7. Ethik I

Tugendethik

Tugendethik


Gino Clavuot
Diese Lernkarten beleuchten zentrale Aspekte der Tugendethik, insbesondere von Aristoteles bis zu modernen Ansätzen wie dem von Robert C. Solomon. Im Mittelpunkt stehen Konzepte wie Tugend, Vernunft und das Streben nach einem guten Leben, wobei Tapferkeit als Beispiel für maßvolles Handeln zwischen Extremen dient. Die Karten thematisieren zudem die Bedeutung sozialer Kontexte, Traditionen und Rollen für moralisches Handeln sowie die Kritik an einer zu starken Betonung wirtschaftlicher Erfolge. Studierende der Philosophie oder BWL profitieren von diesem Überblick, da er grundlegende ethische Prinzipien mit praktischen Lebens- und Berufsfragen verknüpft.
Karten
12
Lernende
6
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
20.11.2013 / 06.06.2026

Lernkarten

Das Motto der Tugendethik:  

«Sei charakterstark!»  

Was heisst ein gutes Leben führen?

  • poositive persönliche Haltungen oder Charakterzüge wie Tapferkeit, Weisheit, Gerechtigkeit, Mässigung usw...
  • Ist aber nicht gleich glückliches Leben!

Wie soll man gemäss Aristoteles aktiv sein?

  • Theoretisch aktiv (Lernen!!!)
  • Politisch aktiv (in der Gemeinde!!!)

 

  • ... die gemeinsame Güter, Rollen und Ziele definieren 

  • Tugenden sind in sozialen Kontexten und Traditionen situiert...

Typische Merkmale von Tugendethiken    

 

  • In der traditionellen Tugendethik spielen kosmologisch fundierte Konzepte wie «durch Vernunft bestimmtes Masshalten» und «die-Balance-halten» eine grosse Rolle (zwischen zwei Extreme)

  • Tugenden müssen eingeübt und gelernt werden: Bedeutung von sozialen Vorbildern (vgl. das Thema Ethical Leadership) sowie Disziplin. 

  • Beispiel für «durch Vernunft bestimmtes Masshalten»    

  • Bspw. Tapferkeit als «Mitte» zwischen Feigheit und Tollkühnheit;    

Tugend und wirtschaftlicher Erfolg    

Aufgrund des bestimmten Lebens gilt: "Nur wenn, gedankliches Mitwirken der MA im UG und MGMT unter Beachtung des Sinn des Lebens!

 

  • Tugenden sollen nicht im Hinblick auf wirtschaftlichen Erfolg...

 

  • ...sondern im Hinblick auf das gute Leben ausgeübt werden. 

 

  • Wohlstand soll also nicht um seiner selbst willen angestrebt werden...

  • ...aber er ist hilfreich im Hinblick auf ein gutes Leben. 

 

  • Vermehrung des Vermögens um seiner selbst willen und das Nehmen von Zinsen sind problematisch: 

  • Sie haben keine «interne» Grenze (kein «zu viel») versprechen ständiges Wachstum 

  • Kritik an der Tugendethik    

  • Was in konkreten Situationen zu tun ist, ist im Kontext der Tugendethik nicht genau geregelt

  • Da vorliegende moralische Traditionen von grosser Bedeutung sind, wird der Tugendethik oft partikularistischer Konservatismus vorgeworfen

  • Sind nicht die jeweiligen Kontexte für das konkrete Verhalten sehr viel wichtiger?

 

Der tugendethische Ansatz von Robert C. Solomon (1942 – 2007) These 1:    

  • Wirtschaften und Arbeiten stellen die für das gute Leben erforderlichen Güter zur Verfügung. 

Lernen