3_Kundenprozess betreuen
Modulprüfung DHM
Modulprüfung DHM
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Cartes-fiches
1.) Acht Anforderung um Wettbewerbsvorteile zu erlangen?
Beispiele
Hohe Produktequalität
Hohe Servicequalität
Konsequente Markenpolitik
Kontinuierliche Innovationen
Exklusives Image
Attraktives Design
Konsequente Kundenorientierung
Niedriger Preis
3.) ! Die 7 K's des Kaufverhaltens, Modell?
- Wer? Kaufentscheidungsträger
- Was? Kaufgegenstand
- Warum? Kaufmotive
- Wie? Kaufentscheidungsprozesse
- Wie viel? Kaufmenge
- Wann? Wann
- Wo? Kaufort
4.) ! Forschungsansätze des Käuferverhaltens?
S - R Modell - Stimuli - Reponse (Behavoristischer Ansatz) Black Box Modell
S - O - R Modell - Stimuli - Organismus - Reponse (Neobehavoristischer Ansatz). Es wird erforscht was bei einem Reiz im Genirn vorgeht, wieso die erfolgte Reaktion erfolgt. Hierzu werden die im Organismus ablaufenden Kognitiven Verhaltensansätze erforscht.
Kognitive = gelerntes, Wissen und Denken ergeben ein Verhaltensmuster.
6.) Was ist der Unterschied zwischen einem Teilmarkt und Marktsegment?
Der Teilmarkt wird über Produkteattripute bestimmt (Ski, Tennis, Golf usw.)
Die Marktsegmentierung nach Kundenkriterien (Menschen)
- Beobachtbares Kaufverhaltenverhalten (Preisverhalten, Mediennutzung, Einkaufsstättenwahl, Produktwahl)
- Psychographische Kriterien (Allgemeine Persönlichkeitsmerkmale (Interessen, Meinungen, Wagnisfreudigkeit)
- Produktspezifische Kriterien (Motive, Einstellungen. Kaufabsichten))
- Sozio-ökonomische Kriterien (Soziale Schicht, Familien-lebenszyklus, Geographische Kriterien)
7.1) Was ist die Primärsegmentierung?
Markt nach Kundenbedürfnissen segmentieren
Kunden mit ähnlichen Bedürfnissen und Nutzerwartungen werden in Segmente bzw. Zielgruppen eingeteilt.
7.2) Was ist die Sekundärsegmentierung?
Segmente beschreiben
Zur Identifizierung jedes Segmentes dienen demographische Kriterien, der Lebensstil und das situative Nutzerverhalten.
7.3) Was ist die Attraktivitätsprüfung?
Segmentattraktivität prüfen
Anhand der folgenden Kriterien erfolgt eine Abschätzung der Marktattraktivität.
- Segmentwachstum (aktueller Umsatzanteil / Wachstumsrate / Segmentpotential, 5 Jahre)
- Wettbewerbsintensität (Konkurrenzvorsprung / Markteintritsbarieren / Einzigartigkeit)
- Segmenterreichbarkeit (Segmentbeliebtheit / Kompetenz)
7.4) Was ist die Rentabilitätsberechnung?
Segmentprofitabilität berechnen
Für jedes Segment wird die Profitabilität berechnet, woraus dann die Segmente mit Potential weiter verfolgt werden.
Z.B: Heutiger Segmentanteil nach Umsatz - Ø Umsatz pro Person und Segment - Ø variable Kosten pro Segment und Person - Ø Bruttoprofitabilität pro Segement und Person
7.5) Was ist die Segmentpositionierung?
Segmentpositionierung festlegen
Für jedes Segment ist ein Wertversprechen sowie das spezifische Leistungsangebot auf den Kernbedürfnissen festzulegen.
7.6) Was ist Segmentoptimierung?
Segmentaufteilung verifizieren (als richtig bestätigen)
Segmentspezifische Angebotsstories helfen, die Segmentaufteilung auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen.
Entsprechen die Angebote einem grossen Teil der Kundenerwartungen? Evtl. Befragungen der Kunden und die daraus resulierenden Potentiale mit den Stories abgleichen und ergänzen.
Nur wenn sich Kunden eindeutig und in grosser Zahl den definitiven Marktsegmenten zuordnen lassen, kann von einer brauchbaren Segmentierung gesprochen werden!
7.7) Was ist das Segmentmarketing?
Für jedes Segment sind handelsspezifische Profilierungsmassnahmen zu planen
8.) ! Die 5 Funktionen der Marketingforschung?
- Anregungsfunktionen - Liefert Impulse um neue Massnahmen zu initieren.
- Prognosefunktion - Enwicklung absehen, prognostiziert Veränderungen.
- Bewertungsfunktion - Alternativen abwägen.
- Kontrollfunktion - Stellt die entscheidenden Informationen über die Erfolge (Marketing-Mix)
- Bestätigungsfunktion - Rückschlüsse auf Gründe für Erfolg, oder Misserfolg.
9.) ! Die 4 Untersuchungspereiche der Marketingforschung?
- Entwicklung des Marktes
- Verhalten der Marktteilnehmer
- Wirkungen der Marketinginstrumente
- Beobachtung unternehmerischer Marketingfaktoren
10.) ! DIE zwei zentralen Fragen der Marketingforschung?
- Was möchte ich erfahren (Dimension der Kundenkompetenz)?
- Wie gehe ich vor die gewünschten Informationen zu erhalten (Instrumente der Marktforschung)?
11.) ! 4 Dimensionen der Kundenkompetenz?
Verhalten
Einkaufs- und Konsumverhalten, z.B. Eigenschaften, Bedürfnisse, Erwartungen und Einstellungen, Präferenzen
Wahrnehmung
Wahrnehmung und Image des Händlers und bestimmter Verkaufsstellen, Wahrnehmung und Image der Wettbewerber
Zufriedenheit
Grad der empfundenen Zufriedenheit, Gründe für den Grad der Zufriedenheit: Stärken und Schwächen eines Händlers
Trends
Früherkennung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Veränderungen, Abschätzung erwarteter Veränderung auf das Verhalten.
12.) ! Instrumente der Konsumentenforschung (3)?
Quantitativ
Schriftliche Befragung mittels standardisiertem Fragebogen (geschlossenen Fragen) Post, Internet, Auf der Strasse, in der Verkaufstelle
Qualitativ
Kundeninterviews (persönliche, telefonische Befragung), Kundengesprächskreis, Erfassen des Beschwerdeverhaltens, Critical-Incident-Methode
Beobachtend
Charakteristika der Konsumenten (Geschlecht, Alter, Kleidung, Begleitung), Verhalten der Konsumen (Such-einkaufs-Konsum-Verzehrverhalten.
13.) ! Swot Analyse?
- S = Strengths (Stärken)
- W = Weaknesses (Schwächen)
- O = Opportunities (Möglichkeiten)
- T = Threats (Gefahren, Bedrohung, Risiken)
Im ersten Schritt der SWOT-Analyse sind die genannten vier Bereiche mit Inhalten zu füllen. Die Stärken können z.B. besondere Fähigkeiten, Marktpositionen oder erfolgreiche Produkte sein. Schwächen können unter anderem ineffiziente Prozesse, Abhängigkeiten oder mangelndes Knowhow sein. Das Zusammentragen und die Analyse der eigenen Stärken und Schwächen liefert die interne Sicht.
Möglichkeiten und Gefahren beschreiben hingegen das Umfeld. So können Möglichkeiten z.B. neue Absatzmärkte, Lieferengpässe eines Wettbewerbers oder neue Technologien sein. Gefahren können beispielsweise von neuen Wettbewerbern, politischen Entwicklungen oder sinkender Nachfrage drohen
14.) Was wird bei einer Konkurenzanalyse in Beziehung gesetzt?
Hierbei wird die Beziehung zwischen Kunden, den Konkurrenten und dem eigenen Unternehmen analysiert.
(Analysieren ist nicht kopieren...) nur durch eigene Kreativität und eigene und neue Ansätze ist eine nachhaltige Marktdifferenzierung möglich.
15.) Wie kann man von Konkurrenten Informationen beschaffen?
- Direkte Befragung/Beobachtung des Konkurrenten
- Konkurrenzprodukt kaufen und analysieren
- Beobachtung und Begehung des Verkaufsladens (wann kaufen die Kunden ein, wie verhalten sie sich, wie oft fahren die Lieferanten vor? usw...)
- Offerten erstellen lassen
- Lieferanten, Händler, Geschäftspartner und Kunden befragen
- Mitarbeiter interviewen
- Analysen von Puplikationen in Fachzeitschriften
16.) ! Mögliche Kritererien in einer Konkurrenzanalyse?
- Unternehmensziele
- Mitarbeitende
- Produkte
- Markt
- Kommunikation
- Finanzen
- Vertriebswege
- Infrastruktur/Ladenöffnung
18.) Was beinflusst den Kunde, z.B?
- Ladengestaltung
- Frische/Ordnung/Sauberkeit
- Produkte/Preis
- Angebotsdarstellung
- Gerüche
- Farbe
- Licht/Stimmung
- Kundenführung
- Musik
- Mitarbeitende
19.) Wie können Kundenerwartungen übertroffen werden?
- Zusätzliche Serviceideen
- Unerwarteter Zusatznutzen
- Besonders gut erbrachte Leistung
- Zusätzlich positive Effekte schaffen, damit sich dies herumspricht
21.) Mit welchen Instrumenten können wir die Verkaufskompetenzen entwickeln? (8)
- Standort: Wahl des Standortes, Angebot an PP, Infrastruktur
- Personal: Management des Personalbestandes, Ausbildung und Förderung, Arbeitsklima
- Sortiment: Festlegen der Sortimentsbreite
- Werbung/Kommunikation: Planung von Verkaufsförderungsaktivitäten, Koordinaton von Werbung, PR Arbeiten
- Unpersönliche DL: Bestimmen des DL Programms, Sicherstellung der DL Qualität, Weiterentwicklung der DL
- Technologie: Evaluation der notwendigen Applikationen
- Preis: Bestimmen der Preislage, Planung von Preisaktionen, Bestimmen der Produktepreisen
- Ladengestaltung: Schaffung von Einkaufsatmosphäre, Wahl der Präsentationssysteme, Innenrenovierung des Gebäudes
23.) Liftfaktor?
Wird zur Berechnung der Aufteilsmengen einer Mengenaufteilung werwendet. Dabei wird die aufzuteilende Produktemenge erhöht, in der Annahme, dass die einzelnen Geschäftspartner grösserer Mengen dieses Produktes verkaufen als in der Vergangenheit.
25.) Ziele der Sortimentspolitik?
- Steigerung von Gewinn und Umsatz
- Verminderung von Kosten
- Verbesserung der Wettbewerbsposition
- Streuung der Risiken Auslastung und evt.Rationalisierung der Produktions- und Lagerhaltung
- Steigerung der Verbundkäufe und der Absatzmengen
- Positionierung auf dem Markt gegenüber Wettbewerbern
- Optimierung der Sortimentsanordnung im Verkaufsraum (Kundenlauf)
26.) Instrumente der Preispolitik?
Preis = Monetäre Gegenwert
Preisnachlässe = Rabatte (z.B. Mengen-, Einführungs-, Saisonrabatte)
Preiszuschläge = Entgelt für Sonderleistung (Spezialanfertigungen)
Zugabe Geld- und Sachwerte = bsp. Werbekosten, Displaymaterial, Plazieerungszuschüsse
27.) ! Anlässe für preispolitische Entscheidungen?
Unternehmensbezogene Ziele
- Erhöhung von Absatz bzw. Umsatz
- Erhöhung von Marktanteilen
- Erhöhung DB und Gewinn
- Verbesserung der Rentabilität
Handelsbezogene Ziel
- Erhöhung der Präsenz in den Handelskanälen
- Verbesserung der Marktabdeckung
- Erhöhung des Distributionsgrades
- Sicherstellung eines einheitlichen Preisniveaus
Konsumentenbezogene Ziele
- Verbesserung der wahrgenommenen Preiswürdigkeit (Preis/Leistung)
- Preisgünstigkeit (Preis ggü. Konkurrenz)
- Preiswahrnehmung (Preis/Qualität)
- Preiserwartung (Preisentwicklung)
28.) Preispolitische Strategien?
- Hochpreisstrategie
- Mittelpreisstrategie
- Tiefpreisstrategie
29.) Strategie der Preisabfolge?
Skimming (von oben nach untern = Skifahrer...)
Abschöpfung der hohen Zahlungsbereitschaft einer Zielgruppe bei der Produkteeinführung.
Penetration
Schnelle Marktdurchdringung durch moderate Preise bei Produkteeinführung. (Z.B. sehr günstig in den Mark eindringen um die Konkurrenz zu schädigen, oder auszuschalten um somit als Monopolist den Preis bestimmen zu können).
31.) Preisdifferenzierung kann in verschiedenen Formen erfolgen?
- Regional (Inland/Aausland)
- Zeitlich (Saisonzuschlag)
- Nach Abnehmergruppen (Studenten, Senioren)
- Nach Absatzmengen (Kilopreise, Monatsabo)
32.) Yeld Management
Feldmanagement = Buchung Easy Jet, Preis nach Buchungsanzahl höher.
Oder mehr Preisnachlas beim Einkauf ab einer gewissen Zeit, aber auch umgekehrt.