstimmung von Prozess- und IT-Strategie
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Basis für das Strategische GPM: Prozesszweck (Vision & Mission)

** Grundlagen **

  • Für das gesamte Unternehmen gültige Prozessvision
    • Formuliert möglichst prägnant, was das Unternehmen mit GPM erreichen möchte
    • z.B «Wir wollen höchste Kundenzufriedenheit durch exzellente Prozesse erreichen»
  • Prozessmission
    • Konkretisiert die Prozessvision
    • Zeigt den Handlungsrahmen, d.h. sie zeigt den Weg zur Erfüllung der Prozessvision
    • z.B «Bis 20xx erzielen wir mit allen Kernprozessen eine durchschnittliche Kundenzufriedenheit von mindestens 95% bzgl. Qualität und Termintreue»
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Basis für das Strategische GPM: Strategische Prozessziele (Grafik)

** Grundlagen **

Lizenzierung: Keine Angabe
  • geben vor, was konkret in einem gewissen Zeitraum erreicht werden soll
  • Hilfreiches Instrument: Zielportfolio mit (gewichteten) Zielen
  • siehe Bild
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WICHTIG: Strategie < Ziele < Prozesse

WICHTIG

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Basis für das Strategische GPM: Strategische Massnahmenplanung

** Grundlagen **

  • Die Ziele des GPM bilden die Basis für die strategische Massnahmenplanung
  • Ist keine Projektplanung, sondern grundsätzlicher Entscheid für bestimmte strategisch bedeutsame Massnahmen
    • Massnahmen zur Positionierung des GPM in einer bestehenden Aufbauorganisation
    • Geschäftsprozess-Outsourcing
    • Qualifizierungsprogramme für Mitarbeiter
    • Einführung Prozessverbesserungen
    • Integration der Managementsysteme, z.B. Integration der Prozessplanung in den Strategieprozess
    • Einführung Prozesskostenrechnung
  • Die Massnahmen müssen mit den Zielen des GPM verknüpft sein
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Zusammenhang zwischen operativen und strategischem GPM (3)

** Grundlagen **

  • Die Umsetzung der definierten Massnahmenpakete (=Projekte) erfolgt im Rahmen des operativen Prozessmanagements
  • Alle strategischen Prozess-Massnahmen sind Bestandteil eines sogenannten (strategischen) Prozessprogramms
  • Das strategische Prozessprogramm wird in ein- bis max. zweijährige Etappen unterteilt à Jahresprogramm / Umsetzungsvorgabe für das operative Prozessmanagement
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Operatives Prozessmanagement (5 Eigenschaften)

** Grundlagen **

  • umfasst alle Aktivitäten zur Gestaltung (Modellierung, Analyse, Simulation, Optimierung) und Durchführung der einzelnen Geschäftsprozesse
  • wickelt die bestehenden Prozesse im Tagesgeschäft bestmöglich ab.
  • modelliert, analysiert, optimiert die Prozesse innerhalb des vorgegebenen Verantwortungsbereichs
  • treibt die kontinuierliche Prozessverbesserung
  • ist für das Change Management für «seine» Prozesse verantwortlich
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Prozessmanagement-Organisation (Grafik)

** Grundlagen **

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Bild

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Wesentliche Merkmale einer prozessorientierten Unternehmensführung (6)

** Grundlagen **

  • Alle Prozesse und deren Aufgaben sind klar definiert
  • Die Prozesse sind in mehreren Detaillierungsebenen bis zur operativen Ebene strukturiert
  • Die Prozesse sind standardisiert dokumentiert, allgemein verständlich und jedem Mitarbeitenden zugänglich
  • Für jeden Prozess sind klare Verantwortlichkeiten definiert
  • Prozess haben eindeutige Zielgrössen
  • Managemententscheidungen haben einen Prozessbezug
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Prozess

** Strategisches Prozessmanagement **

Eingabe (Input) > Aktivitäten > Ergebnis (Output)